Initiative "Essbare Stadt Minden" zieht Bilanz für 2013 Von Kapuzinerkresse und Tomaten Minden (mt/ani). "Pflücken erlaubt" statt "Betreten verboten": So heißt das Motto der Initiative Essbare Stadt Minden. Die Erwartungen der Initiatoren an das Projekt haben sich erfüllt. "Wir haben drei Speiseräume installiert und uns auf den Weg zu einer lebens- und liebenswerten Stadt gemacht", so Bettina Fuhg. Sie finden sich an St. Simeonis, an der Martinitreppe und am Café Klee (Königstraße). Die Initiative, seit Februar 2013 aktiv, hat sich bewusst für kleine, aber feine Schritte zur Umsetzung ihrer Ideen verschrieben. Mit zwei Handvoll Interessierten wurden die Anzucht und die Bepflanzungen der Speiseräume vorgenommen."Die Koch-Aktion im Sommer an der Martinikirche und der Besuch des WDR-Teams haben die Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit erhöht und uns viel Lob und Anerkennung gebracht", führt Barbara Noak (Bereich Marketing) aus.Gemeinschaftsgärten werden wichtiger"Wir sind uns sicher, dass der Bau von Gemeinschaftsgärten an Bedeutung gewinnen wird, denn Teilen wird zunehmend wichtiger werden als Besitz. Teilhabe und Selbstversorgung sind die Schlüssel von morgen", so Detlef Müller (Bereich Homepage, Twitter).Im nächsten Jahr plant die Initiative wieder die Installierung der sechs Pflanzkästen in der Innenstadt. Für 2014 gibt es auch einen Aufruf an alle, die gerne gärtnern - kleine Flächen und Nischen in der Innenstadt mit Essbarem bestücken möchten, die zum Pflücken und zum Verweilen einladen. Verbinden möchte die Initiative den Aufruf mit einer Spendenaktion.Wer Interesse hat, sich zu informieren oder mitzuarbeiten, der hat jeden ersten Montag im Monat Gelegenheit dazu. Ein Stammtisch wird neu eingerichtet, Start ist am Montag, 6. Januar, ab 18 Uhr im Café Klee, Königstraße 31 in Minden.www.essbare-stadt-minden.de

Initiative "Essbare Stadt Minden" zieht Bilanz für 2013

Minden (mt/ani). "Pflücken erlaubt" statt "Betreten verboten": So heißt das Motto der Initiative Essbare Stadt Minden. Die Erwartungen der Initiatoren an das Projekt haben sich erfüllt.

In den Winterschlaf: Die Städtischen Betriebe transportierten die Pflanzkästen an der Martinitreppe ab, aus denen im nächsten Jahr frisches Grün sprießen soll. - © Foto: pr
In den Winterschlaf: Die Städtischen Betriebe transportierten die Pflanzkästen an der Martinitreppe ab, aus denen im nächsten Jahr frisches Grün sprießen soll. - © Foto: pr

"Wir haben drei Speiseräume installiert und uns auf den Weg zu einer lebens- und liebenswerten Stadt gemacht", so Bettina Fuhg. Sie finden sich an St. Simeonis, an der Martinitreppe und am Café Klee (Königstraße). Die Initiative, seit Februar 2013 aktiv, hat sich bewusst für kleine, aber feine Schritte zur Umsetzung ihrer Ideen verschrieben. Mit zwei Handvoll Interessierten wurden die Anzucht und die Bepflanzungen der Speiseräume vorgenommen.

"Die Koch-Aktion im Sommer an der Martinikirche und der Besuch des WDR-Teams haben die Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit erhöht und uns viel Lob und Anerkennung gebracht", führt Barbara Noak (Bereich Marketing) aus.

Gemeinschaftsgärten werden wichtiger

"Wir sind uns sicher, dass der Bau von Gemeinschaftsgärten an Bedeutung gewinnen wird, denn Teilen wird zunehmend wichtiger werden als Besitz. Teilhabe und Selbstversorgung sind die Schlüssel von morgen", so Detlef Müller (Bereich Homepage, Twitter).

Im nächsten Jahr plant die Initiative wieder die Installierung der sechs Pflanzkästen in der Innenstadt. Für 2014 gibt es auch einen Aufruf an alle, die gerne gärtnern - kleine Flächen und Nischen in der Innenstadt mit Essbarem bestücken möchten, die zum Pflücken und zum Verweilen einladen. Verbinden möchte die Initiative den Aufruf mit einer Spendenaktion.

Wer Interesse hat, sich zu informieren oder mitzuarbeiten, der hat jeden ersten Montag im Monat Gelegenheit dazu. Ein Stammtisch wird neu eingerichtet, Start ist am Montag, 6. Januar, ab 18 Uhr im Café Klee, Königstraße 31 in Minden.

www.essbare-stadt-minden.de

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