Leserfrage: Warum wurden Bio- und Restmüll im gleichen Fahrzeug entsorgt? Vasco Stemmer Minden. Der Biomüll wurde in dieser Woche ausnahmsweise zusammen mit dem Restmüll entsorgt. Das sei Aufgrund der problematischen Witterungsverhältnisse logistisch nicht anders möglich gewesen, wie die Städtischen Betriebe Minden (SBM) auf ihrer Internetseite mitteilten. Die Bürger wurden zudem aufgerufen, so wenige Biomülltonnen wie möglich an die Straße zu stellen. Da es wegen der Schneemassen sonst auch zu Platzproblemen hätte kommen kommen können. „Die Menge des Biomülls ist derzeit eher gering, sodass hier möglicherweise auch die Leerung der Tonne in 14 Tagen ausreichend sein kann“, erklärte Betriebshofleiter Martin Damke. Bürgerinnen und Bürger, die ihren Müll immer gut trennen, brauchen sich aber laut den SBM keine Gedanken um eine sachgerechte Verwertung machen – obwohl Rest- und Biomülltonnen in das gleiche Fahrzeug entleert wurden. Der Müll wird in der mechanisch-biologisch Abfallbehandlungsanlage (MBA) auf der Pohlschen Heide vorsortiert. Dort werden Müllgemische durch mechanische Bearbeitungsschritte wie Zerkleinern, Sieben, Sichten und Sortieren voneinander getrennt. Eisenmetalle und Nichteisenmetalle werden ebenso abgetrennt wie zum Beispiel organische Reste. Geeignete Materialien werden dann zu einer hochwertigen sogenannten „Ersatzbrennstofffraktion“ zusammengefasst. Dieser Rest wird im KAVG-Heizkraftwerk Minden zu Wärmeenergie umgewandelt.

Leserfrage: Warum wurden Bio- und Restmüll im gleichen Fahrzeug entsorgt?

Symbolfoto: © imago images/Eibner

Minden. Der Biomüll wurde in dieser Woche ausnahmsweise zusammen mit dem Restmüll entsorgt. Das sei Aufgrund der problematischen Witterungsverhältnisse logistisch nicht anders möglich gewesen, wie die Städtischen Betriebe Minden (SBM) auf ihrer Internetseite mitteilten.

Die Bürger wurden zudem aufgerufen, so wenige Biomülltonnen wie möglich an die Straße zu stellen. Da es wegen der Schneemassen sonst auch zu Platzproblemen hätte kommen kommen können. „Die Menge des Biomülls ist derzeit eher gering, sodass hier möglicherweise auch die Leerung der Tonne in 14 Tagen ausreichend sein kann“, erklärte Betriebshofleiter Martin Damke.

Bürgerinnen und Bürger, die ihren Müll immer gut trennen, brauchen sich aber laut den SBM keine Gedanken um eine sachgerechte Verwertung machen – obwohl Rest- und Biomülltonnen in das gleiche Fahrzeug entleert wurden.

Der Müll wird in der mechanisch-biologisch Abfallbehandlungsanlage (MBA) auf der Pohlschen Heide vorsortiert. Dort werden Müllgemische durch mechanische Bearbeitungsschritte wie Zerkleinern, Sieben, Sichten und Sortieren voneinander getrennt. Eisenmetalle und Nichteisenmetalle werden ebenso abgetrennt wie zum Beispiel organische Reste.

Geeignete Materialien werden dann zu einer hochwertigen sogenannten „Ersatzbrennstofffraktion“ zusammengefasst. Dieser Rest wird im KAVG-Heizkraftwerk Minden zu Wärmeenergie umgewandelt.

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