Kommentar zur Gutenbergstraße: Anwohner sind zurecht genervt Sebastian Radermacher Klar, die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer hat immer Vorrang vor einer „schönen Straße“. Und die Experten bei der Stadt sollten gut einschätzen können, ob hochgedrückte oder abgesackte Pflastersteine eine Gefahr darstellen und sie deshalb handeln muss. Der Flickenteppich auf der Gutenbergstraße und die Schotterpiste auf der Besselstraße sind hässlich und die Anwohner zurecht genervt. Trotzdem müssen sie die Maßnahme der Stadt zunächst einmal akzeptieren. Was sich die Stadt aber ankreiden lassen muss, ist die schlechte Kommunikation. Seit fast drei (!) Jahren gibt es die Schotterfläche in der Besselstraße – wann das Provisorium endlich wegkommt, ist immer noch nicht klar. Warum gibt es keine Informationen? Was ist seit 2017 im Rathaus bei dem Thema passiert? Seit drei Jahren auf ein Gesamtkonzept zu verweisen, klingt mehr nach einem Spiel auf Zeit als dass eine Lösung in Sicht ist.

Kommentar zur Gutenbergstraße: Anwohner sind zurecht genervt

Klar, die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer hat immer Vorrang vor einer „schönen Straße“. Und die Experten bei der Stadt sollten gut einschätzen können, ob hochgedrückte oder abgesackte Pflastersteine eine Gefahr darstellen und sie deshalb handeln muss.

Der Flickenteppich auf der Gutenbergstraße und die Schotterpiste auf der Besselstraße sind hässlich und die Anwohner zurecht genervt. Trotzdem müssen sie die Maßnahme der Stadt zunächst einmal akzeptieren.

Was sich die Stadt aber ankreiden lassen muss, ist die schlechte Kommunikation. Seit fast drei (!) Jahren gibt es die Schotterfläche in der Besselstraße – wann das Provisorium endlich wegkommt, ist immer noch nicht klar. Warum gibt es keine Informationen? Was ist seit 2017 im Rathaus bei dem Thema passiert? Seit drei Jahren auf ein Gesamtkonzept zu verweisen, klingt mehr nach einem Spiel auf Zeit als dass eine Lösung in Sicht ist.

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