Kaiser-Wilhelm als Snack für die Pause: Am Kreishaus entsteht eine Grünfläche mit Blumenwiese und Obstbäumen Jan Lücking Minden. Auf der Grünfläche zwischen dem Kreishaus und der Akademie für Gesundheitsberufe soll eine Blumen- und Streuobstwiese entstehen. Landrätin Anna Katharina Bölling (CDU) führte gemeinsam mit Alexander Kruse (Leiter Gärtnerdienste und Landschaftspflege), Martina Vortherms (Leiterin des Umweltamtes), Lutz Freiberg (Bau- und Umweltdezernent) und Markus Pfeiffer (Amtsleiter Gebäude und Liegenschaften) den symbolischen Spatenstich aus. Auf der Fläche sollen sich in Zukunft die Mitarbeiter der Kreisverwaltung in ihren Pausen entspannen können. Das Obst der Bäume und die geplanten Sitzgelegenheiten sollen aber allen Bürgern zur Verfügung stehen. Durch das Projekt soll die Aufenthaltsqualität der etwa ein Hektar großen Fläche gesteigert und eine umweltfreundliche Nutzung erreicht werden. Am Montagvormittag wurden zwei Birnenbäume, ein Zwetschgenbaum und ein Apfelbaum der Sorte Kaiser-Wilhelm neben dem Kreishaus gepflanzt. „Das Thema „Bäume pflanzen“ ist auch Teil unseres Klimaschutzkonzeptes. Wir sind natürlich sehr froh, dass wir hier den Platz haben das Thema gestalterisch nach vorne zu bringen“, sagt Landrätin Anna Katharina Bölling. Die Idee sei gewesen eine Liegenschaft des Kreises so zu gestalten, dass sie dem Klimawandel gerecht werde und auch Ressourcen schone, sagt Baudezernent Lutz Freiberg. „Die kleineren Obstbäume haben den Vorteil, dass man das Obst aus dem Stand vom Baum pflücken kann“, sagt der Leiter der Gärtnerdienste, Alexander Kruse. Unter den Obstbäumen soll eine Blühwiese entstehen, die dort dauerhaft bleiben soll. Graswege sollen die geplanten Inseln mit den Blumen und Obstbäumen verbinden. An den Wegen sind Sitzbänke geplant. Der Leiter der Gärtnerdienste erklärte auch, dass die Blumenwiese wesentlich weniger Pflege als die jetzige Grünfläche benötigen werde. Es muss weniger gemäht werden und der Arbeitsaufwand reduziert sich für die Kreisverwaltung. Martina Vortherms, Leiterin des Umweltamtes, erklärte dass die Kreisverwaltung derzeit in jeweils drei Teilbereichen im Osten und im Westen des Kreises entlang von Kreisstraßen mit Blühstreifen experimentiert. „Mit dem Modellprojekt wollen wir mehr Artenreichtum erzielen, müssen nebenbei aber auch noch feststellen, wie sich die Kosten auswirken“, sagt die Leiterin des Umweltamtes. Einen ersten Zwischenbericht zu dem Modellprojekt soll es im Umweltausschuss im November geben. Martina Vortherms ging davon aus, dass Blühstreifen an den Kreisstraßen durch einen deutlich höhren Arbeitsaufwand zu einer Kostensteigerung führen werden. Die Flächen müssten mehrfach im Jahr gemäht werden und für eine optimale Pflege sei auch der Abtransport des Grünschnittes erforderlich.

Kaiser-Wilhelm als Snack für die Pause: Am Kreishaus entsteht eine Grünfläche mit Blumenwiese und Obstbäumen

Auftakt: Alexander Kruse, Martina Vortherms, Lutz Freiberg, Anna Katharina Bölling und Markus Pfeiffer pflanzen die ersten Obstbäume auf der Grünfläche neben dem Kreishaus. MT-Foto: Jan Lücking

Minden. Auf der Grünfläche zwischen dem Kreishaus und der Akademie für Gesundheitsberufe soll eine Blumen- und Streuobstwiese entstehen. Landrätin Anna Katharina Bölling (CDU) führte gemeinsam mit Alexander Kruse (Leiter Gärtnerdienste und Landschaftspflege), Martina Vortherms (Leiterin des Umweltamtes), Lutz Freiberg (Bau- und Umweltdezernent) und Markus Pfeiffer (Amtsleiter Gebäude und Liegenschaften) den symbolischen Spatenstich aus.

Auf der Fläche sollen sich in Zukunft die Mitarbeiter der Kreisverwaltung in ihren Pausen entspannen können. Das Obst der Bäume und die geplanten Sitzgelegenheiten sollen aber allen Bürgern zur Verfügung stehen. Durch das Projekt soll die Aufenthaltsqualität der etwa ein Hektar großen Fläche gesteigert und eine umweltfreundliche Nutzung erreicht werden.

Am Montagvormittag wurden zwei Birnenbäume, ein Zwetschgenbaum und ein Apfelbaum der Sorte Kaiser-Wilhelm neben dem Kreishaus gepflanzt.


„Das Thema „Bäume pflanzen“ ist auch Teil unseres Klimaschutzkonzeptes. Wir sind natürlich sehr froh, dass wir hier den Platz haben das Thema gestalterisch nach vorne zu bringen“, sagt Landrätin Anna Katharina Bölling.

Die Idee sei gewesen eine Liegenschaft des Kreises so zu gestalten, dass sie dem Klimawandel gerecht werde und auch Ressourcen schone, sagt Baudezernent Lutz Freiberg.

„Die kleineren Obstbäume haben den Vorteil, dass man das Obst aus dem Stand vom Baum pflücken kann“, sagt der Leiter der Gärtnerdienste, Alexander Kruse. Unter den Obstbäumen soll eine Blühwiese entstehen, die dort dauerhaft bleiben soll. Graswege sollen die geplanten Inseln mit den Blumen und Obstbäumen verbinden. An den Wegen sind Sitzbänke geplant. Der Leiter der Gärtnerdienste erklärte auch, dass die Blumenwiese wesentlich weniger Pflege als die jetzige Grünfläche benötigen werde. Es muss weniger gemäht werden und der Arbeitsaufwand reduziert sich für die Kreisverwaltung.

Martina Vortherms, Leiterin des Umweltamtes, erklärte dass die Kreisverwaltung derzeit in jeweils drei Teilbereichen im Osten und im Westen des Kreises entlang von Kreisstraßen mit Blühstreifen experimentiert. „Mit dem Modellprojekt wollen wir mehr Artenreichtum erzielen, müssen nebenbei aber auch noch feststellen, wie sich die Kosten auswirken“, sagt die Leiterin des Umweltamtes. Einen ersten Zwischenbericht zu dem Modellprojekt soll es im Umweltausschuss im November geben. Martina Vortherms ging davon aus, dass Blühstreifen an den Kreisstraßen durch einen deutlich höhren Arbeitsaufwand zu einer Kostensteigerung führen werden. Die Flächen müssten mehrfach im Jahr gemäht werden und für eine optimale Pflege sei auch der Abtransport des Grünschnittes erforderlich.

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