Inzidenz in Minden-Lübbecke bei 310: Sturzflug setzt sich fort - wieder keine neuen Fälle gemeldet Patrick Schwemling Minden. Nachdem der Inzidenz-Wert nach Angaben des Robert-Koch-Instituts im Kreis Minden-Lübbecke bereits am Sonntag von 412 auf 350 gestürzt war, setzt sich diese Entwicklung am Montag fort. Wie bereits gestern vom MT prognostiziert, liegt die Sieben-Tage-Inzidenz heute nur noch bei 310 - und somit mehr als 100 unter dem Wert, der noch vor dem Wochenende gemeldet worden war. Auch am Montagmorgen zeigt sich wieder, dass im RKI-Dashboard keine neuen Corona-Fälle eingetragen wurden. Dies ist für Samstag und Sonntag der Fall. Da jedoch an den beiden Tagen der Vorwoche zusammen 317 Neuinfektionen vorlagen, kommt es zur starken Senkung des Werts. Auch diesmal ist davon auszugehen, dass es im Laufe der Woche zu Korrekturen im RKI-Dashboard kommen wird, wie die Erfahrung dieser Woche zeigt. Für das vergangene Wochenende waren dort nämlich zunächst auch für beide Tage jeweils eine Null eingetragen, ehe diese Zahlen am Donnerstag auf 193 und 124, also insgesamt 317, geändert wurden. Kreis-Pressesprecherin Mirjana Lenz verwies am Donnerstag in einer MT-Anfrage auf Meldeverzögerungen in Bezug auf die Nachtragungen. Vor wenigen Wochen hatte es auf Kreisebene unterdessen noch eine Änderung im Meldeprozedere gegeben. Der Kreis meldet die Corona-Zahlen an das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW, welches es im Anschluss dem RKI zur Verfügung stellt. "Im Gesundheitsamt werden seit Mitte Oktober aufgrund der anhaltend hohen Belastung der Mitarbeiter in Absprache mit dem Krisenstab die aktuellen Neuinfektionen an den Wochentagen an das LZG gemeldet", erklärte Kreis-Pressesprecherin Sabine Ohnesorge seinerzeit. Seitdem waren diese Tage im RKI-Dashboard jeweils mit keinerlei neuen Corona-Fällen geführt worden. Dabei kam es jedoch auch nicht zu extremen Inzidenz-Schwankungen, wie es nun der Fall ist. Warum es seit dieser Woche nun anders gehandhabt wird, und ob das Gesundheitsamt nun am Wochenende die aktuellen Neuinfektionen weitermeldet, konnte Lenz am Donnerstag nicht genau erklären.

Inzidenz in Minden-Lübbecke bei 310: Sturzflug setzt sich fort - wieder keine neuen Fälle gemeldet

Wo am Samstag noch ein Inzidenzwert von 412 auftauchte, beträgt dieser am Montagmorgen nur noch 310. Die Aussagekraft scheint allerdings fraglich. MT-Screenshot © Patrick Schwemling / RKI

Minden. Nachdem der Inzidenz-Wert nach Angaben des Robert-Koch-Instituts im Kreis Minden-Lübbecke bereits am Sonntag von 412 auf 350 gestürzt war, setzt sich diese Entwicklung am Montag fort. Wie bereits gestern vom MT prognostiziert, liegt die Sieben-Tage-Inzidenz heute nur noch bei 310 - und somit mehr als 100 unter dem Wert, der noch vor dem Wochenende gemeldet worden war.

Auch am Montagmorgen zeigt sich wieder, dass im RKI-Dashboard keine neuen Corona-Fälle eingetragen wurden. Dies ist für Samstag und Sonntag der Fall. Da jedoch an den beiden Tagen der Vorwoche zusammen 317 Neuinfektionen vorlagen, kommt es zur starken Senkung des Werts. Auch diesmal ist davon auszugehen, dass es im Laufe der Woche zu Korrekturen im RKI-Dashboard kommen wird, wie die Erfahrung dieser Woche zeigt. Für das vergangene Wochenende waren dort nämlich zunächst auch für beide Tage jeweils eine Null eingetragen, ehe diese Zahlen am Donnerstag auf 193 und 124, also insgesamt 317, geändert wurden. Kreis-Pressesprecherin Mirjana Lenz verwies am Donnerstag in einer MT-Anfrage auf Meldeverzögerungen in Bezug auf die Nachtragungen.

Bei der Tabelle zu den täglichen Fallzahlen ist deutlich zu sehen, dass die Sieben-Tage-Inzidenz in Minden-Lübbecke aktuell nur aus fünf Tagen besteht. An den letzten beiden Tagen wurden keine neuen Corona-Fälle gemeldet. MT-Screenshot: - © Patrick Schwemling / RKI
Bei der Tabelle zu den täglichen Fallzahlen ist deutlich zu sehen, dass die Sieben-Tage-Inzidenz in Minden-Lübbecke aktuell nur aus fünf Tagen besteht. An den letzten beiden Tagen wurden keine neuen Corona-Fälle gemeldet. MT-Screenshot: - © Patrick Schwemling / RKI
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Vor wenigen Wochen hatte es auf Kreisebene unterdessen noch eine Änderung im Meldeprozedere gegeben. Der Kreis meldet die Corona-Zahlen an das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW, welches es im Anschluss dem RKI zur Verfügung stellt. "Im Gesundheitsamt werden seit Mitte Oktober aufgrund der anhaltend hohen Belastung der Mitarbeiter in Absprache mit dem Krisenstab die aktuellen Neuinfektionen an den Wochentagen an das LZG gemeldet", erklärte Kreis-Pressesprecherin Sabine Ohnesorge seinerzeit. Seitdem waren diese Tage im RKI-Dashboard jeweils mit keinerlei neuen Corona-Fällen geführt worden. Dabei kam es jedoch auch nicht zu extremen Inzidenz-Schwankungen, wie es nun der Fall ist. Warum es seit dieser Woche nun anders gehandhabt wird, und ob das Gesundheitsamt nun am Wochenende die aktuellen Neuinfektionen weitermeldet, konnte Lenz am Donnerstag nicht genau erklären.

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