Kreis-Inzidenz auf Rekordhoch: Gesundheitsamt meldet mehr als 450 Corona-Neuinfektionen Lea Oetjen Minden. Die Sieben-Tage-Inzidenz des Kreises liegt am Montag nach MT-Berechnungen bei 376,8. Das ist mit sehr großem Abstand der höchste Wert, der seit Beginn der Pandemie in Minden-Lübbecke gemessen wurde. Dieser hatte bislang bei 275,1 gelegen und war am 20. Dezember vergangenen Jahres gemessen worden. Grund für die hohe Inzidenz sind 454 Corona-Neuinfektionen, die das Gesundheitsamt seit Freitag registriert hat. Das sind 307 mehr als noch in der vergangenen Woche. Die Zahlen der Pressestelle des Kreises werden am morgigen Dienstag auch in das offizielle Dashboard des Robert-Koch-Instituts einfließen. Dort sind am Wochenende keine Daten übermittelt worden, weshalb die derzeit dort angegebene Inzidenz mit 277,5 nicht aktuell ist. Neben der Inzidenz ist auch die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion gestiegen. So sind ein 82-jähriger Mann aus Petershagen und ein 70-jähriger Mann aus Lübbecke, die sich beide mit dem Virus angesteckt hatten, verstorben. Seit Beginn der Pandemie sind nun also 324 Menschen an Corona gestorben - allein 22 bislang im November. Trotz der vielen Neuinfektionen hat sich die Situation in den örtlichen Krankenhäusern kaum verändert. Das dürfte vor allem an den Impf-Fortschritten im Kreis liegen. Im Johannes-Wesling-Klinikum Minden werden 43 Corona-Patientinnen und -Patienten behandelt. Davon müssen zwölf Personen intensivmedizinischen betreut werden. Drei Infizierte werden künstlich beatmet. Im Herz- und Diabeteszentrum NRW in Bad Oeynhausen werden weitere neun Patientinnen und Patienten versorgt - davon sieben auf der Intensivstation. Die höchste Inzidenz des Kreises hat weiterhin Espelkamp mit 641,6 - inzwischen jedoch dicht gefolgt von Lübbecke mit 407,2. Im MT-Verbreitungsgebiet hat Minden mit 369,6 den höchsten Wert - gefolgt von Porta Westfalica (356,4), Petershagen (298,6) und Hille (253,2).

Kreis-Inzidenz auf Rekordhoch: Gesundheitsamt meldet mehr als 450 Corona-Neuinfektionen

Symbolbild: © Unsplash

Minden. Die Sieben-Tage-Inzidenz des Kreises liegt am Montag nach MT-Berechnungen bei 376,8. Das ist mit sehr großem Abstand der höchste Wert, der seit Beginn der Pandemie in Minden-Lübbecke gemessen wurde. Dieser hatte bislang bei 275,1 gelegen und war am 20. Dezember vergangenen Jahres gemessen worden. Grund für die hohe Inzidenz sind 454 Corona-Neuinfektionen, die das Gesundheitsamt seit Freitag registriert hat. Das sind 307 mehr als noch in der vergangenen Woche.

Die Zahlen der Pressestelle des Kreises werden am morgigen Dienstag auch in das offizielle Dashboard des Robert-Koch-Instituts einfließen. Dort sind am Wochenende keine Daten übermittelt worden, weshalb die derzeit dort angegebene Inzidenz mit 277,5 nicht aktuell ist.

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Malina Reckordt

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Neben der Inzidenz ist auch die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion gestiegen. So sind ein 82-jähriger Mann aus Petershagen und ein 70-jähriger Mann aus Lübbecke, die sich beide mit dem Virus angesteckt hatten, verstorben. Seit Beginn der Pandemie sind nun also 324 Menschen an Corona gestorben - allein 22 bislang im November.

Trotz der vielen Neuinfektionen hat sich die Situation in den örtlichen Krankenhäusern kaum verändert. Das dürfte vor allem an den Impf-Fortschritten im Kreis liegen. Im Johannes-Wesling-Klinikum Minden werden 43 Corona-Patientinnen und -Patienten behandelt. Davon müssen zwölf Personen intensivmedizinischen betreut werden. Drei Infizierte werden künstlich beatmet. Im Herz- und Diabeteszentrum NRW in Bad Oeynhausen werden weitere neun Patientinnen und Patienten versorgt - davon sieben auf der Intensivstation.

Die höchste Inzidenz des Kreises hat weiterhin Espelkamp mit 641,6 - inzwischen jedoch dicht gefolgt von Lübbecke mit 407,2. Im MT-Verbreitungsgebiet hat Minden mit 369,6 den höchsten Wert - gefolgt von Porta Westfalica (356,4), Petershagen (298,6) und Hille (253,2).

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