„Ich habe immer alles voll ausgekostet“ - Robert Kauffeld ist ältester Schreiber beim MT Benjamin Piel Minden. MT-Serie #200in365: Erst nach seiner Pensionierung ist Robert Kauffeld aus Häverstädt zum Schreiben gekommen. Als Freier MT-Mitarbeiter ist er bis heute geblieben. Inzwischen ist er mit 85 Jahren der älteste Schreiber. Wie kommt jemand im Alter von 62 Jahren und als pensionierter Beamter plötzlich zum Schreiben? 50 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges suchte das MT 1995 nach Berichten von Zeitzeugen. Daraufhin habe ich zwei Texte geschrieben. „Ach, Sie können ja schreiben“, war die Reaktion. Mich erstaunte die Aussage, schließlich hatte ich in der Schule Schreiben gelernt. Aber derjenige meinte wohl, dass meine Texte gut lesbar seien. Ich habe dann weitergeschrieben, weil es Spaß gemacht hat. Welches Ereignis ist ihnen als Freier Mitarbeiter besonders im Gedächtnis geblieben? Die Begegnung mit Menschen hat mir immer gefallen. Besonders gut erinnern kann ich mich an eine Veranstaltung, wo Behinderte ein Tanzabzeichen machen sollten. Naja, dachte ich, gehe ich mal hin. Letztlich hat mich sehr berührt, wie ernsthaft die Leute bei der Sache waren. Sie sind nicht nur spät zum Schreiben gekommen, sondern haben auch sonst immer wieder Neues ausprobiert. Warum? Ich habe mich immer bemüht, mein Leben interessant zu gestalten. Meine Frau und ich waren sieben Mal im südlichen Afrika. Die Rundreisen haben wir selbst ausgearbeitet. Wir waren auch in Thailand oder in Jordanien. Viele Jahre habe ich Segelfliegen betrieben, bin auch gesegelt. Ich habe alles voll ausgekostet.

„Ich habe immer alles voll ausgekostet“ - Robert Kauffeld ist ältester Schreiber beim MT

© Piel Benjamin

Minden. MT-Serie #200in365: Erst nach seiner Pensionierung ist Robert Kauffeld aus Häverstädt zum Schreiben gekommen. Als Freier MT-Mitarbeiter ist er bis heute geblieben. Inzwischen ist er mit 85 Jahren der älteste Schreiber.

Wie kommt jemand im Alter von 62 Jahren und als pensionierter Beamter plötzlich zum Schreiben?

50 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges suchte das MT 1995 nach Berichten von Zeitzeugen. Daraufhin habe ich zwei Texte geschrieben. „Ach, Sie können ja schreiben“, war die Reaktion. Mich erstaunte die Aussage, schließlich hatte ich in der Schule Schreiben gelernt. Aber derjenige meinte wohl, dass meine Texte gut lesbar seien. Ich habe dann weitergeschrieben, weil es Spaß gemacht hat.

Welches Ereignis ist ihnen als Freier Mitarbeiter besonders im Gedächtnis geblieben?

Die Begegnung mit Menschen hat mir immer gefallen. Besonders gut erinnern kann ich mich an eine Veranstaltung, wo Behinderte ein Tanzabzeichen machen sollten. Naja, dachte ich, gehe ich mal hin. Letztlich hat mich sehr berührt, wie ernsthaft die Leute bei der Sache waren.

Sie sind nicht nur spät zum Schreiben gekommen, sondern haben auch sonst immer wieder Neues ausprobiert. Warum?

Ich habe mich immer bemüht, mein Leben interessant zu gestalten. Meine Frau und ich waren sieben Mal im südlichen Afrika. Die Rundreisen haben wir selbst ausgearbeitet. Wir waren auch in Thailand oder in Jordanien. Viele Jahre habe ich Segelfliegen betrieben, bin auch gesegelt. Ich habe alles voll ausgekostet.

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