Kaiser-Wilhelm-Denkmal und Anlage weiter aufwerten FDP/FW-Fraktion vom Landschaftsverband tagt an der Porta / In Tourismuskonzept der Region einbinden Minden/Porta Westfalica (mt/um). Die FDP/FW-Fraktion vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) tagte kürzlich in Porta Westfalica. Zunächst besichtigten die LWL-Politiker das Kaiser-Wilhelm-Denkmal. Der westfälische Kommunalverband ist Eigentümer des Denkmals. Erst kürzlich hatte die Westfälisch-Lippische Vermögensverwaltungsgesellschaft (WLV) die leer stehende Gaststätte am Parkplatz unterhalb des Denkmals gekauft. Auch über den baulichen Zustand des Gasthauses ließen sich die Politiker vor Ort von LWL-Baufachleuten informieren. "Seit 1995 hat der LWL 2,7 Millionen Euro am Kaiser-Wilhelm-Denkmal investiert", berichtete die Baudezernentin des Landschaftsverbandes, Judith Pirscher, den FDP-Politikern."Zuletzt 55000 Euro für die Sanierung der Treppe und 85000 Euro für den neuen barrierefreien Weg." Sie machte auch deutlich, dass das vorhandene Gasthaus nur mit einem hohen finanziellen Aufwand wieder in Betrieb gesetzt werden könnte. Daher erscheine es sinnvoller, einen kleineren Bistro-Pavillon am Parkplatz neu zu errichten, sagte WLV-Geschäftsführer Bodo Strototte. Gleichzeitig böte eine höherwertige Panoramagaststätte oben am Denkmal die Möglichkeit, auch länger zu verweilen.Der Vorsitzende der FDP/FW-Fraktion der Landschaftsversammlung Stephen Paul (Herford) und der kulturpolitische Sprecher Markus Schiek (Lemgo) forderten bei ihrem Besuch dazu auf, das Denkmal und die Gesamtanlage weiter aufzuwerten.Die FDP/FW-Fraktion machte deutlich, dass sie Wert darauf legt, am Denkmal ein zeitgemäßes Informationsangebot zu schaffen. "Für immer mehr Menschen erschließt sich die Bedeutung des Denkmals nicht mehr von selbst", stellte der Fraktionsvorsitzende Stephen Paul fest.Die FDP/FW-Fraktion sei auch offen für Überlegungen, unterhalb der Ringterrasse am Bergfels entsprechende Räumlichkeiten zu errichten. Am Hang seien ohnehin in den nächsten Jahren aufwändige Sicherungsmaßnahmen als Spätfolge der Sprengungen durch die Engländer notwendig. Diese Pläne seien aber noch recht vage, betonte Fraktionsvorsitzender Stephen Paul. Der kulturpolitische Sprecher der FDP/FW-Fraktion der Landschaftsversammlung, Markus Schiek (Lemgo), regte an, am Denkmal deutliche Hinweise auf andere preußische Geschichtsorte in der Umgebung, etwa das nahe gelegene Mindener Preußenmuseum, zu geben.Das Denkmal müsse sinnvollerweise in ein Tourismus- und Kulturkonzept Porta Westfalicas, Mindens und des Landschaftsverbandes einbezogen werden.Für die Stadt Porta Westfalica wäre die Aufwertung des Kaiser-Wilhelm-Denkmals durch den Landschaftsverband sehr positiv, stimmte die FDP-Ratsfraktionsvorsitzende Cornelia Müller-Dieker zu. Sie erwartet, dass dadurch noch mehr Besucher an die Porta kommen.

Kaiser-Wilhelm-Denkmal und Anlage weiter aufwerten

Minden/Porta Westfalica (mt/um). Die FDP/FW-Fraktion vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) tagte kürzlich in Porta Westfalica. Zunächst besichtigten die LWL-Politiker das Kaiser-Wilhelm-Denkmal.

Der westfälische Kommunalverband ist Eigentümer des Denkmals. Erst kürzlich hatte die Westfälisch-Lippische Vermögensverwaltungsgesellschaft (WLV) die leer stehende Gaststätte am Parkplatz unterhalb des Denkmals gekauft. Auch über den baulichen Zustand des Gasthauses ließen sich die Politiker vor Ort von LWL-Baufachleuten informieren. "Seit 1995 hat der LWL 2,7 Millionen Euro am Kaiser-Wilhelm-Denkmal investiert", berichtete die Baudezernentin des Landschaftsverbandes, Judith Pirscher, den FDP-Politikern.

"Zuletzt 55000 Euro für die Sanierung der Treppe und 85000 Euro für den neuen barrierefreien Weg." Sie machte auch deutlich, dass das vorhandene Gasthaus nur mit einem hohen finanziellen Aufwand wieder in Betrieb gesetzt werden könnte. Daher erscheine es sinnvoller, einen kleineren Bistro-Pavillon am Parkplatz neu zu errichten, sagte WLV-Geschäftsführer Bodo Strototte. Gleichzeitig böte eine höherwertige Panoramagaststätte oben am Denkmal die Möglichkeit, auch länger zu verweilen.

Der Vorsitzende der FDP/FW-Fraktion der Landschaftsversammlung Stephen Paul (Herford) und der kulturpolitische Sprecher Markus Schiek (Lemgo) forderten bei ihrem Besuch dazu auf, das Denkmal und die Gesamtanlage weiter aufzuwerten.

Die FDP/FW-Fraktion machte deutlich, dass sie Wert darauf legt, am Denkmal ein zeitgemäßes Informationsangebot zu schaffen. "Für immer mehr Menschen erschließt sich die Bedeutung des Denkmals nicht mehr von selbst", stellte der Fraktionsvorsitzende Stephen Paul fest.

Die FDP/FW-Fraktion sei auch offen für Überlegungen, unterhalb der Ringterrasse am Bergfels entsprechende Räumlichkeiten zu errichten. Am Hang seien ohnehin in den nächsten Jahren aufwändige Sicherungsmaßnahmen als Spätfolge der Sprengungen durch die Engländer notwendig. Diese Pläne seien aber noch recht vage, betonte Fraktionsvorsitzender Stephen Paul. Der kulturpolitische Sprecher der FDP/FW-Fraktion der Landschaftsversammlung, Markus Schiek (Lemgo), regte an, am Denkmal deutliche Hinweise auf andere preußische Geschichtsorte in der Umgebung, etwa das nahe gelegene Mindener Preußenmuseum, zu geben.

Das Denkmal müsse sinnvollerweise in ein Tourismus- und Kulturkonzept Porta Westfalicas, Mindens und des Landschaftsverbandes einbezogen werden.

Für die Stadt Porta Westfalica wäre die Aufwertung des Kaiser-Wilhelm-Denkmals durch den Landschaftsverband sehr positiv, stimmte die FDP-Ratsfraktionsvorsitzende Cornelia Müller-Dieker zu. Sie erwartet, dass dadurch noch mehr Besucher an die Porta kommen.

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