Inzidenz sinkt, aber so viele Corona-Patienten wie seit Mai nicht mehr - und alle ungeimpft Minden (mt/lo). Das Gesundheitsamt des Kreises Minden-Lübbecke hat am Mittwoch 61 Corona-Neuinfektionen registriert. Das teilt Kreis-Pressesprecherin Dagmar Selle mit. Da dies 21 positive Tests weniger als noch am vergangenen Mittwoch sind, sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis. Der Wert liegt nach MT-Berechnungen nunmehr bei 121,2. Die neugemeldeten Zahlen fließen am morgigen Donnerstag in die offiziellen Daten des Robert-Koch-Institut ein - für heute ist dort ein Wert von 128,3 gemeldet. Derweil werden in den heimischen Krankenhäusern so viele Corona-Patienten behandelt, wie seit Mitte Mai nicht mehr. So müssen im Johannes-Wesling-Klinikum Minden und im Krankenhaus Lübbecke insgesamt 31 Corona-Infizierte behandelt werden - davon acht Personen auf der Intensivstation. Drei Patientinnen und Patienten werden invasiv beatmet. Wie Kreis-Pressesprecherin Dagmar Selle-Korent informiert, sind alle stationären Covid-Patientinnen und -Patienten ungeimpft. Im Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, werden weitere fünf Infizierte versorgt - vier davon befinden sich auf der Intensivstation. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Espelkamp sinkt zwar im Vergleich zum Vortag, liegt aber immer noch bei 399,5. In den vergangenen 24 Stunden hat das Gesundheitsamt in der Stadt des Altkreises 19 Neuinfektionen registriert - also knapp ein Drittel aller im Kreis. Auch in Hüllhorst (207,2) und Bad Oeynhausen (160,5) sind die Werte hoch. Im MT-Verbreitungsgebiet sieht es wie folgt aus: Porta Westfalica (101), Petershagen (83,6), Minden (74,6) und Hille (39). !function(){"use strict";window.addEventListener("message",(function(e){if(void 0!==e.data["datawrapper-height"]){var t=document.querySelectorAll("iframe");for(var a in e.data["datawrapper-height"])for(var r=0;r

Inzidenz sinkt, aber so viele Corona-Patienten wie seit Mai nicht mehr - und alle ungeimpft

Symbolbild: © Alex Lehn

Minden (mt/lo). Das Gesundheitsamt des Kreises Minden-Lübbecke hat am Mittwoch 61 Corona-Neuinfektionen registriert. Das teilt Kreis-Pressesprecherin Dagmar Selle mit. Da dies 21 positive Tests weniger als noch am vergangenen Mittwoch sind, sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis. Der Wert liegt nach MT-Berechnungen nunmehr bei 121,2. Die neugemeldeten Zahlen fließen am morgigen Donnerstag in die offiziellen Daten des Robert-Koch-Institut ein - für heute ist dort ein Wert von 128,3 gemeldet.

Derweil werden in den heimischen Krankenhäusern so viele Corona-Patienten behandelt, wie seit Mitte Mai nicht mehr. So müssen im Johannes-Wesling-Klinikum Minden und im Krankenhaus Lübbecke insgesamt 31 Corona-Infizierte behandelt werden - davon acht Personen auf der Intensivstation. Drei Patientinnen und Patienten werden invasiv beatmet. Wie Kreis-Pressesprecherin Dagmar Selle-Korent informiert, sind alle stationären Covid-Patientinnen und -Patienten ungeimpft. Im Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, werden weitere fünf Infizierte versorgt - vier davon befinden sich auf der Intensivstation.

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Die Sieben-Tage-Inzidenz in Espelkamp sinkt zwar im Vergleich zum Vortag, liegt aber immer noch bei 399,5. In den vergangenen 24 Stunden hat das Gesundheitsamt in der Stadt des Altkreises 19 Neuinfektionen registriert - also knapp ein Drittel aller im Kreis. Auch in Hüllhorst (207,2) und Bad Oeynhausen (160,5) sind die Werte hoch. Im MT-Verbreitungsgebiet sieht es wie folgt aus: Porta Westfalica (101), Petershagen (83,6), Minden (74,6) und Hille (39).


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Inzwischen sind im Kreis Minden-Lübbecke 206.147 Menschen mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft – 641 mehr als am Vortag. Das entspricht einer Impfquote von 66,41 Prozent. Immerhin 194.171 Personen im Kreis sind sogar schon doppelt immunisiert – 821 mehr als am Vortag. Die Impfquote von 62,55 Prozent bringt dem Kreis in OWL Rang drei – ebenfalls hinter Höxter (68,08 Prozent) und Bielefeld (67,17 Prozent). Zudem steigt die Zahl der verabreichten „Booster-Impfungen" weiter an. Was das ist? Das MT hat alle wichtigen Fragen dazu beantwortet.

Diese Werte dürften allerdings noch höher liegen, da die KVWL nur die Impfungen aus Arztpraxen, Impfzentren und über mobile Teams erfasst. Die Impfungen über Betriebsärzte und Krankenhäuser werden an das RKI gemeldet und nicht kreisweit aufgeschlüsselt. Diese Zahlen fließen in die bundesweite Berechnung ein, die kleinste Aufschlüsselung seitens ist nur auf Landesebene zu sehen.

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Hier beträgt laut RKI der Anteil der einmal geimpften Menschen 70,9 Prozent, der der vollständig Geimpften liegt bei 65,3 Prozent. Deutschlandweit sind mit dem aktuellen Datenstand 66,5 Prozent der Bevölkerung erstgeimpft und 62,2 Prozent weisen den vollständigen Impfschutz auf.

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