Kreis-Inzidenz laut RKI höher als 190 - bundesweit mehr als 28.000 Neuinfektionen Bielefeld/Berlin. Die Infektionszahlen steigen derzeit deutlich an - bundesweit und regional: Die Gesundheitsämter in Ostwestfalen-Lippe haben dem Robert Koch-Institut (RKI) am Donnerstag innerhalb von 24 Stunden 723 neu registrierte Infektionen gemeldet (Vortag: 478). Im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gab es einen weiteren Todesfall (Vortag: 4). Die gemeldeten Infektionen pro Woche und 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) in OWL stieg auf 120,5 (Vortag: 102,7). Die höchste Kennziffer in OWL weist weiter der Kreis Minden-Lübbecke (191,4) auf, gefolgt vom Kreis Lippe (136,9). Auf den Intensivstationen in OWL wurden nach Angaben der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) 34 Covid-Patienten behandelt - neun davon im Kreis Minden-Lübbecke. Insgesamt 22 Infizierte müssen invasiv beatmet werden (Stand: Donnerstag, 6:15 Uhr). In Nordrhein-Westfalen stieg die Sieben-Tage-Inzidenz weiter an. Das RKI gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche am Donnerstag mit 91,7 an. Am Mittwoch lag der Wert noch bei 79,2, am Dienstag bei 72,9. Innerhalb eines Tages wurden im bevölkerungsreichsten Bundesland 4.621 neue Corona-Fälle registriert. Es gab 20 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Auch in ganz NRW weist der Kreis Minden-Lübbecke die höchste Sieben-Tage-Inzidenz auf, gefolgt von den Kreisen Leverkusen (147,0) und Olpe (141,7).  Am niedrigsten war die Kennziffer in den Kreisen Viersen (52,6), Coesfeld (53,0) und Wesel (55,2). Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg ebenfalls deutlich an. Das RKI gab die Zahl am Donnerstagmorgen mit 130,2 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 118,0 gelegen, vor einer Woche bei 85,6. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 28.037 Corona-Neuinfektionen. Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 126 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 67 Todesfälle gewesen. Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter - gab das RKI am Mittwoch mit 3,07 an (Dienstag: 2,95).

Kreis-Inzidenz laut RKI höher als 190 - bundesweit mehr als 28.000 Neuinfektionen

Putin hat sich vorige Woche gegen eine Impfpflicht ausgesprochen. © Symbolbild: Pixabay

Bielefeld/Berlin. Die Infektionszahlen steigen derzeit deutlich an - bundesweit und regional: Die Gesundheitsämter in Ostwestfalen-Lippe haben dem Robert Koch-Institut (RKI) am Donnerstag innerhalb von 24 Stunden 723 neu registrierte Infektionen gemeldet (Vortag: 478). Im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gab es einen weiteren Todesfall (Vortag: 4). Die gemeldeten Infektionen pro Woche und 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) in OWL stieg auf 120,5 (Vortag: 102,7). Die höchste Kennziffer in OWL weist weiter der Kreis Minden-Lübbecke (191,4) auf, gefolgt vom Kreis Lippe (136,9).

Auf den Intensivstationen in OWL wurden nach Angaben der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) 34 Covid-Patienten behandelt - neun davon im Kreis Minden-Lübbecke. Insgesamt 22 Infizierte müssen invasiv beatmet werden (Stand: Donnerstag, 6:15 Uhr).

In Nordrhein-Westfalen stieg die Sieben-Tage-Inzidenz weiter an. Das RKI gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche am Donnerstag mit 91,7 an. Am Mittwoch lag der Wert noch bei 79,2, am Dienstag bei 72,9. Innerhalb eines Tages wurden im bevölkerungsreichsten Bundesland 4.621 neue Corona-Fälle registriert. Es gab 20 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Auch in ganz NRW weist der Kreis Minden-Lübbecke die höchste Sieben-Tage-Inzidenz auf, gefolgt von den Kreisen Leverkusen (147,0) und Olpe (141,7).  Am niedrigsten war die Kennziffer in den Kreisen Viersen (52,6), Coesfeld (53,0) und Wesel (55,2).

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg ebenfalls deutlich an. Das RKI gab die Zahl am Donnerstagmorgen mit 130,2 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 118,0 gelegen, vor einer Woche bei 85,6. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 28.037 Corona-Neuinfektionen. Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 126 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 67 Todesfälle gewesen.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter - gab das RKI am Mittwoch mit 3,07 an (Dienstag: 2,95).

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