Kreis-Inzidenz steigt: Gespräche mit Religionsgemeinschaften in Espelkamp Minden/Espelkamp (mt/mre). Als Reaktion auf die aktuelle Corona-Lage in Espelkamp haben die Stadt Espelkamp und die Krisenstabsleitung des Kreises Minden-Lübbecke die örtlichen freikirchlichen Gemeinden zu einem Gespräch eingeladen. Wie Kreis-Pressesprecherin Sabine Ohnesorge mitteilt, waren 16 Gemeindevertreter der Einladung ins Rathaus der Stadt Espelkamp gefolgt, um offen über mögliche Wege zu einer Senkung der Infektionszahlen zu diskutieren. Die Infektionszahlen in Espelkamp sind weiterhin besorgniserregend hoch, die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 831,2. In den Krankenhäusern würden überdurchschnittlich viele Patienten mit schweren Verläufen aus Espelkamp behandelt, so Ohnesorge. Alle Anwesenden waren sich in dem Ziel einig, das Infektionsgeschehen nachhaltig zu bremsen und eine Spaltung der Gesellschaft zu verhindern. Infoveranstaltungen durch Mediziner Ein wesentlicher Faktor ist die Steigerung der Impfrate. Dazu wurde vereinbart, dass der Kreis weiterhin mobile Impfangebote in Espelkamp durchführt. Um Bedenken aus dem Weg zu räumen, soll es begleitend niederschwellige Informationsangebote über die Impfungen geben. Kursierenden Behauptungen, es werde „von der Kanzel von einer Impfung abgeraten" widersprachen die Gemeindevertreter deutlich. Die Anwesenden waren sich vielmehr darüber einig, dass durch Aufklärung den irreführenden Falschinformationen zu den Impfungen begegnet werden muss. Insbesondere Mediziner sollen auf Informationsveranstaltungen über Sachargumente aufklären und sich mit Fragen hierzu auseinandersetzen. In den Gemeinden soll zu den Impfaktionen und Informationsveranstaltungen eingeladen werden. Wie Ohnesorge am Dienstag zudem mittelt, wurden im ganzen Kreis 54 neue Corona-Fälle innerhalb eines Tages registriert. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nach MT-Berechnungen nun bei 157. Diese Zahl wird am morgigen Mittwoch ins Dashboard des Robert-Koch-Instituts einfließen, wo für heute ein Wert von 154,7 gemeldet wurde. Damit liegt Minden-Lübbecke weiterhin an der Spitze von NRW. Zudem ist ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus gemeldet worden. Verstorben ist eine 93-jährige Frau aus Minden, so Ohnesorge. An 25 Schulen im Kreisgebiet sind derzeit mindestens 55 Schüler und eine Lehrkraft infiziert. An 7 Kindertageseinrichtungen im Kreisgebiet sind derzeit mindestens 10 Kinder und 1 Mitarbeitende infiziert. 

Kreis-Inzidenz steigt: Gespräche mit Religionsgemeinschaften in Espelkamp

Symbolbild: © Alex Lehn

Minden/Espelkamp (mt/mre). Als Reaktion auf die aktuelle Corona-Lage in Espelkamp haben die Stadt Espelkamp und die Krisenstabsleitung des Kreises Minden-Lübbecke die örtlichen freikirchlichen Gemeinden zu einem Gespräch eingeladen. Wie Kreis-Pressesprecherin Sabine Ohnesorge mitteilt, waren 16 Gemeindevertreter der Einladung ins Rathaus der Stadt Espelkamp gefolgt, um offen über mögliche Wege zu einer Senkung der Infektionszahlen zu diskutieren. Die Infektionszahlen in Espelkamp sind weiterhin besorgniserregend hoch, die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 831,2. In den Krankenhäusern würden überdurchschnittlich viele Patienten mit schweren Verläufen aus Espelkamp behandelt, so Ohnesorge. Alle Anwesenden waren sich in dem Ziel einig, das Infektionsgeschehen nachhaltig zu bremsen und eine Spaltung der Gesellschaft zu verhindern.

Infoveranstaltungen durch Mediziner

Ein wesentlicher Faktor ist die Steigerung der Impfrate. Dazu wurde vereinbart, dass der Kreis weiterhin mobile Impfangebote in Espelkamp durchführt. Um Bedenken aus dem Weg zu räumen, soll es begleitend niederschwellige Informationsangebote über die Impfungen geben. Kursierenden Behauptungen, es werde „von der Kanzel von einer Impfung abgeraten" widersprachen die Gemeindevertreter deutlich. Die Anwesenden waren sich vielmehr darüber einig, dass durch Aufklärung den irreführenden Falschinformationen zu den Impfungen begegnet werden muss. Insbesondere Mediziner sollen auf Informationsveranstaltungen über Sachargumente aufklären und sich mit Fragen hierzu auseinandersetzen. In den Gemeinden soll zu den Impfaktionen und Informationsveranstaltungen eingeladen werden.


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Wie Ohnesorge am Dienstag zudem mittelt, wurden im ganzen Kreis 54 neue Corona-Fälle innerhalb eines Tages registriert. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nach MT-Berechnungen nun bei 157. Diese Zahl wird am morgigen Mittwoch ins Dashboard des Robert-Koch-Instituts einfließen, wo für heute ein Wert von 154,7 gemeldet wurde. Damit liegt Minden-Lübbecke weiterhin an der Spitze von NRW. Zudem ist ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus gemeldet worden. Verstorben ist eine 93-jährige Frau aus Minden, so Ohnesorge.

An 25 Schulen im Kreisgebiet sind derzeit mindestens 55 Schüler und eine Lehrkraft infiziert. An 7 Kindertageseinrichtungen im Kreisgebiet sind derzeit mindestens 10 Kinder und 1 Mitarbeitende infiziert. 

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