"Kontakt": Lunauten bringen ihre erste CD heraus Ursula Koch Minden. Eine eigene CD zu produzieren, das ist für Bands immer noch das große Ziel, aller Streamingdienste zum Trotz. Auch wenn das Produkt heute eher ein Merchandise-Artikel ist, der wie T-Shirts oder Sticker bei den Konzerten verkauft wird. „Es ist schön, am Ende eines Prozesses etwas Physisches in Händen zu halten“, findet Tobias Wittenbreder (24), Bassist bei den Lunauten. Eine Debüt-CD ist darum auch noch immer etwas Besonderes – „Kontakt“ heißt das Werk der Lunauten. „Letztes Jahr im Oktober haben wir unsere erste Single herausgebracht. Vorher gab es uns offiziell gar nicht“, erzählt Schlagzeuger Marc Wurzel (25). Und dann gab es ein Privatkonzert im Anne Frank. Das war die Bühnenpremiere. Danach kam Corona und damit viel Zeit. Erst im Juli hatten sie wieder die Chance, sich auf einer Bühne dem Publikum vorzustellen. Das war im Juli bei „Kultur im Hof“ ein relativ spontanes unplugged Konzert als Duo. Der erste große öffentliche Auftritt zu Dritt steht also noch aus. „Aktuell ist es schwierig, Auftritte zu bekommen“, sagt Alexander Niessig (26), Gitarrist und Sänger. Die Musik des Trios erinnert ein wenig an alte Punk-Zeiten. Sie selber wünschen sich, dass ihre Musik als „Rock“ wahrgenommen wird, deutschsprachiger Alternative-Rock, wenn es jemand genau wissen möchte. „Den Punk kriegen wir nicht raus“, gibt Marc Wurzel aber zu. Kein Wunder, denn zusammen mit Alexander Niessig hat er bei „Wet beach“ gespielt. Die Beiden machen schon seit zehn Jahren zusammen Musik. Sie sind mit Rapper „Panorama“ aufgetreten. Ihre erste Band hieß „Leet“. Gemeinsam haben sie auch die Lunauten gegründet, die sie mit Tobias Wittenbreder vervollständigt haben. An den Bandnamen sind die Drei eher zufällig geraten. „Wir wollten etwas zur Weltraumthematik. Der Begriff selber ist mir auf der Suche zugeflogen“, sagt Marc Wurzel. Dazu wiederum passt „Kontakt“ gut in die Assoziation. Mit dem Begriff haben alle Songs mehr oder weniger zu tun, auch wenn es nicht nur um Kontakt zu Personen, sondern zu Themen geht. Und letztlich geht es auch um den Kontakt zum Publikum, schließlich ist es ihr Debüt. Über das Förderprogramm „Create Music NRW“ haben sie die Förderung für ein aktuelles Video erhalten. Dabei hat ihnen ihr Freund Max Zdunek geholfen und so sind schließlich drei professionelle Videos entstanden. Das Titelbild der CD zeigt den Fernsehturm von Kuala Lumpur, ein Foto, das Marc Wurzel auf einer Asienreise aufgenommen hat. „Darauf bin ich mächtig stolz“. Aktuell studiert er Medien und Musik in Hannover. Alexander Niessing arbeitet als Sprachtherapeut und Gesangspädagoge ebenfalls in Hannover. Tobias Wittenbreder lebt in Hiddenhausen und studiert in Bielefeld Biologie. Zum Proben treffen sie sich in den Kronenwerken in Bückeburg. „Das ist praktisch, weil die direkt am Bahnhof liegen“, findet Marc Wurzel. Die Musik zum Beruf zu machen, das ist für alle Drei das Ziel. Dass das viel Arbeit bedeutet und auch ein bisschen Glück dazu gehört, ist ihnen klar. Aber: Sie wollen auf die ganz großen Bühnen, wie Rock am Ring. „Der Ehrgeiz ist da“, sagt Tobias Wittenbreder. Ein bisschen Glück gehört dazu. Und selbstverständlich die Möglichkeit auftreten zu können, um die Band bekannt zu machen.

"Kontakt": Lunauten bringen ihre erste CD heraus

Seit vergangenem Jahr bilden Marc Wurzel, Tobias Wittenbreder und Alexander Niessig (von links) die Band Lunauten. Foto: privat © pr

Minden. Eine eigene CD zu produzieren, das ist für Bands immer noch das große Ziel, aller Streamingdienste zum Trotz. Auch wenn das Produkt heute eher ein Merchandise-Artikel ist, der wie T-Shirts oder Sticker bei den Konzerten verkauft wird. „Es ist schön, am Ende eines Prozesses etwas Physisches in Händen zu halten“, findet Tobias Wittenbreder (24), Bassist bei den Lunauten. Eine Debüt-CD ist darum auch noch immer etwas Besonderes – „Kontakt“ heißt das Werk der Lunauten.

„Letztes Jahr im Oktober haben wir unsere erste Single herausgebracht. Vorher gab es uns offiziell gar nicht“, erzählt Schlagzeuger Marc Wurzel (25). Und dann gab es ein Privatkonzert im Anne Frank. Das war die Bühnenpremiere. Danach kam Corona und damit viel Zeit. Erst im Juli hatten sie wieder die Chance, sich auf einer Bühne dem Publikum vorzustellen. Das war im Juli bei „Kultur im Hof“ ein relativ spontanes unplugged Konzert als Duo. Der erste große öffentliche Auftritt zu Dritt steht also noch aus. „Aktuell ist es schwierig, Auftritte zu bekommen“, sagt Alexander Niessig (26), Gitarrist und Sänger.

Die Musik des Trios erinnert ein wenig an alte Punk-Zeiten. Sie selber wünschen sich, dass ihre Musik als „Rock“ wahrgenommen wird, deutschsprachiger Alternative-Rock, wenn es jemand genau wissen möchte. „Den Punk kriegen wir nicht raus“, gibt Marc Wurzel aber zu. Kein Wunder, denn zusammen mit Alexander Niessig hat er bei „Wet beach“ gespielt. Die Beiden machen schon seit zehn Jahren zusammen Musik. Sie sind mit Rapper „Panorama“ aufgetreten. Ihre erste Band hieß „Leet“. Gemeinsam haben sie auch die Lunauten gegründet, die sie mit Tobias Wittenbreder vervollständigt haben.


An den Bandnamen sind die Drei eher zufällig geraten. „Wir wollten etwas zur Weltraumthematik. Der Begriff selber ist mir auf der Suche zugeflogen“, sagt Marc Wurzel. Dazu wiederum passt „Kontakt“ gut in die Assoziation. Mit dem Begriff haben alle Songs mehr oder weniger zu tun, auch wenn es nicht nur um Kontakt zu Personen, sondern zu Themen geht. Und letztlich geht es auch um den Kontakt zum Publikum, schließlich ist es ihr Debüt. Über das Förderprogramm „Create Music NRW“ haben sie die Förderung für ein aktuelles Video erhalten. Dabei hat ihnen ihr Freund Max Zdunek geholfen und so sind schließlich drei professionelle Videos entstanden. Das Titelbild der CD zeigt den Fernsehturm von Kuala Lumpur, ein Foto, das Marc Wurzel auf einer Asienreise aufgenommen hat. „Darauf bin ich mächtig stolz“.

Aktuell studiert er Medien und Musik in Hannover. Alexander Niessing arbeitet als Sprachtherapeut und Gesangspädagoge ebenfalls in Hannover. Tobias Wittenbreder lebt in Hiddenhausen und studiert in Bielefeld Biologie. Zum Proben treffen sie sich in den Kronenwerken in Bückeburg. „Das ist praktisch, weil die direkt am Bahnhof liegen“, findet Marc Wurzel.

Die Musik zum Beruf zu machen, das ist für alle Drei das Ziel. Dass das viel Arbeit bedeutet und auch ein bisschen Glück dazu gehört, ist ihnen klar. Aber: Sie wollen auf die ganz großen Bühnen, wie Rock am Ring. „Der Ehrgeiz ist da“, sagt Tobias Wittenbreder. Ein bisschen Glück gehört dazu. Und selbstverständlich die Möglichkeit auftreten zu können, um die Band bekannt zu machen.

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