Traktor mit Seecontainer unterwegs: Polizei zieht kurioses Gespann aus dem Verkehr Minden (mt/ps). Im Rahmen von Verkehrskontrollen mit dem Schwerpunkt "Radfahrende" haben die Verkehrsexperten der Polizei am Mittwoch in Minden einen Traktor gestoppt, der einen tonnenschweren Seecontainer auf einem Sattelauflieger hinter sich her zog. Wie die Pressestelle der Polizei ebenfalls mitteilt, fielen bei dem Einsatz zwölf Radfahrende auf, die den Radweg in falscher Fahrtrichtung benutzten. Ein Rotlicht- sowie ein Gurtverstoß von Autofahrern und zwei Ordnungswidrigskeit-Anzeigen wegen Handynutzung am Steuer komplettierten das Bild. Zurück zur ungewöhnlichen Fahrzeugkombination: Gegen 9.10 Uhr bemerkten die Beamten des Verkehrsdienstes den Traktor auf der Kaiserstraße und entschieden, die gewerbliche Fahrt in Höhe des Brückenkopfes einer Kontrolle zu unterziehen. Dabei wurde festgestellt, dass der Fahrer (19) aus Bad Oeynhausen hierfür keinen entsprechenden Führerschein besaß. Der junge Mann gab zu Protokoll, dass er den Container vom Mindener Hafen aus nach Löhne habe bringen wollen. Grund dafür sei ein Schaden an der ursprünglich vorgesehenen Zugmaschine. Bei der Auflieger-Überprüfung stellten die Polizisten einen erheblichen Verschleiß an dessen Bremsen fest, so dass ein Sachverständiger eingeschaltet wurde. Dieser sorgte dafür, dass der Anhänger stillgelegt wurde. Den 19-Jährigen und auch den Halter erwarten nun Strafverfahren. Knapp zwei Stunden später stoppten die Einsatzkräfte gegen 11 Uhr auf der Kaiserstraße einen 35 Jahre alten Pedelec-Fahrer aus Minden. Dieser hatte den Radweg in falscher Richtung ungewöhnlich schnell befahren. Bei der Kontrolle zeigte sich der Mann den Angaben zufolge nervös. Und dies aus gutem Grund: So stellte man nicht nur fest, dass das Rad durch ein illegales Tuning 60 km/h schnell fahren konnte, sondern es entstand auch der Verdacht eines Drogenkonsums, welcher durch einen Vortest bestätigt wurde. Einen durch den Umbau notwendigen Führerschein konnte der Mann nicht vorweisen. Das Rad wurde sichergestellt. Rund eine halbe Stunde später stoppten die Beamten ebenfalls in falscher Fahrtrichtung auf der Weserbrücke einen anderen 35-Jährigen ohne festen Wohnsitz. Bei der Überprüfung des Pedelecs verdichtete sich der Verdacht, dass das Rad gestohlen worden war. Auch bei ihm verlief ein Drogentest positiv. Beiden Männern wurde eine Blutprobe entnommen. Sie erwartet ein Strafverfahren. Nachmittags gegen 15.45 Uhr geschah ähnliches auch auf der Beethovenstraße. Ein 37-Jähriger - ebenfalls ohne festen Wohnsitz - war hier mit einem ausgeschriebenen Rad unterwegs. Er wurde zur Überprüfung auf die Wache gebracht.

Traktor mit Seecontainer unterwegs: Polizei zieht kurioses Gespann aus dem Verkehr

Für das ungewöhnliche Traktorgespann war die Fahrt vorzeitig beendet. Foto: © Polizei Minden-Lübbecke

Minden (mt/ps). Im Rahmen von Verkehrskontrollen mit dem Schwerpunkt "Radfahrende" haben die Verkehrsexperten der Polizei am Mittwoch in Minden einen Traktor gestoppt, der einen tonnenschweren Seecontainer auf einem Sattelauflieger hinter sich her zog. Wie die Pressestelle der Polizei ebenfalls mitteilt, fielen bei dem Einsatz zwölf Radfahrende auf, die den Radweg in falscher Fahrtrichtung benutzten. Ein Rotlicht- sowie ein Gurtverstoß von Autofahrern und zwei Ordnungswidrigskeit-Anzeigen wegen Handynutzung am Steuer komplettierten das Bild.

Zurück zur ungewöhnlichen Fahrzeugkombination: Gegen 9.10 Uhr bemerkten die Beamten des Verkehrsdienstes den Traktor auf der Kaiserstraße und entschieden, die gewerbliche Fahrt in Höhe des Brückenkopfes einer Kontrolle zu unterziehen. Dabei wurde festgestellt, dass der Fahrer (19) aus Bad Oeynhausen hierfür keinen entsprechenden Führerschein besaß. Der junge Mann gab zu Protokoll, dass er den Container vom Mindener Hafen aus nach Löhne habe bringen wollen. Grund dafür sei ein Schaden an der ursprünglich vorgesehenen Zugmaschine. Bei der Auflieger-Überprüfung stellten die Polizisten einen erheblichen Verschleiß an dessen Bremsen fest, so dass ein Sachverständiger eingeschaltet wurde. Dieser sorgte dafür, dass der Anhänger stillgelegt wurde. Den 19-Jährigen und auch den Halter erwarten nun Strafverfahren.

Knapp zwei Stunden später stoppten die Einsatzkräfte gegen 11 Uhr auf der Kaiserstraße einen 35 Jahre alten Pedelec-Fahrer aus Minden. Dieser hatte den Radweg in falscher Richtung ungewöhnlich schnell befahren. Bei der Kontrolle zeigte sich der Mann den Angaben zufolge nervös. Und dies aus gutem Grund: So stellte man nicht nur fest, dass das Rad durch ein illegales Tuning 60 km/h schnell fahren konnte, sondern es entstand auch der Verdacht eines Drogenkonsums, welcher durch einen Vortest bestätigt wurde. Einen durch den Umbau notwendigen Führerschein konnte der Mann nicht vorweisen. Das Rad wurde sichergestellt.


Rund eine halbe Stunde später stoppten die Beamten ebenfalls in falscher Fahrtrichtung auf der Weserbrücke einen anderen 35-Jährigen ohne festen Wohnsitz. Bei der Überprüfung des Pedelecs verdichtete sich der Verdacht, dass das Rad gestohlen worden war. Auch bei ihm verlief ein Drogentest positiv. Beiden Männern wurde eine Blutprobe entnommen. Sie erwartet ein Strafverfahren.

Nachmittags gegen 15.45 Uhr geschah ähnliches auch auf der Beethovenstraße. Ein 37-Jähriger - ebenfalls ohne festen Wohnsitz - war hier mit einem ausgeschriebenen Rad unterwegs. Er wurde zur Überprüfung auf die Wache gebracht.

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