Impfung von Lehrern und Erziehern: Planungen in Minden-Lübbecke noch am Anfang Stefan Koch Minden. Seit Montag ist in Nordrhein-Westfalen ein Teil der Schüler wieder in die Klassen zurückgekehrt. Und am Dienstag wurden Lehrer und Erzieher in die zweite Gruppe der Impfreihenfolge vorgezogen. Doch wann der Impfstoff für sie kommt und auf welchem Wege sie an ihn gelangen, ist derzeit noch völlig offen. So hatte der Sozialdezernent des Kreises Minden-Lübbecke Hans-Joerg Deichholz am Dienstagabend an einer Telefonkonferenz mit dem NRW-Landesminister für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS), Karl-Josef Laumann, teilgenommen. Hauptthemen waren die nationale Teststrategie und auch die Entscheidung, Impfungen für Lehrer und Erzieher vorzuziehen. Deichholz: Was diese Impfungen betreffe, so stünden die Planungen noch gänzlich am Anfang. „Nachdem die Länder sich auf dieses Vorgehen geeinigt haben, müssen sie das Ganze nun konkret in die Impferlasse übersetzen." Es gehöre zur Ehrlichkeit dazu, dass das noch keinen sofortigen Impftermin bedeute. Wie Deichholz erläuterte, müsse der Kreis zunächst den Menschen der höchsten Priorität ein Impfangebot machen, erst dann gehe es mit der zweiten Priorität weiter, worunter auch dann die Lehrer und Erzieher fallen. „Als Kreis Minden-Lübbecke bereiten wir uns auf die Impfungen selbstverständlich bestmöglich vor, wir sind aber im Großen und Ganzen gezwungen, die genauen Details zu den Anpassungen noch abzuwarten." Er gehe davon aus, dass in den kommenden Tagen weitere Informationen aus dem MAGS folgen werden. Ein weiteres Thema der Telefonkonferenz vom Dienstag war die nationale Teststrategie. Der Bund will, dass alle Bürger ab dem 8. März flächendeckend und kostenlos auf die sogenannten Point-of-Care-Antigen-Schnelltests („POC"-Test) zugreifen können. Dies zu ermöglichen, fällt insbesondere in den Bereich der Kommunen. „Im Kreis Minden-Lübbecke haben wir glücklicherweise mit den Mühlenkreiskliniken und den bestehenden Testzentren kompetente Partner vor Ort", meint Deichholz.

Impfung von Lehrern und Erziehern: Planungen in Minden-Lübbecke noch am Anfang

Impfung und Schule: Lehrer sind auf der Prioritätsliste nach oben gerutscht. Foto: via www.imago-images.de © imago images/Political-Moments

Minden. Seit Montag ist in Nordrhein-Westfalen ein Teil der Schüler wieder in die Klassen zurückgekehrt. Und am Dienstag wurden Lehrer und Erzieher in die zweite Gruppe der Impfreihenfolge vorgezogen. Doch wann der Impfstoff für sie kommt und auf welchem Wege sie an ihn gelangen, ist derzeit noch völlig offen.

So hatte der Sozialdezernent des Kreises Minden-Lübbecke Hans-Joerg Deichholz am Dienstagabend an einer Telefonkonferenz mit dem NRW-Landesminister für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS), Karl-Josef Laumann, teilgenommen. Hauptthemen waren die nationale Teststrategie und auch die Entscheidung, Impfungen für Lehrer und Erzieher vorzuziehen.

Deichholz: Was diese Impfungen betreffe, so stünden die Planungen noch gänzlich am Anfang. „Nachdem die Länder sich auf dieses Vorgehen geeinigt haben, müssen sie das Ganze nun konkret in die Impferlasse übersetzen." Es gehöre zur Ehrlichkeit dazu, dass das noch keinen sofortigen Impftermin bedeute.

Wie Deichholz erläuterte, müsse der Kreis zunächst den Menschen der höchsten Priorität ein Impfangebot machen, erst dann gehe es mit der zweiten Priorität weiter, worunter auch dann die Lehrer und Erzieher fallen. „Als Kreis Minden-Lübbecke bereiten wir uns auf die Impfungen selbstverständlich bestmöglich vor, wir sind aber im Großen und Ganzen gezwungen, die genauen Details zu den Anpassungen noch abzuwarten." Er gehe davon aus, dass in den kommenden Tagen weitere Informationen aus dem MAGS folgen werden.

Ein weiteres Thema der Telefonkonferenz vom Dienstag war die nationale Teststrategie. Der Bund will, dass alle Bürger ab dem 8. März flächendeckend und kostenlos auf die sogenannten Point-of-Care-Antigen-Schnelltests („POC"-Test) zugreifen können. Dies zu ermöglichen, fällt insbesondere in den Bereich der Kommunen. „Im Kreis Minden-Lübbecke haben wir glücklicherweise mit den Mühlenkreiskliniken und den bestehenden Testzentren kompetente Partner vor Ort", meint Deichholz.

Copyright © Mindener Tageblatt 2021
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Weiterlesen in Minden