Kommunalwahl 2020: Bisher 35 Prozent Wahlbeteiligung im Kreisgebiet Minden (mt/ps). Der Kreis Minden-Lübbecke hat die ersten Zahlen zur Wahlbeteiligung der Kommunalwahl 2020 bekannt gegeben. Um 12 Uhr lag sie laut Kreis-Pressesprecherin Sabine Ohnesorge bei 35 Prozent. Zum Vergleich: Bei der Kommunalwahl 2014 waren es insgesamt 49,3 Prozent. Die höchsten Wahlbeteiligungen gab es heute bisher in Hille mit 41,63 Prozent und Petershagen mit 41,18 Prozent. In der Stadt Minden sei der Wert mit 30,53 Prozent mit am geringsten, lediglich in Espelkamp beteiligten sich bisher weniger Bürger und Bürgerinnen (29,12%). Fast zeitgleich präsentierte die Stadt Minden durch Pressesprecherin Susann Lewerenz die ersten Zahlen. Nach der ersten Meldung von 12 Uhr aus den 33 Wahllokalen im Stadtgebiet Mindens hatten bis dahin 6.133 Mindener dort gewählt. Das sind 9,54 Prozent der insgesamt 64.313 Wahlberechtigten. Addiert man aber hier die sehr hohe Zahl an Briefwähler dazu – 14.545 haben einen Antrag gestellt –, kommt man auf eine Wahlbeteiligung von rund 32 Prozent um 12 Uhr. 2014 gab es bei der Kommunalwahl in Minden eine Wahlbeteiligung von insgesamt 45,68 Prozent und bei der Bürgermeisterwahl 2015 insgesamt 36,16 Prozent. Nicht alle, die einen Wahlschein für die Briefwahl beantragt haben, wählen letztendlich auch, so dass das „Team Wahlen" der Stadt Minden von geschätzt 13.500 Rückläufern ausgeht. Ganz genau steht diese Zahl erst fest, wenn alle 33 Briefwahlvorstände die Stimmzettel am Abend ausgezählt haben. Einige haben bereits um 13 Uhr mit den Vorbereitungen begonnen, die meisten kommen zwischen 14 und 15 Uhr und einer um 15.30 Uhr zusammen. Es werden dann zunächst die roten Umschläge geöffnet und der Wahlschein auf Gültigkeit überprüft. Die blauen Umschläge mit den Stimmzetteln kommen verschlossen in die Wahlurne und werden nach 18 Uhr – wie auch in allen 33 Wahllokalen – geöffnet. Nach einer ersten Zusammenfassung lief bis 14.30 Uhr alles ruhig in den Mindener Wahllokalen. „Es liegt alles im grünen Bereich und wir haben keine besonderen Vorkommnisse zu melden", sagt Daniel Schollmeyer, Leiter des Bereiches Bürgerdienste der Stadt Minden. Zwei eingesetzte Ordnungskräfte fahren die Wahllokale ab und schauen nach dem Rechten, was gut angekommen ist. Zur Abwicklung in Minden sind knapp 700 Wahlhelfer in den 33 Wahllokalen und den 33 Briefwahlvorständen, die alle in der Kurt-Tucholsky-Gesamtschule zusammenkommen, eingesetzt. Sie sind an diesem Tag ehrenamtlich für die Stadt Minden tätig und erhalten eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 40 bzw. 50 Euro - je nach Funktion. Auch die Wahl des Integrationsrates läuft nach Aussage von Schollmeyer gut. Gegen 14 Uhr hatte sich eine längere Schlange vor dem einzigen Wahllokal „Weserkolleg" auf dem Martinikirchhof gebildet. Die Wahlbeteiligung bei der Integrationsratswahl 2020 lag schon jetzt mit den eingegangenen Briefwahlanträgen – das waren rund 1.400 – auf dem gleichen Niveau wie am Ende der letzten Wahl 2014. Da hatten von rund 11.000 Wahlberechtigten insgesamt 1.050 gewählt. Jetzt gibt es rund 15.000 Wahlberechtigte im Stadtgebiet.

Kommunalwahl 2020: Bisher 35 Prozent Wahlbeteiligung im Kreisgebiet

In Minden, so wie hier in Bärenkämpen, haben - Stand 12 Uhr - bisher 6.133 Menschen in Wahllokalen gewählt. © MT-Foto: Anja Peper

Minden (mt/ps). Der Kreis Minden-Lübbecke hat die ersten Zahlen zur Wahlbeteiligung der Kommunalwahl 2020 bekannt gegeben. Um 12 Uhr lag sie laut Kreis-Pressesprecherin Sabine Ohnesorge bei 35 Prozent. Zum Vergleich: Bei der Kommunalwahl 2014 waren es insgesamt 49,3 Prozent. Die höchsten Wahlbeteiligungen gab es heute bisher in Hille mit 41,63 Prozent und Petershagen mit 41,18 Prozent. In der Stadt Minden sei der Wert mit 30,53 Prozent mit am geringsten, lediglich in Espelkamp beteiligten sich bisher weniger Bürger und Bürgerinnen (29,12%).

Fast zeitgleich präsentierte die Stadt Minden durch Pressesprecherin Susann Lewerenz die ersten Zahlen. Nach der ersten Meldung von 12 Uhr aus den 33 Wahllokalen im Stadtgebiet Mindens hatten bis dahin 6.133 Mindener dort gewählt. Das sind 9,54 Prozent der insgesamt 64.313 Wahlberechtigten. Addiert man aber hier die sehr hohe Zahl an Briefwähler dazu – 14.545 haben einen Antrag gestellt –, kommt man auf eine Wahlbeteiligung von rund 32 Prozent um 12 Uhr. 2014 gab es bei der Kommunalwahl in Minden eine Wahlbeteiligung von insgesamt 45,68 Prozent und bei der Bürgermeisterwahl 2015 insgesamt 36,16 Prozent.

Die Hochrechnung für das gesamte Kreisgebiet. - © Foto: Kreis Minden-Lübbecke
Die Hochrechnung für das gesamte Kreisgebiet. - © Foto: Kreis Minden-Lübbecke

Nicht alle, die einen Wahlschein für die Briefwahl beantragt haben, wählen letztendlich auch, so dass das „Team Wahlen" der Stadt Minden von geschätzt 13.500 Rückläufern ausgeht. Ganz genau steht diese Zahl erst fest, wenn alle 33 Briefwahlvorstände die Stimmzettel am Abend ausgezählt haben. Einige haben bereits um 13 Uhr mit den Vorbereitungen begonnen, die meisten kommen zwischen 14 und 15 Uhr und einer um 15.30 Uhr zusammen. Es werden dann zunächst die roten Umschläge geöffnet und der Wahlschein auf Gültigkeit überprüft. Die blauen Umschläge mit den Stimmzetteln kommen verschlossen in die Wahlurne und werden nach 18 Uhr – wie auch in allen 33 Wahllokalen – geöffnet.

Nach einer ersten Zusammenfassung lief bis 14.30 Uhr alles ruhig in den Mindener Wahllokalen. „Es liegt alles im grünen Bereich und wir haben keine besonderen Vorkommnisse zu melden", sagt Daniel Schollmeyer, Leiter des Bereiches Bürgerdienste der Stadt Minden. Zwei eingesetzte Ordnungskräfte fahren die Wahllokale ab und schauen nach dem Rechten, was gut angekommen ist.

Zur Abwicklung in Minden sind knapp 700 Wahlhelfer in den 33 Wahllokalen und den 33 Briefwahlvorständen, die alle in der Kurt-Tucholsky-Gesamtschule zusammenkommen, eingesetzt. Sie sind an diesem Tag ehrenamtlich für die Stadt Minden tätig und erhalten eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 40 bzw. 50 Euro - je nach Funktion.

Auch die Wahl des Integrationsrates läuft nach Aussage von Schollmeyer gut. Gegen 14 Uhr hatte sich eine längere Schlange vor dem einzigen Wahllokal „Weserkolleg" auf dem Martinikirchhof gebildet. Die Wahlbeteiligung bei der Integrationsratswahl 2020 lag schon jetzt mit den eingegangenen Briefwahlanträgen – das waren rund 1.400 – auf dem gleichen Niveau wie am Ende der letzten Wahl 2014. Da hatten von rund 11.000 Wahlberechtigten insgesamt 1.050 gewählt. Jetzt gibt es rund 15.000 Wahlberechtigte im Stadtgebiet.

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