Literaturtipps zum Thema Kriegsenkel: Erfahrungen, Deutung und Heilung Minden (mt/hy). Zum Thema Kriegsenkel gibt es eine Fülle von Literatur, die in den vergangenen zehn Jahren erschienen ist. Die Veröffentlichungen reichen von sehr persönlichen Büchern, über Sachbücher bis hin zu wissenschaftlicher Literatur. Eine Auswahl: Zum Einstieg empfehlenswert sind die gut lesbaren Bücher von Sabine Bode „Kriegsenkel. Die Erben der vergessenen Generation“ und „Die vergessene Generation. Kriegskinder brechen ihr Schweigen“. Zahlreiche Texte unterschiedlicher Autoren versammeln die Herausgeber Michael Schneider und Joachim Süss in „Nebelkinder. Kriegskinder treten aus dem Traumaschatten der Geschichte“. Sehr persönlich ist die Geschichte, die der Journalist Matthias Lohre aufgeschrieben hat. Sie trägt den Titel: „Das Erbe der Kriegsenkel“. Nach dem Unfalltod seines Vaters auf der A 2 nahe Herford begibt er sich auf Spurensuche. Biografisch ist auch „Schatten auf meiner Seele. Ein Kriegsenkel entdeckt die Geschichte seiner Familie“ von Jens Orback. Ein großer Teil der Literatur befasst sich mit der Weitergabe von Traumata über Generationen hinweg – etwa „Ererbte Wunden heilen. Therapie der transgenerationalen Traumatisierung“ von Katharina Drexler oder „Vererbte Wunden. Transgenerationale Weitergabe traumatischer Erfahrungen“ von Marianne Rauwald. Mit der Biografie arbeitet Ingrid Meyer-Legrand in „Die Kraft der Kriegsenkel. Wie Kriegsenkel heute ihr biografisches Erbe erkennen und nutzen“. Weitere Literaturtipps: „Kriegserbe in der Seele. as Kindern und Enkeln der Kriegsgeneration wirklich hilft“ oder „Wie Traumata in die nächste Generation wirken. Untersuchungen, Erfahrungen, therapeutische Hilfen“, beide von Udo Baer und Gabriele Frick-Baer oder „Wir Kinder der Kriegskinder. Die Generation im Schatten des Zweiten Weltkriegs“ von Anne-Ev Ustorf. Wer sich wissenschaftlich informieren möchte, für den ist „Die Kinder der Kriegskinder und die späten Folgen des NS-Terrors“. (Sammelband zur Tagung „Die Kinder der Kriegskinder“) Jahrbuch für psychohistorische Forschung, Band 13, Heike Knoch; Winfried Kurth; Heinrich Reiß; Götz Egloff (Herausgeber) geeignet. www.kriegsenkel.de www.hospizkreis-minden.de www.svenrohde.com Lesen Sie auch MT-Serie Kriegsenkel: Aufgewachsen mit den Schatten des Krieges

Literaturtipps zum Thema Kriegsenkel: Erfahrungen, Deutung und Heilung

Minden (mt/hy). Zum Thema Kriegsenkel gibt es eine Fülle von Literatur, die in den vergangenen zehn Jahren erschienen ist. Die Veröffentlichungen reichen von sehr persönlichen Büchern, über Sachbücher bis hin zu wissenschaftlicher Literatur. Eine Auswahl:

Wie die Erlebnisse der Kriegskinder bis heute wirken. - © Foto: Gütersloher Verlagshaus
Wie die Erlebnisse der Kriegskinder bis heute wirken. - © Foto: Gütersloher Verlagshaus

Zum Einstieg empfehlenswert sind die gut lesbaren Bücher von Sabine Bode „Kriegsenkel. Die Erben der vergessenen Generation“ und „Die vergessene Generation. Kriegskinder brechen ihr Schweigen“. Zahlreiche Texte unterschiedlicher Autoren versammeln die Herausgeber Michael Schneider und Joachim Süss in „Nebelkinder. Kriegskinder treten aus dem Traumaschatten der Geschichte“.

Antworten auf biografische und familiäre Herausforderungen. - © Foto: Europa Verlag
Antworten auf biografische und familiäre Herausforderungen. - © Foto: Europa Verlag

Sehr persönlich ist die Geschichte, die der Journalist Matthias Lohre aufgeschrieben hat. Sie trägt den Titel: „Das Erbe der Kriegsenkel“. Nach dem Unfalltod seines Vaters auf der A 2 nahe Herford begibt er sich auf Spurensuche. Biografisch ist auch „Schatten auf meiner Seele. Ein Kriegsenkel entdeckt die Geschichte seiner Familie“ von Jens Orback.

Kriegsenkel lernen, sich selbst besser zu verstehen. - © Foto: Klett-Cotta
Kriegsenkel lernen, sich selbst besser zu verstehen. - © Foto: Klett-Cotta

Ein großer Teil der Literatur befasst sich mit der Weitergabe von Traumata über Generationen hinweg – etwa „Ererbte Wunden heilen. Therapie der transgenerationalen Traumatisierung“ von Katharina Drexler oder „Vererbte Wunden. Transgenerationale Weitergabe traumatischer Erfahrungen“ von Marianne Rauwald. Mit der Biografie arbeitet Ingrid Meyer-Legrand in „Die Kraft der Kriegsenkel. Wie Kriegsenkel heute ihr biografisches Erbe erkennen und nutzen“. Weitere Literaturtipps: „Kriegserbe in der Seele. as Kindern und Enkeln der Kriegsgeneration wirklich hilft“ oder „Wie Traumata in die nächste Generation wirken. Untersuchungen, Erfahrungen, therapeutische Hilfen“, beide von Udo Baer und Gabriele Frick-Baer oder „Wir Kinder der Kriegskinder. Die Generation im Schatten des Zweiten Weltkriegs“ von Anne-Ev Ustorf.

Wer sich wissenschaftlich informieren möchte, für den ist „Die Kinder der Kriegskinder und die späten Folgen des NS-Terrors“. (Sammelband zur Tagung „Die Kinder der Kriegskinder“) Jahrbuch für psychohistorische Forschung, Band 13, Heike Knoch; Winfried Kurth; Heinrich Reiß; Götz Egloff (Herausgeber) geeignet.

www.kriegsenkel.de

www.hospizkreis-minden.de

www.svenrohde.com

Lesen Sie auch

MT-Serie Kriegsenkel: Aufgewachsen mit den Schatten des Krieges

Copyright © Mindener Tageblatt 2021
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Weiterlesen in Minden