Kommentar zum Thema Corona-Demo: Anonym? Nein, danke! Carsten Korfesmeyer Kräftig austeilen, aber anonym bleiben? Das passt nicht zu einer öffentlichen politischen Demonstration in Deutschland. Wer vor mehr als 70 Menschen auftritt und seine Meinung ins Mikro spricht, kann nicht ernsthaft meinen, der eigene Name tue für die spätere Berichterstattung nichts zur Sache. Meinungen von Namenlosen sind nichtssagend. Und wer nur im Verborgenen seine Ansichten unters Volk streuen möchte, ist auch nicht glaubhaft. Darüber hinaus zeugt es von wenig Stil, andere Menschen öffentlich für ihre Haltungen zu kritisieren, die sich gerade nicht in der Anonymität verstecken. An wen sollen sich diese Leute wenden, um auf die Kritik zu reagieren? Demos sind gelebte Meinungsfreiheit. Wer dort nur anonym ans Rednerpult tritt, hat den Sinn und Zweck solcher Veranstaltungen nicht verinnerlicht.

Kommentar zum Thema Corona-Demo: Anonym? Nein, danke!

Kräftig austeilen, aber anonym bleiben? Das passt nicht zu einer öffentlichen politischen Demonstration in Deutschland. Wer vor mehr als 70 Menschen auftritt und seine Meinung ins Mikro spricht, kann nicht ernsthaft meinen, der eigene Name tue für die spätere Berichterstattung nichts zur Sache.

Meinungen von Namenlosen sind nichtssagend. Und wer nur im Verborgenen seine Ansichten unters Volk streuen möchte, ist auch nicht glaubhaft. Darüber hinaus zeugt es von wenig Stil, andere Menschen öffentlich für ihre Haltungen zu kritisieren, die sich gerade nicht in der Anonymität verstecken. An wen sollen sich diese Leute wenden, um auf die Kritik zu reagieren?

Demos sind gelebte Meinungsfreiheit. Wer dort nur anonym ans Rednerpult tritt, hat den Sinn und Zweck solcher Veranstaltungen nicht verinnerlicht.

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