Kommentar zum ramponierten Schuljahr: Mail vom Ministerium Anja Peper „Oh, eine Mail vom Ministerium ...“ Diese Lektüre macht selten Spaß. Oft ist in einen neuen Corona-Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung ein älterer Runderlass eingearbeitet. Dazu noch ein paar verschwurbelte Sätze samt Paragrafen plus Ausnahmen und Widersprüche – und Schulleiter möchten in die Tastatur beißen. Es ist wie bei diesen eiförmigen russischen Puppen: Man könnte sich ewig damit beschäftigen. Dummerweise fehlt die Zeit, denn im Corona-Chaos kamen solche Mails auch mal am späten Freitagabend oder vor einem Feiertag. Also gilt es, das Mysterium zügig zu entschlüsseln, das Entscheidende herauszufiltern und an der Schule in die Praxis umzusetzen. Wohl dem, der einen Dolmetscher hat. Großes Lob im Ausschuss von Kathrin Kosiek (Hohenstaufenschule) für die praxisnahen Infos aus der Stadtverwaltung: „Viel besser als jeder Erlass, den wir lesen mussten.“ Gute Kommunikation ist tatsächlich ein Weg zum Ziel – gerade jetzt.

Kommentar zum ramponierten Schuljahr: Mail vom Ministerium

„Oh, eine Mail vom Ministerium ...“ Diese Lektüre macht selten Spaß. Oft ist in einen neuen Corona-Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung ein älterer Runderlass eingearbeitet. Dazu noch ein paar verschwurbelte Sätze samt Paragrafen plus Ausnahmen und Widersprüche – und Schulleiter möchten in die Tastatur beißen.

Es ist wie bei diesen eiförmigen russischen Puppen: Man könnte sich ewig damit beschäftigen. Dummerweise fehlt die Zeit, denn im Corona-Chaos kamen solche Mails auch mal am späten Freitagabend oder vor einem Feiertag. Also gilt es, das Mysterium zügig zu entschlüsseln, das Entscheidende herauszufiltern und an der Schule in die Praxis umzusetzen. Wohl dem, der einen Dolmetscher hat. Großes Lob im Ausschuss von Kathrin Kosiek (Hohenstaufenschule) für die praxisnahen Infos aus der Stadtverwaltung: „Viel besser als jeder Erlass, den wir lesen mussten.“ Gute Kommunikation ist tatsächlich ein Weg zum Ziel – gerade jetzt.

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