Inzidenz innerhalb einer Woche mehr als verdoppelt: Lockerungen in Minden-Lübbecke vor der Rücknahme Minden (mt/mre/ps). Im Kreis Minden-Lübbecke werden wieder mehr neue Corona-Fälle gemeldet als noch in den vergangenen Wochen. So registrierte das Gesundheitsamt des Kreises am Wochenende insgesamt 14 neue Fälle und am Montag noch einmal 15 weitere - so viele innerhalb eines Tages wie zuletzt Ende Mai. Dieser Anstieg sorgt auch dafür, dass die jüngsten Lockerungen nach "Inzidenzstufe 0" am Ende der Woche der Vergangenheit angehören dürften. Kreis-Pressesprecherin Sabine Ohnesorge teilt außerdem mit, dass ein 85-jähriger Mann aus Bad Oeynhausen aufgrund einer Corona-Erkrankung verstorben ist. Die Sieben-Tage-Inzidenz macht daher einen Sprung nach oben und liegt nach MT-Berechnungen bei 22,6, also mehr als doppelt so hoch als vergangenen Montag. Die vom MT errechneten Zahlen sind ein Vorgriff auf die morgen gültige Inzidenz des Robert-Koch-Instituts, die für den heutigen Montag bei 18,7 liegt. Damit liegt der Mühlenkreis am heutigen Montag den sechsten Tag in Folge über dem Schwellenwert der erst seit vorvergangenen Freitag gültigen "Inzidenzstufe 0", am Dienstag wird dann der siebte Tag folgen. Mit einer Inzidenz von 22,6 liegt der Mühlenkreis zudem deutlich sowohl über dem deutschlandweiten Schnitt (10,3) als auch über dem landesweiten Schnitt (12,1). Damit ist jetzt auch klar, dass die Inzidenz in Minden-Lübbecke bis einschließlich Mittwoch, 21. Juli, und damit acht Tage am Stück, über 10 liegen wird. Denn selbst wenn es in den nächsten Tagen keine neuen Corona-Fälle im Kreis geben sollte, würde die Inzidenz nicht mehr unter den Schwellenwert von 10 sinken. So werden also am Freitag, 23. Juli, die nun erfolgten Lockerungen wie zum Beispiel die Wiedereröffnung von Clubs und Disktotheken, das Entfallen der Kontaktbeschränkungen und weitere Punkte wieder zurückgenommen. Die einzige Möglichkeit, das dieses Szenario nicht eintritt: das Land Nordrhein-Westfalen veröffentlicht bis zu diesem Zeitpunkt eine neue Corona-Schutzverordnung, die neue Regelungen beinhaltet. Die MT-Redaktion hat dazu bereits eine Anfrage an das NRW-Gesundheitsministerium gestellt. Die Zahl der Menschen, die aufgrund einer Corona-Erkrankung stationär behandelt werden müssen, ist weiterhin niedrig.Im Johannes Wesling Klinikum Minden werden zwei Corona-Patienten behandelt, davon eine Person auf der Intensivstation. Im Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, werden derzeit drei Patienten auf der Intensivstation versorgt. Unterdessen haben liegt der Anteil der mindestens einmal geimpften Personen im Kreis Minden-Lübbecke nun bei 59,3 Prozent (Freitag: 58,9), vollständig geimpft sind 46,1 Prozent der Menschen (Freitag: 45,3). Die Steigerung ist auch auf die Sonderimpfaktionen der mobilen Teams zurückzuführen.

Inzidenz innerhalb einer Woche mehr als verdoppelt: Lockerungen in Minden-Lübbecke vor der Rücknahme

Selbst wenn es in den nächsten Tage keine Corona-Fälle in Minden geben sollte, würde die Inzidenz weiter über 10 bleiben. Die Rücknahme der jüngsten Lockerungen wären - nach aktueller Coronaschutzverordnung - unumgänglich. Symbolfoto: © imago images/Christian Ohde

Minden (mt/mre/ps). Im Kreis Minden-Lübbecke werden wieder mehr neue Corona-Fälle gemeldet als noch in den vergangenen Wochen. So registrierte das Gesundheitsamt des Kreises am Wochenende insgesamt 14 neue Fälle und am Montag noch einmal 15 weitere - so viele innerhalb eines Tages wie zuletzt Ende Mai. Dieser Anstieg sorgt auch dafür, dass die jüngsten Lockerungen nach "Inzidenzstufe 0" am Ende der Woche der Vergangenheit angehören dürften. Kreis-Pressesprecherin Sabine Ohnesorge teilt außerdem mit, dass ein 85-jähriger Mann aus Bad Oeynhausen aufgrund einer Corona-Erkrankung verstorben ist.

Die Sieben-Tage-Inzidenz macht daher einen Sprung nach oben und liegt nach MT-Berechnungen bei 22,6, also mehr als doppelt so hoch als vergangenen Montag. Die vom MT errechneten Zahlen sind ein Vorgriff auf die morgen gültige Inzidenz des Robert-Koch-Instituts, die für den heutigen Montag bei 18,7 liegt. Damit liegt der Mühlenkreis am heutigen Montag den sechsten Tag in Folge über dem Schwellenwert der erst seit vorvergangenen Freitag gültigen "Inzidenzstufe 0", am Dienstag wird dann der siebte Tag folgen. Mit einer Inzidenz von 22,6 liegt der Mühlenkreis zudem deutlich sowohl über dem deutschlandweiten Schnitt (10,3) als auch über dem landesweiten Schnitt (12,1).

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Damit ist jetzt auch klar, dass die Inzidenz in Minden-Lübbecke bis einschließlich Mittwoch, 21. Juli, und damit acht Tage am Stück, über 10 liegen wird. Denn selbst wenn es in den nächsten Tagen keine neuen Corona-Fälle im Kreis geben sollte, würde die Inzidenz nicht mehr unter den Schwellenwert von 10 sinken. So werden also am Freitag, 23. Juli, die nun erfolgten Lockerungen wie zum Beispiel die Wiedereröffnung von Clubs und Disktotheken, das Entfallen der Kontaktbeschränkungen und weitere Punkte wieder zurückgenommen.

Die einzige Möglichkeit, das dieses Szenario nicht eintritt: das Land Nordrhein-Westfalen veröffentlicht bis zu diesem Zeitpunkt eine neue Corona-Schutzverordnung, die neue Regelungen beinhaltet. Die MT-Redaktion hat dazu bereits eine Anfrage an das NRW-Gesundheitsministerium gestellt.

Die Zahl der Menschen, die aufgrund einer Corona-Erkrankung stationär behandelt werden müssen, ist weiterhin niedrig.Im Johannes Wesling Klinikum Minden werden zwei Corona-Patienten behandelt, davon eine Person auf der Intensivstation. Im Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, werden derzeit drei Patienten auf der Intensivstation versorgt.

Unterdessen haben liegt der Anteil der mindestens einmal geimpften Personen im Kreis Minden-Lübbecke nun bei 59,3 Prozent (Freitag: 58,9), vollständig geimpft sind 46,1 Prozent der Menschen (Freitag: 45,3). Die Steigerung ist auch auf die Sonderimpfaktionen der mobilen Teams zurückzuführen.

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