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Kampf gegen Krebs, Mindener lebt im Auto und Familie aus Hille besteigt den Kilimandscharo - die Top-Themen der Woche auf MT.de Malina Reckordt Minden. Viele Menschen hat in dieser Woche die Geschichte von René Röbke berührt. Vor sechs Jahren diagnostizierten Ärzte bei ihm ein Lymphom. Es begann ein kräftezehrender Kampf gegen eine Krankheit, die mächtiger als die Medizin zu sein schien. Zwischendurch war der Mindener immer mal wieder krebsfrei. Ausgerechnet mit einer Corona-Infektion kam die Wende. Vor drei Monaten endete seine Therapie. Seitdem ist er krebsfrei, hat keine Symptome, die auf einen Rückfall hindeuten. Fassen kann er es noch nicht, dass er den Krebs tatsächlich besiegt hat. Ralf Meier aus Minden lebt im Auto – nicht in einem geräumigen Camper, sondern in einem VW Passat. Vor sieben Jahren kündigte Ralf Meier seine Wohnung in Meißen und zog in sein Auto. Der Mindener schläft nachts auf einer Matratze im Kofferraum und hält sich tagsüber oft an seiner Stamm-Tankstelle auf. Die Entscheidung sein altes Leben hinter sich zu lassen, habe er nie bereut, sagt er. Auch wenn er zu Beginn Respekt vor dem Schritt gehabt habe. Aus seinen 800 Euro Erwerbsminderungsrente ließe sich ohne hohe Miete und Verpflichtungen aber viel mehr machen. Heute, sagt der 55-Jährige , fühle er sich vor allem frei und glücklich. Keine große Tanne beim Weihnachtsmarkt Auch ein bisschen verrückt ist vielleicht die Idee von Familie Braun: Vor rund einem Jahr fassten Tatjana und Willi Braun den Entschluss, den Kilimandscharo zu besteigen. So weit, so gut – hätte das Ehepaar aus Südhemmern nicht drei Kinder, die es unbedingt mitnehmen wollte auf das mit 5.895 Metern höchste Bergmassiv Afrikas im Nordosten Tansanias. In den Herbstferien wurde aus dem Plan Realität. Dem MT hat die fünfköpfige Familie von ihrer außergewöhnlichen Reise und ihren Gefühlen zwischen totaler Erschöpfung und höchstem Glück erzählt. Haben Sie schon Lust auf gebrannte Mandeln, Glühwein und Kinderpunsch? Am 22. November öffnet der Weihnachtsmarkt in Minden. Trotz der Energiekrise dürfte in diesem Jahr bei dem winterlichen Budenzauber ein wenig Normalität einkehren. Schließlich sind pandemiebedingte Einschränkungen wie die 2G-Bändchen-Regelung aus dem Vorjahr nicht vorgesehen. Es gibt jedoch einige Maßnahmen, um Energie zu sparen - so wird es zum Beispiel in diesem Jahr keine große Tanne auf dem Marktplatz geben.
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Kampf gegen Krebs, Mindener lebt im Auto und Familie aus Hille besteigt den Kilimandscharo - die Top-Themen der Woche auf MT.de

© Collage: Reckordt

Minden. Viele Menschen hat in dieser Woche die Geschichte von René Röbke berührt. Vor sechs Jahren diagnostizierten Ärzte bei ihm ein Lymphom. Es begann ein kräftezehrender Kampf gegen eine Krankheit, die mächtiger als die Medizin zu sein schien. Zwischendurch war der Mindener immer mal wieder krebsfrei. Ausgerechnet mit einer Corona-Infektion kam die Wende. Vor drei Monaten endete seine Therapie. Seitdem ist er krebsfrei, hat keine Symptome, die auf einen Rückfall hindeuten. Fassen kann er es noch nicht, dass er den Krebs tatsächlich besiegt hat.

Ralf Meier aus Minden lebt im Auto – nicht in einem geräumigen Camper, sondern in einem VW Passat. Vor sieben Jahren kündigte Ralf Meier seine Wohnung in Meißen und zog in sein Auto. Der Mindener schläft nachts auf einer Matratze im Kofferraum und hält sich tagsüber oft an seiner Stamm-Tankstelle auf. Die Entscheidung sein altes Leben hinter sich zu lassen, habe er nie bereut, sagt er. Auch wenn er zu Beginn Respekt vor dem Schritt gehabt habe. Aus seinen 800 Euro Erwerbsminderungsrente ließe sich ohne hohe Miete und Verpflichtungen aber viel mehr machen. Heute, sagt der 55-Jährige , fühle er sich vor allem frei und glücklich.

Keine große Tanne beim Weihnachtsmarkt

Auch ein bisschen verrückt ist vielleicht die Idee von Familie Braun: Vor rund einem Jahr fassten Tatjana und Willi Braun den Entschluss, den Kilimandscharo zu besteigen. So weit, so gut – hätte das Ehepaar aus Südhemmern nicht drei Kinder, die es unbedingt mitnehmen wollte auf das mit 5.895 Metern höchste Bergmassiv Afrikas im Nordosten Tansanias. In den Herbstferien wurde aus dem Plan Realität. Dem MT hat die fünfköpfige Familie von ihrer außergewöhnlichen Reise und ihren Gefühlen zwischen totaler Erschöpfung und höchstem Glück erzählt.

Benjamin Piel

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Jeden Donnerstag von unserem Chefredakteur Benjamin Piel

Haben Sie schon Lust auf gebrannte Mandeln, Glühwein und Kinderpunsch? Am 22. November öffnet der Weihnachtsmarkt in Minden. Trotz der Energiekrise dürfte in diesem Jahr bei dem winterlichen Budenzauber ein wenig Normalität einkehren. Schließlich sind pandemiebedingte Einschränkungen wie die 2G-Bändchen-Regelung aus dem Vorjahr nicht vorgesehen. Es gibt jedoch einige Maßnahmen, um Energie zu sparen - so wird es zum Beispiel in diesem Jahr keine große Tanne auf dem Marktplatz geben.

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