Land unter im Fort A - Konzert abgebrochen Minden (vk). Swing, Bossa, Jazz, Folk, Klezmer, Gipsy: Inspiriert vom Gedanken der Weltmusik wollte am Samstagabend das Trio Dorado Vagabundi die Open-Air-Bühne im Fort A bespielen. Dorado Vagabundi ist in der Region bekannt und besteht aus Anton Sjarov (Violine), Helga Freund (Gesang-Gitarre) und Christian Brinkschmidt (Kontrabass). Das Team der Tucholsky-Bühne hatte alles den Corona-Vorschriften gemäß hergerichtet: Abstände, Desinfektion – alles passte und es gab sogar noch freie Plätze. Doch es kam anders: Ausgerechnet über dem Bahnhofsgebiet zeigte sich das Wetter besonders ungnädig und brachte Starkregen – über dem Nordfriedhof hingegen war nicht einmal halb so viel Regen heruntergekommen. Pünktlich zum Konzertbeginn stand die Technik unter Wasser und das Publikum suchte Schutz in den Katakomben des historischen Festungsgebäudes. Ein improvisiertes Indoor-Konzert, wie es vor der Corona-Pandemie hätte stattfinden können, war keine Option, denn angemeldet war ausdrücklich ein Open-Air-Konzert. Auch die Kartenverkäufe waren nicht ganz so wie in Vor-Corona-Zeiten üblich. Die Mindener Kulturszene hat noch unter der Verunsicherung der Bevölkerung zu leiden. Dabei seien die Ansteckungsrisiken gerade bei kleinen Open-Air-Veranstaltungen sehr gering, sagen die Veranstalter. Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Eduard Schynol vereinbarte mit den Musikern einen Ersatztermin: Am 8. August um 20 Uhr wird ein neuer Anlauf genommen.

Land unter im Fort A - Konzert abgebrochen

Archivfoto: MT © NN

Minden (vk). Swing, Bossa, Jazz, Folk, Klezmer, Gipsy: Inspiriert vom Gedanken der Weltmusik wollte am Samstagabend das Trio Dorado Vagabundi die Open-Air-Bühne im Fort A bespielen. Dorado Vagabundi ist in der Region bekannt und besteht aus Anton Sjarov (Violine), Helga Freund (Gesang-Gitarre) und Christian Brinkschmidt (Kontrabass). Das Team der Tucholsky-Bühne hatte alles den Corona-Vorschriften gemäß hergerichtet: Abstände, Desinfektion – alles passte und es gab sogar noch freie Plätze.

Doch es kam anders: Ausgerechnet über dem Bahnhofsgebiet zeigte sich das Wetter besonders ungnädig und brachte Starkregen – über dem Nordfriedhof hingegen war nicht einmal halb so viel Regen heruntergekommen. Pünktlich zum Konzertbeginn stand die Technik unter Wasser und das Publikum suchte Schutz in den Katakomben des historischen Festungsgebäudes. Ein improvisiertes Indoor-Konzert, wie es vor der Corona-Pandemie hätte stattfinden können, war keine Option, denn angemeldet war ausdrücklich ein Open-Air-Konzert.

Auch die Kartenverkäufe waren nicht ganz so wie in Vor-Corona-Zeiten üblich. Die Mindener Kulturszene hat noch unter der Verunsicherung der Bevölkerung zu leiden. Dabei seien die Ansteckungsrisiken gerade bei kleinen Open-Air-Veranstaltungen sehr gering, sagen die Veranstalter. Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Eduard Schynol vereinbarte mit den Musikern einen Ersatztermin: Am 8. August um 20 Uhr wird ein neuer Anlauf genommen.

Copyright © Mindener Tageblatt 2020
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Weiterlesen in Minden