Inzidenzwert steigt weiter an: Zahl der Covid-Patienten in den Krankenhäusern sinkt leicht Minden (mt/vast). Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Minden-Lübbecke ist am Donnerstag erneut gestiegen und liegt nach MT-Berechnungen jetzt bei 13,2. Am Mittwoch lag der Wert bei 11,6. Die vom MT errechneten Zahlen sind ein Vorgriff auf die morgen gültige Inzidenz des Robert-Koch-Instituts, die für den heutigen Donnerstag bei 11,6 liegt. Der Anstieg kommt zustande, da das Gesundheitsamt des Kreises Minden-Lübbecke am Donnerstag zehn Neuinfektionen gemeldet hatte - vor einer Woche waren es nur fünf. Innerhalb der vergangenen sieben Tage sind 41 Menschen im Kreisgebiet positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der Großteil davon, nämlich 19 Infektionen, zählte das Gesundheitsamt in Minden. Damit liegt die Inzidenz der Stadt derzeit bei 23,3. Während es seit mehr als einer Woche in Hille keinen positiven Test gegeben hat, ist in den vergangenen sieben Tagen in Petershagen ein Abstrich positiv gewesen - das bedeutet eine dortige Inzidenz von 4,0. In Porta Westfalica beträgt der Wert aufgrund von drei positiv getesteten Menschen in der vergangenen Woche 8,4. Damit liegt der Mühlenkreis am zweiten Tag in Folge über dem Schwellenwert der erst seit vergangenen Freitag gültigen "Inzidenzstufe 0". Zunächst einmal ändert sich aber noch nichts: Der Inzidenzwert muss acht Tage in Folge höher als 10 sein, damit die neuesten Lockerungen wie etwa die Öffnungen von Clubs und Diskotheken oder der Wegfall von Kontaktbeschränkungen zurückgenommen wird. Außerdem gilt nicht der Tag der Veröffentlichung auf MT.de, sondern immer nur der tagesaktuelle Wert des RKI-Dashboards. Das bedeutet, dass der heutige Donnerstag, der zweite Tag über dem Schwellenwert ist. Sollte die Inzidenz in Minden-Lübbecke dann bis einschließlich Mittwoch, 21. Juli, über 10 liegen, würden am übernächsten Tag, also Freitag, 23. Juli, die nun erfolgten Lockerungen wieder zurückgenommen werden. In besonderen Fällen kann das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) diese Frist mit gesonderter Begründung auf bis zu drei Tage verkürzen. Dabei ist zu beachten: fällt der Inzidenzwert innerhalb dieser acht Tage einmal unter den Schwellenwert von 10, beginnt die Zählweise wieder von vorne. Die Lockerungen würden also länger aufrechterhalten. Die Zahl der Patienten, die wegen einer Corona-Erkrankung in Kliniken im Kreisgebiet behandelt werden, ist gesunken: Wie Kreis-Pressesprecherin Sabine Ohnesorge berichtet, werden im Johannes Wesling Klinikum Minden zwei Corona-Patienten behandelt. Einer von ihnen auf der Intensivstation. Im Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, werden derzeit vier Patienten auf der Intensivstation versorgt. Währenddessen haben sich nun insgesamt 182.610 Menschen aus dem Kreis Minden-Lübbecke (58,8 Prozent) mindestens einmal und 136.891 Menschen (44,8 Prozent) bereits vollständig impfen lassen. Wobei diese Werte noch höher liegen dürften, da die KVWL nur die Impfungen aus Arztpraxen, Impfzentren und über mobile Teams erfasst. Die Impfungen über Betriebsärzte und Krankenhäuser werden direkt an das Robert-Koch-Institut (RKI) gemeldet und nicht kreisweit aufgeschlüsselt. Diese Zahlen fließen in die bundesweite Berechnung ein, die kleinste Aufschlüsselung seitens des RKI ist nur auf Landesebene zu sehen. Hier beträgt laut RKI der Anteil der mindestens einmal geimpften Menschen 62,4 Prozent, der der vollständig Geimpften liegt bei 47,8 Prozent. Deutschlandweit sind mit dem aktuellen Datenstand 59,2 Prozent der Bevölkerung erstgeimpft und 44,6 Prozent weisen den vollständigen Impfschutz auf.

Inzidenzwert steigt weiter an: Zahl der Covid-Patienten in den Krankenhäusern sinkt leicht

Symbolfoto: MT-Archiv © Alex Lehn

Minden (mt/vast). Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Minden-Lübbecke ist am Donnerstag erneut gestiegen und liegt nach MT-Berechnungen jetzt bei 13,2. Am Mittwoch lag der Wert bei 11,6. Die vom MT errechneten Zahlen sind ein Vorgriff auf die morgen gültige Inzidenz des Robert-Koch-Instituts, die für den heutigen Donnerstag bei 11,6 liegt. Der Anstieg kommt zustande, da das Gesundheitsamt des Kreises Minden-Lübbecke am Donnerstag zehn Neuinfektionen gemeldet hatte - vor einer Woche waren es nur fünf.

Innerhalb der vergangenen sieben Tage sind 41 Menschen im Kreisgebiet positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der Großteil davon, nämlich 19 Infektionen, zählte das Gesundheitsamt in Minden. Damit liegt die Inzidenz der Stadt derzeit bei 23,3. Während es seit mehr als einer Woche in Hille keinen positiven Test gegeben hat, ist in den vergangenen sieben Tagen in Petershagen ein Abstrich positiv gewesen - das bedeutet eine dortige Inzidenz von 4,0. In Porta Westfalica beträgt der Wert aufgrund von drei positiv getesteten Menschen in der vergangenen Woche 8,4.

Damit liegt der Mühlenkreis am zweiten Tag in Folge über dem Schwellenwert der erst seit vergangenen Freitag gültigen "Inzidenzstufe 0".


Zunächst einmal ändert sich aber noch nichts: Der Inzidenzwert muss acht Tage in Folge höher als 10 sein, damit die neuesten Lockerungen wie etwa die Öffnungen von Clubs und Diskotheken oder der Wegfall von Kontaktbeschränkungen zurückgenommen wird. Außerdem gilt nicht der Tag der Veröffentlichung auf MT.de, sondern immer nur der tagesaktuelle Wert des RKI-Dashboards. Das bedeutet, dass der heutige Donnerstag, der zweite Tag über dem Schwellenwert ist.

Sollte die Inzidenz in Minden-Lübbecke dann bis einschließlich Mittwoch, 21. Juli, über 10 liegen, würden am übernächsten Tag, also Freitag, 23. Juli, die nun erfolgten Lockerungen wieder zurückgenommen werden. In besonderen Fällen kann das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) diese Frist mit gesonderter Begründung auf bis zu drei Tage verkürzen. Dabei ist zu beachten: fällt der Inzidenzwert innerhalb dieser acht Tage einmal unter den Schwellenwert von 10, beginnt die Zählweise wieder von vorne. Die Lockerungen würden also länger aufrechterhalten.

Die Zahl der Patienten, die wegen einer Corona-Erkrankung in Kliniken im Kreisgebiet behandelt werden, ist gesunken: Wie Kreis-Pressesprecherin Sabine Ohnesorge berichtet, werden im Johannes Wesling Klinikum Minden zwei Corona-Patienten behandelt. Einer von ihnen auf der Intensivstation. Im Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, werden derzeit vier Patienten auf der Intensivstation versorgt.

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Währenddessen haben sich nun insgesamt 182.610 Menschen aus dem Kreis Minden-Lübbecke (58,8 Prozent) mindestens einmal und 136.891 Menschen (44,8 Prozent) bereits vollständig impfen lassen. Wobei diese Werte noch höher liegen dürften, da die KVWL nur die Impfungen aus Arztpraxen, Impfzentren und über mobile Teams erfasst. Die Impfungen über Betriebsärzte und Krankenhäuser werden direkt an das Robert-Koch-Institut (RKI) gemeldet und nicht kreisweit aufgeschlüsselt. Diese Zahlen fließen in die bundesweite Berechnung ein, die kleinste Aufschlüsselung seitens des RKI ist nur auf Landesebene zu sehen. Hier beträgt laut RKI der Anteil der mindestens einmal geimpften Menschen 62,4 Prozent, der der vollständig Geimpften liegt bei 47,8 Prozent. Deutschlandweit sind mit dem aktuellen Datenstand 59,2 Prozent der Bevölkerung erstgeimpft und 44,6 Prozent weisen den vollständigen Impfschutz auf.

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