Kommunalwahl 2020: 43,3 Prozent Wahlbeteiligung in Minden Minden (mt/nas). In Minden liegt die Wahlbeteiligung derzeit bei rund 43,3 Prozent (Stand 16 Uhr). Eingerechnet sind hier 13.313 Bürger (20,7 Prozent), die in ihrem Wahllokal ihre Stimme abgegeben haben und die sehr hohe Zahl an Briefwählern. 14.545 haben dieses Mal einen Antrag gestellt, teilt die Stadt Minden mit. Nach der ersten Meldung von 12 Uhr aus den 33 Wahllokalen im Stadtgebiet Mindens hatten bis dahin 6.133 Mindener dort gewählt. Das waren 9,54 Prozent der insgesamt 64.313 Wahlberechtigten. Für den Kreis Minden-Lübbecke meldet Sprecherin Sabine Ohnesorge eine Wahlbeteiligung von 50,04 Prozent (Stand 16 Uhr). Zum Vergleich: Bei der Kommunalwahl 2020 waren es insgesamt 49,3 Prozent. Damit liegt die Wahlbeteiligung jetzt schon höher als noch vor sechs Jahren. Die höchsten Wahlbeteiligungen gab es heute bisher in Hille mit 59,60 Prozent und Petershagen mit 56,60 Prozent. In der Stadt Minden sei der Wert mit 41,66 Prozent am geringsten. 2014 gab es bei der Kommunalwahl in Minden eine Wahlbeteiligung von insgesamt 45,68 Prozent und bei der Bürgermeisterwahl 2015 insgesamt 36,16 Prozent. Doch nicht alle, die einen Wahlschein für die Briefwahl beantragt haben, wählen letztendlich auch, sodass das „Team Wahlen" der Stadt Minden von geschätzt 13.500 Rückläufern ausgeht. Ganz genau steht die Zahl der Briefwähler erst fest, wenn alle 33 Briefwahlvorstände die Stimmzettel am Abend ausgezählt haben. Nach einer ersten Zusammenfassung lief bisher alles ruhig in den Mindener Wahllokalen, so Pressesprecherin Susann Lewerenz der Stadt Minden. „Es liegt weiter alles im grünen Bereich und wir haben keine besonderen Vorkommnisse zu melden", sagt Daniel Schollmeyer, Leiter des Bereiches Bürgerdienste der Stadt Minden. Zwei eingesetzte Ordnungskräfte fahren die Wahllokale ab und schauen nach dem Rechten, was gut angekommen ist. Zur Abwicklung in Minden sind knapp 700 Wahlhelfer in den 33 Wahllokalen und den 33 Briefwahlvorständen, die alle in der Kurt-Tucholsky-Gesamtschule zusammenkommen, eingesetzt. Sie sind an diesem Tag ehrenamtlich für die Stadt Minden tätig und erhalten eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 40 bzw. 50 Euro - je nach Funktion. Auch die Wahl des Integrationsrates läuft nach Aussage von Schollmeyer gut. Gegen 14 Uhr hatte sich eine längere Schlange vor dem einzigen Wahllokal „Weserkolleg" auf dem Martinikirchhof gebildet. Die Wahlbeteiligung bei der Integrationsratswahl 2020 lag schon jetzt mit den eingegangenen Briefwahlanträgen – das waren rund 1.400 – auf dem gleichen Niveau wie am Ende der letzten Wahl 2014. Da hatten von rund 11.000 Wahlberechtigten insgesamt 1.050 gewählt. Jetzt gibt es rund 15.000 Wahlberechtigte im Stadtgebiet.

Kommunalwahl 2020: 43,3 Prozent Wahlbeteiligung in Minden

Noch bis 18 Uhr können die Menschen in NRW wählen gehen. Symbolfoto: MT-Archiv

Minden (mt/nas). In Minden liegt die Wahlbeteiligung derzeit bei rund 43,3 Prozent (Stand 16 Uhr). Eingerechnet sind hier 13.313 Bürger (20,7 Prozent), die in ihrem Wahllokal ihre Stimme abgegeben haben und die sehr hohe Zahl an Briefwählern. 14.545 haben dieses Mal einen Antrag gestellt, teilt die Stadt Minden mit. Nach der ersten Meldung von 12 Uhr aus den 33 Wahllokalen im Stadtgebiet Mindens hatten bis dahin 6.133 Mindener dort gewählt. Das waren 9,54 Prozent der insgesamt 64.313 Wahlberechtigten.

Für den Kreis Minden-Lübbecke meldet Sprecherin Sabine Ohnesorge eine Wahlbeteiligung von 50,04 Prozent (Stand 16 Uhr). Zum Vergleich: Bei der Kommunalwahl 2020 waren es insgesamt 49,3 Prozent. Damit liegt die Wahlbeteiligung jetzt schon höher als noch vor sechs Jahren. Die höchsten Wahlbeteiligungen gab es heute bisher in Hille mit 59,60 Prozent und Petershagen mit 56,60 Prozent. In der Stadt Minden sei der Wert mit 41,66 Prozent am geringsten.

2014 gab es bei der Kommunalwahl in Minden eine Wahlbeteiligung von insgesamt 45,68 Prozent und bei der Bürgermeisterwahl 2015 insgesamt 36,16 Prozent.

Doch nicht alle, die einen Wahlschein für die Briefwahl beantragt haben, wählen letztendlich auch, sodass das „Team Wahlen" der Stadt Minden von geschätzt 13.500 Rückläufern ausgeht. Ganz genau steht die Zahl der Briefwähler erst fest, wenn alle 33 Briefwahlvorstände die Stimmzettel am Abend ausgezählt haben.

Nach einer ersten Zusammenfassung lief bisher alles ruhig in den Mindener Wahllokalen, so Pressesprecherin Susann Lewerenz der Stadt Minden. „Es liegt weiter alles im grünen Bereich und wir haben keine besonderen Vorkommnisse zu melden", sagt Daniel Schollmeyer, Leiter des Bereiches Bürgerdienste der Stadt Minden. Zwei eingesetzte Ordnungskräfte fahren die Wahllokale ab und schauen nach dem Rechten, was gut angekommen ist.

Zur Abwicklung in Minden sind knapp 700 Wahlhelfer in den 33 Wahllokalen und den 33 Briefwahlvorständen, die alle in der Kurt-Tucholsky-Gesamtschule zusammenkommen, eingesetzt. Sie sind an diesem Tag ehrenamtlich für die Stadt Minden tätig und erhalten eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 40 bzw. 50 Euro - je nach Funktion.

Auch die Wahl des Integrationsrates läuft nach Aussage von Schollmeyer gut. Gegen 14 Uhr hatte sich eine längere Schlange vor dem einzigen Wahllokal „Weserkolleg" auf dem Martinikirchhof gebildet. Die Wahlbeteiligung bei der Integrationsratswahl 2020 lag schon jetzt mit den eingegangenen Briefwahlanträgen – das waren rund 1.400 – auf dem gleichen Niveau wie am Ende der letzten Wahl 2014. Da hatten von rund 11.000 Wahlberechtigten insgesamt 1.050 gewählt. Jetzt gibt es rund 15.000 Wahlberechtigte im Stadtgebiet.

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