Intensivstationen in den Nachbarkreisen komplett belegt: So ist die Lage in Minden-Lübbecke Ilja Regier Kreis Minden-Lübbecke. Die dritte Corona-Welle in der Pandemie bekommen die ersten Intensivstationen in der Region deutlich zu spüren. Laut dem Intensivregister sind im Mühlenkreis noch 8,85 Prozent der Betten frei (Stand: 7. April). Bei den niedersächsischen Nachbarkreisen Schaumburg und Nienburg sind inzwischen alle Kapazitäten aufgebraucht und keine Intensivbetten in den Krankenhäusern mehr frei. Noch ist die Situation im Kreis Minden-Lübbecke nicht zu vergleichen mit der im Januar 2021. Damals lagen zwischenzeitlich sogar 31 Menschen wegen Covid-19 auf den Intensivstationen der Mühlenkreisklinken und des Herz- und Diabeteszentrums NRW in Bad Oeynhausen. Derzeit sind es 19 Corona-Erkrankte, von denen 13 beamtet werden. Von den 192 Betten sind allerdings aktuell 175 belegt. Weil in den Landkreisen in Schaumburg und Nienburg keine Betten mehr frei sind, könnte das zu einer zusätzlichen Belastung für den Mühlenkreis führen. Auch im Kreis Lippe sind beispielsweise nahezu alle Betten bis auf eins belegt. Keine Verschnaufpause für Intensivpfleger "Die Situation im Intensivbereich ist massiv angespannt - und das seit mehr als einem Jahr", sagt Christian Busse, Sprecher der Mühlenkreiskliniken. Busse verweist darauf, dass die zweite Welle noch nicht ganz abgeflacht war, als die dritte bereits begann. Eine Verschnaufpause habe es für die Intensivmedizin nicht gegeben. Die Intensivstationen in Nienburg und Schaumburg haben 20 und 24 Intensivbetten. In Nienburg liegen zwei Covid-Patienten auf der Intensivstation, in Schaumburg sechs. Die anderen stationierten Erkrankten haben nichts mit Corona zu tun.

Intensivstationen in den Nachbarkreisen komplett belegt: So ist die Lage in Minden-Lübbecke

Wie die Lage in den Krankenhäusern ist. © Pixabay

Kreis Minden-Lübbecke. Die dritte Corona-Welle in der Pandemie bekommen die ersten Intensivstationen in der Region deutlich zu spüren. Laut dem Intensivregister sind im Mühlenkreis noch 8,85 Prozent der Betten frei (Stand: 7. April). Bei den niedersächsischen Nachbarkreisen Schaumburg und Nienburg sind inzwischen alle Kapazitäten aufgebraucht und keine Intensivbetten in den Krankenhäusern mehr frei.

Noch ist die Situation im Kreis Minden-Lübbecke nicht zu vergleichen mit der im Januar 2021. Damals lagen zwischenzeitlich sogar 31 Menschen wegen Covid-19 auf den Intensivstationen der Mühlenkreisklinken und des Herz- und Diabeteszentrums NRW in Bad Oeynhausen. Derzeit sind es 19 Corona-Erkrankte, von denen 13 beamtet werden. Von den 192 Betten sind allerdings aktuell 175 belegt. Weil in den Landkreisen in Schaumburg und Nienburg keine Betten mehr frei sind, könnte das zu einer zusätzlichen Belastung für den Mühlenkreis führen. Auch im Kreis Lippe sind beispielsweise nahezu alle Betten bis auf eins belegt.


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Keine Verschnaufpause für Intensivpfleger

"Die Situation im Intensivbereich ist massiv angespannt - und das seit mehr als einem Jahr", sagt Christian Busse, Sprecher der Mühlenkreiskliniken. Busse verweist darauf, dass die zweite Welle noch nicht ganz abgeflacht war, als die dritte bereits begann. Eine Verschnaufpause habe es für die Intensivmedizin nicht gegeben.

Die Intensivstationen in Nienburg und Schaumburg haben 20 und 24 Intensivbetten. In Nienburg liegen zwei Covid-Patienten auf der Intensivstation, in Schaumburg sechs. Die anderen stationierten Erkrankten haben nichts mit Corona zu tun.

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