Illegales Glücksspiel, Drogen, Corona-Verstöße: Razzia von Ordnungsamt und Polizei in Minden Thomas Lieske Minden. Polizei und Ordnungsamt haben bei einer Razzia bereits am Samstag vermutlich ein illegales Glücksspiellager in der Hausberger Straße in Minden hochgenommen. Wie Pressesprecher Thomas Bensch auf MT-Anfrage bestätigt, sind bei dem Einsatz nicht nur mehrere Glücksspielautomaten sichergestellt worden, sondern auch Drogen und größere Mengen Bargeld. Die Ordnungsbehörde der Stadt hatte zunächst einen Hinweis erhalten, dass in dem Haus in der Nähe zur Kaiserstraße regelmäßig 20 bis 30 Personen zum Feiern zusammenkommen würden. Deshalb und weil das Gelände unübersichtlich ist, bat die Stadt die Polizei um Amtshilfe. Am Samstag fuhr ein größeres Aufgebot von Ordnungsamt und Polizei zu dem Haus. Wie Thomas Bensch weiter mitteilt, wurden in dem Haus vier Personen angetroffen. In dem Raum standen zudem fünf Glücksspielautomaten. Zunächst flüchteten mehrere Personen bei Eintreffen der Beamten auf ein Flachdach. Sie konnten wenig später aber gestellt werden. Zudem beobachteten die Beamten drei Männer (31, 32 und 36 Jahre alt) die sich auf einem angrenzenden Parkplatz an einem Auto aufhielten. Bei deren Überprüfung fanden die Polizisten unter und im Wagen geringe Mengen an Betäubungsmitteln. Zumindest die Drogen aus dem Fahrzeug konnten dem 31-Jährigen in Bückeburg gemeldeten zugeordnet werden. Der 36-Jährige trug zudem eine größere Menge Bargeld mit sich. Drogen und Geld wurden beschlagnahmt. Auch die Spielautomaten aus dem Wohn- und Geschäftshaus haben die Beamten sichergestellt. Die Stadt war mit drei Vertreter der Ordnungsbehörde vor Ort. Zudem waren auch drei Mitarbeiter der Ausländerbehörde im Einsatz, um gegebenenfalls. Aufenthaltstitel überprüfen zu können. Dies war aber nicht nötig, heißt es in einer Stellungnahme der Stadt. „Es ist üblich, dass bei größeren Menschenansammlungen, wo damit gerechnet werden muss, dass sich auf Aufforderung auch Menschen mit Migrationshintergrund ausweisen müssen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ausländerbehörde beteiligt werden“, erklärt die Pressestelle der Stadt. Gegen mehrere Personen wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen Verstößen gegen die Cornonaschutzverordnung eingeleitet. Zudem will die Ordnungsbehörde dem Verdacht des illegalen Glücksspiels weiter nachgehen. Möglicherweise folgen daraus weitere Strafanzeigen.

Illegales Glücksspiel, Drogen, Corona-Verstöße: Razzia von Ordnungsamt und Polizei in Minden

Minden. Polizei und Ordnungsamt haben bei einer Razzia bereits am Samstag vermutlich ein illegales Glücksspiellager in der Hausberger Straße in Minden hochgenommen. Wie Pressesprecher Thomas Bensch auf MT-Anfrage bestätigt, sind bei dem Einsatz nicht nur mehrere Glücksspielautomaten sichergestellt worden, sondern auch Drogen und größere Mengen Bargeld.

Die Polizei und das Ordnungamt waren mit einem Großaufgebot vor Ort. Foto: privat - © privat
Die Polizei und das Ordnungamt waren mit einem Großaufgebot vor Ort. Foto: privat - © privat

Die Ordnungsbehörde der Stadt hatte zunächst einen Hinweis erhalten, dass in dem Haus in der Nähe zur Kaiserstraße regelmäßig 20 bis 30 Personen zum Feiern zusammenkommen würden. Deshalb und weil das Gelände unübersichtlich ist, bat die Stadt die Polizei um Amtshilfe. Am Samstag fuhr ein größeres Aufgebot von Ordnungsamt und Polizei zu dem Haus. Wie Thomas Bensch weiter mitteilt, wurden in dem Haus vier Personen angetroffen. In dem Raum standen zudem fünf Glücksspielautomaten. Zunächst flüchteten mehrere Personen bei Eintreffen der Beamten auf ein Flachdach. Sie konnten wenig später aber gestellt werden.

Zudem beobachteten die Beamten drei Männer (31, 32 und 36 Jahre alt) die sich auf einem angrenzenden Parkplatz an einem Auto aufhielten. Bei deren Überprüfung fanden die Polizisten unter und im Wagen geringe Mengen an Betäubungsmitteln. Zumindest die Drogen aus dem Fahrzeug konnten dem 31-Jährigen in Bückeburg gemeldeten zugeordnet werden. Der 36-Jährige trug zudem eine größere Menge Bargeld mit sich. Drogen und Geld wurden beschlagnahmt.

Auch die Spielautomaten aus dem Wohn- und Geschäftshaus haben die Beamten sichergestellt. Die Stadt war mit drei Vertreter der Ordnungsbehörde vor Ort. Zudem waren auch drei Mitarbeiter der Ausländerbehörde im Einsatz, um gegebenenfalls. Aufenthaltstitel überprüfen zu können. Dies war aber nicht nötig, heißt es in einer Stellungnahme der Stadt. „Es ist üblich, dass bei größeren Menschenansammlungen, wo damit gerechnet werden muss, dass sich auf Aufforderung auch Menschen mit Migrationshintergrund ausweisen müssen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ausländerbehörde beteiligt werden“, erklärt die Pressestelle der Stadt.

Gegen mehrere Personen wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen Verstößen gegen die Cornonaschutzverordnung eingeleitet. Zudem will die Ordnungsbehörde dem Verdacht des illegalen Glücksspiels weiter nachgehen. Möglicherweise folgen daraus weitere Strafanzeigen.

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