Kommentar zum Thema Hundeschulen: Nett und nett gesellt sich gern Claudia Hyna Ich mag Hunde nicht besonders. Oder sagen wir: Ich habe Respekt vor ihnen. Ach was, ich habe schlicht und einfach Angst. Meine Hundephobie begann, als ich im Alter von fünf Jahren ins Bein gebissen wurde. Nicht schlimm, aber die Verbindung „Hund = böse“ war hergestellt. Schlimmer wurde es später, wenn ich mich als Jogger oder Fahrradfahrer von Hunden angegriffen fühlte. Und bei den Besitzern auf Granit stieß, wenn ich sie freundlich bat, diese doch anzuleinen.Nun begab es sich, dass sich immer mehr Menschen in meiner Umgebung Hunde anschafften. Wenn ich mich nicht mit ihnen anfreunde, so muss ich sie doch tolerieren bzw. mit ihnen klar kommen. Am Hund scheiden sich nun mal die Geister. Wohl auch, weil kein anderes Haustier so nah am Menschen dran ist - und damit die Seele seines Herrchens spiegelt. Glücklicherweise gehen immer mehr Menschen mit ihren Hunden in die Hundeschule und haben anschließend sehr viel nettere Hunde. Ich stellte abschließend fest: Nicht der Hund sollte mir Angst machen, sondern der Besitzer. Mittlerweile kann ich sogar verstehen, dass man sich einen Hund als Begleiter anschafft. Höchst fragwürdig finde ich allerdings weiterhin die Vermenschlichung der Tiere. Nicht jeder Hundebesitzer sollte außerdem davon ausgehen, dass die Umgebung genauso begeistert auf sein Tier reagiert wie er selbst.Ich erwarte einfach nur Rücksicht und Verständnis. Denn der Hund ist immer noch ein - wenn auch domestiziertes - Tier. Und damit unberechenbar. Allen Hundebesitzern sei gesagt: Ich habe Respekt vor eurem Tier. Sorgt ihr bitte dafür, dass euer Tier das respektiert.

Kommentar zum Thema Hundeschulen: Nett und nett gesellt sich gern

Ich mag Hunde nicht besonders. Oder sagen wir: Ich habe Respekt vor ihnen. Ach was, ich habe schlicht und einfach Angst. Meine Hundephobie begann, als ich im Alter von fünf Jahren ins Bein gebissen wurde. Nicht schlimm, aber die Verbindung „Hund = böse“ war hergestellt. Schlimmer wurde es später, wenn ich mich als Jogger oder Fahrradfahrer von Hunden angegriffen fühlte. Und bei den Besitzern auf Granit stieß, wenn ich sie freundlich bat, diese doch anzuleinen.

Nun begab es sich, dass sich immer mehr Menschen in meiner Umgebung Hunde anschafften. Wenn ich mich nicht mit ihnen anfreunde, so muss ich sie doch tolerieren bzw. mit ihnen klar kommen. Am Hund scheiden sich nun mal die Geister. Wohl auch, weil kein anderes Haustier so nah am Menschen dran ist - und damit die Seele seines Herrchens spiegelt. Glücklicherweise gehen immer mehr Menschen mit ihren Hunden in die Hundeschule und haben anschließend sehr viel nettere Hunde. Ich stellte abschließend fest: Nicht der Hund sollte mir Angst machen, sondern der Besitzer. Mittlerweile kann ich sogar verstehen, dass man sich einen Hund als Begleiter anschafft. Höchst fragwürdig finde ich allerdings weiterhin die Vermenschlichung der Tiere. Nicht jeder Hundebesitzer sollte außerdem davon ausgehen, dass die Umgebung genauso begeistert auf sein Tier reagiert wie er selbst.

Ich erwarte einfach nur Rücksicht und Verständnis. Denn der Hund ist immer noch ein - wenn auch domestiziertes - Tier. Und damit unberechenbar. Allen Hundebesitzern sei gesagt: Ich habe Respekt vor eurem Tier. Sorgt ihr bitte dafür, dass euer Tier das respektiert.

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