Hommage an die Mindener Heimat - Trauma bringt Song "Mi, myself and i" raus Ilja Regier Minden (mt). Bochum hat eine Hymne von Herbert Grönemeyer, die Ärzte widmen Westerland ein Lied. Was ist mit Minden? Der Rapper Trauma veröffentlichte am Montag den Song mit dem Titel „Mi, myself and i" samt Video. Entstanden ist eine Liebeserklärung an seine Stadt, die sich ganz unterschiedlichen Aspekten widmet. Trauma alias David Stoebel geht es nicht darum, in einem Imagevideo zu zeigen, was Minden alles bietet – oder auch nicht. Weil er niemanden kenne, der Minden langweilig fände, sagt er im Gespräch mit dem MT. Und wenn doch: „Ich überzeuge ihn vom Gegenteil". Vielmehr will Trauma verdeutlichen, welche Kreativität und Produktivität in Minden steckt. Er schätze die lebendige Hip-Hop-Szene, die vielen Sprayer, Breakdancer, Rapper und DJs, sagt er. Das Problem? Nicht alle sind sich grün. Da setzt Trauma an und erwähnt bewusst mehrere Künstler, um sie (zumindest) in einem Lied zusammenzubringen. Dennoch beschreibt er in seinem Lied und Video alle Dinge und Orte, für die Minden steht: Dom, „Mooh"-Kuh, GWD, Weserspucker, auch das Kaiser-Wilhelm-Denkmal. „Minden, egal wo ich bin, du bist Heimat. Von mir bis zur Stadt, hoch zum Kaiser. Die Weser als Begleiter", heißt es im Refrain. Und weiter: „Alles hier mit Liebe zum Detail. MI – meine Stadt, darum Mi, myself and i." Trauma thematisiert in seinem Lied auch die Gastronomie, andere Subkulturen, erwähnt weitere Kreative. Eine kleine Anlehnung: Das US-amerikanische Hip-Hop-Trio De La Soul brachte 1989 die Single „Me Myself and I" heraus. Auch die Produktion stammt aus Minden, das Duo Hitnapperz, bestehend aus den Brüdern Toni und Ricco Schönebeck, hat sie gebastelt. Beide produzierten jüngst das Lied „Zusammen" von den Fantastischen Vier und Clueso. Es ist auch der Titelsong für die aktuelle DFB-WM-Kampagne (das MT berichtete). „Mi, myself and i" erscheint ebenso auf dem ersten Solo-Album von Trauma. Das hat er bereits fertiggestellt. Wann die Veröffentlichung ist? Unklar. Auch den Namen des Werks verheimlicht er. Im „richtigen" Leben arbeitet David Stoebel als Lehrer an der Eine-Welt-Schule. „Meiner Schüler haben mich noch nicht mit dem Lied konfrontiert – das kommt bestimmt bald", sagt er. Dafür gab es Reaktionen aus dem Kollegium, auch Menschen abseits von Minden melden sich bei ihm. Trauma macht zusammen mit Partner Stress seit den Neunzigern Musik und stammt aus dem Umfeld von Curse. Stress & Trauma veröffentlichten unter anderem die Projekte „Big Minden II" und „III". Mittlerweile haben sie sich – im Guten – getrennt, weil die Interessen sich verschoben hätten, wie Trauma erklärt. Stress widme sich inzwischen mehr der Fotografie. Im neuen Song rappt Trauma: „Die Stadt ist, was ich bin und darum bin auch in dieser Stadt." Weiter heißt es: „Sie definiert mein Wesen. Hab hier alles, was ich brauche – und mehr fällt mir nicht ein." Vielleicht hat Minden das bekommen, was es gebraucht hat: eine neue Hymne, die das Zeug hat, nicht nur einen Sommer lang gehört zu werden. Die Kultstatus erlangen kann. Zwar nicht in dem Ausmaß wie bei Grönemeyer – aber bestimmt in der Stadt, von der sie handelt. "Mi, myself and i"-Songtext: Zwischen beiden Brücken, der Papagei macht die Augen auf. Augenblicklich füllt sich der Schuppen mit Puppen. In Saus und Braus fließen literweise Mexikaner und in absehbarer Zeit auch Marijuana – nicht mein Zeug, ich brauch ein Starter. Lass die Party poppen, Flaschen ploppen, Prahler locken Chicas an und Artgenossen bouncen dann zum Bums der Bässe und sieh mal an: Der ganze Laden kommt in Stimmung. Die halbe Crowd verliert Besinnung wenn dann jemand auf der Bühne steht und rappt und das mit Sinn. Und ein Tag später: Kosengs sind durch, hängen in der City ab. Vielleicht dann hoch zum Kaiser, denn je weiter, desto chilliger. Zurück zum Hauptquartier inmitten Mindens feinster Innenstadt. Der Blick zur Weser, zwischen Täler, Augenschmaus und insgesamt ist Minden Mekka für Meister, für Rapper, für alles was du willst wir können es besser. Schreit es von den Dächern, spart euch das Gelächter, spitten wie der Weserspucker, GWD und Treffer. Und stadtbekannt das Anne-Frank, wo Hitnapperz die Hits producen plus die Stadt ist tolerant, denn Nazis haben hier nix zu suchen. Geht man auf Geschäfte, geht man seine Homies fix besuchen. Du brauchst noch Poeten? Dann komm fix nach Minden dichter buchen. Brauchst du dicke Beat-Box-Skills? Dann richte dich an Mazn und dein Song wird aufgepimpt und schon ist Sinn in deinem Leben, Punkt. Multikulturelle City, Mittelpunkt ist Mehdis Hof und Zero Zero lassen Ärsche wackeln und holen Mädels hoch. Minden, egal wo ich bin, du bist Heimat. Von mir bis zur Stadt hoch zum Kaiser. Die Weser als Begleiter. Alles hier mit Liebe zum Detail. MI, meine Stadt, darum Mi, myself and i. Früh bis spät, jeder Zeit ist sichtbar wer ein Übel sät, doch jeder hält hier dicht, weil auch die Kuh für jeden Sprüher steht. Frag mal in den Staaten, dort kennt man unseren Jazz-Club. Musik als ob man Minden in das Herz guckt. Und wenn es um die Mädels geht, der Rest kann sich mal schnell verpissen, denn die Mindener Girlies sind die Schönsten. Lass die Welt es wissen. Manche steh’n auf lange Haare, drum kriegt Juri alle Chicks. Vielleicht auch weil er rappt mit schöner Aussicht – Panorama-Blick. Ayo&Sky sind mit dabei, mitten im Ohr, mit `nem Rekord an diesen Songs, die man performt für diesen Ort – Minden Support. Alle hier sind ungefähr so legendär wie City Döner und der Marktplatz macht sich ready und somit die City schöner. Wieder Samstag Abend, keine Ahnung wo man hingehen soll. PW und Box und all die anderen kleinen Kneipen sind so voll. Vielleicht zum Mexikaner, Enchilada und Mojito trinken. Mark und seiner Barbedienung Bargeld reichen – Liter trinken. Kontinuierlich Koteletts von der Kotelett-Schmiede. Kotelett-Klaus gibt Koteletts raus von denen ihr nur träumt, ja ich kost‘ es aus. Kostenlose W-Lan-City, konstruiert für Künstler Viertel, weil hier jeder Zweite kreativ ist und so Künste wirken. Nachts willst du nicht draußen sein, wenn du nicht hier aus Minden kommst, doch tagsüber, im Schein der Sonne, bist du hier bestimmt willkommen. Bei uns lebt man wie auf der Sonne, heller Schein, nicht hinterm Mond und vom Mond aus sieht Man auch das helle Licht vom Mindener Dom. Minden, egal wo ich bin, du bist Heimat. Von mir bis zur Stadt hoch zum Kaiser. Die Weser als Begleiter. Alles hier mit Liebe zum Detail. MI, meine Stadt, darum Mi, myself and i. Ich schreibe stellvertretend für MI, Mono und Benz. Minden ist Gemeinschaft und somit eine Ko-Existenz. Musik ist ganz verschieden, doch für Indie Rock gibt’s Anime Vox, Jamaica Partys nur mit DJ Gordon ohne trendigen Pop. DJ Danny und Kid Vincent machen manche Partys black und Tiefgang füllt das Haus mit House und Chalies, check. Ja, es kommt auch vor, dass Chabos hier paar krumme Dinger dreh’n. Falls es mal passiert erzählt und rappt es dann auch King Jamen. Und Stress, mein Partner seit Tag Eins. Statt zu sniffen, spliffen, spitten wir ein paar Lines. Curse war der Ursprung, kurz darauf Mindens Klan. Eingetauscht mit Weser-Allstars als es zu Big Minden kam. Die Stadt ist was ich bin und darum bin ich auch in dieser Stadt. Sie definiert mein Wesen und mein Wesen gibt ihr was ich hab. Hab alles was ich brauche und viel mehr fällt mir nicht ein, außer: MI, gesprochen Mi und darum „Mi, myself and i" Nicht die einzige Hymne 2012 haben die beiden Mindener Rapper „Chazer one" (Alex Mathiesen) und „Tschi-ko" (Stefan Watermann), besser bekannt als „zero/zero" mit ihrem Lied „Minden" für Furore im Netz gesorgt. In dem Video laufen die Rapper mit Freunden durch die Stadt und fahren durch den Weserauentunnel. Textlich packen sie ihre Heimatstadt nicht gerade mit Samthandschuhen an: Diebstahl, Schlägereien, dümpelnder Einzelhandel oder das „funktionierende Fahrrad-Rotationsprinzip" werden thematisiert. Damit treffen sie den Nerv vieler Hörer. Auszug aus dem Text: „Du bist die Perle OWLs, zwischen hässlich und schick. Bist auf deine Art beständig, hier verändert sich nichts, du scherst dich nicht um die Kids. Aber nichtsdestotrotz, Rabenmutter, deine Mindener Kinder lieben dich doch." Auch im Lied von Trauma werden die Rapper wie viele andere aus der Szene erwähnt. (nas)

Hommage an die Mindener Heimat - Trauma bringt Song "Mi, myself and i" raus

Minden (mt). Bochum hat eine Hymne von Herbert Grönemeyer, die Ärzte widmen Westerland ein Lied. Was ist mit Minden? Der Rapper Trauma veröffentlichte am Montag den Song mit dem Titel „Mi, myself and i" samt Video. Entstanden ist eine Liebeserklärung an seine Stadt, die sich ganz unterschiedlichen Aspekten widmet.

Der Rapper Trauma (bürgerlich: David Stoebel) steht in der Mindener Innenstadt. - © Foto: Björn Bultemeyer
Der Rapper Trauma (bürgerlich: David Stoebel) steht in der Mindener Innenstadt. - © Foto: Björn Bultemeyer

Trauma alias David Stoebel geht es nicht darum, in einem Imagevideo zu zeigen, was Minden alles bietet – oder auch nicht. Weil er niemanden kenne, der Minden langweilig fände, sagt er im Gespräch mit dem MT. Und wenn doch: „Ich überzeuge ihn vom Gegenteil". Vielmehr will Trauma verdeutlichen, welche Kreativität und Produktivität in Minden steckt.

Er schätze die lebendige Hip-Hop-Szene, die vielen Sprayer, Breakdancer, Rapper und DJs, sagt er. Das Problem? Nicht alle sind sich grün. Da setzt Trauma an und erwähnt bewusst mehrere Künstler, um sie (zumindest) in einem Lied zusammenzubringen.

Dennoch beschreibt er in seinem Lied und Video alle Dinge und Orte, für die Minden steht: Dom, „Mooh"-Kuh, GWD, Weserspucker, auch das Kaiser-Wilhelm-Denkmal. „Minden, egal wo ich bin, du bist Heimat. Von mir bis zur Stadt, hoch zum Kaiser. Die Weser als Begleiter", heißt es im Refrain. Und weiter: „Alles hier mit Liebe zum Detail. MI – meine Stadt, darum Mi, myself and i." Trauma thematisiert in seinem Lied auch die Gastronomie, andere Subkulturen, erwähnt weitere Kreative. Eine kleine Anlehnung: Das US-amerikanische Hip-Hop-Trio De La Soul brachte 1989 die Single „Me Myself and I" heraus.

Auch die Produktion stammt aus Minden, das Duo Hitnapperz, bestehend aus den Brüdern Toni und Ricco Schönebeck, hat sie gebastelt. Beide produzierten jüngst das Lied „Zusammen" von den Fantastischen Vier und Clueso. Es ist auch der Titelsong für die aktuelle DFB-WM-Kampagne (das MT berichtete). „Mi, myself and i" erscheint ebenso auf dem ersten Solo-Album von Trauma. Das hat er bereits fertiggestellt. Wann die Veröffentlichung ist? Unklar. Auch den Namen des Werks verheimlicht er.

Im „richtigen" Leben arbeitet David Stoebel als Lehrer an der Eine-Welt-Schule. „Meiner Schüler haben mich noch nicht mit dem Lied konfrontiert – das kommt bestimmt bald", sagt er. Dafür gab es Reaktionen aus dem Kollegium, auch Menschen abseits von Minden melden sich bei ihm.

Trauma macht zusammen mit Partner Stress seit den Neunzigern Musik und stammt aus dem Umfeld von Curse. Stress & Trauma veröffentlichten unter anderem die Projekte „Big Minden II" und „III". Mittlerweile haben sie sich – im Guten – getrennt, weil die Interessen sich verschoben hätten, wie Trauma erklärt. Stress widme sich inzwischen mehr der Fotografie.

Im neuen Song rappt Trauma: „Die Stadt ist, was ich bin und darum bin auch in dieser Stadt." Weiter heißt es: „Sie definiert mein Wesen. Hab hier alles, was ich brauche – und mehr fällt mir nicht ein." Vielleicht hat Minden das bekommen, was es gebraucht hat: eine neue Hymne, die das Zeug hat, nicht nur einen Sommer lang gehört zu werden. Die Kultstatus erlangen kann. Zwar nicht in dem Ausmaß wie bei Grönemeyer – aber bestimmt in der Stadt, von der sie handelt.

"Mi, myself and i"-Songtext:

Zwischen beiden Brücken, der Papagei macht die Augen auf.

Augenblicklich füllt sich der Schuppen mit Puppen. In Saus und Braus

fließen literweise Mexikaner und in absehbarer Zeit auch Marijuana

– nicht mein Zeug, ich brauch ein Starter.

Lass die Party poppen, Flaschen ploppen, Prahler locken Chicas an

und Artgenossen bouncen dann zum Bums der Bässe und sieh mal an:

Der ganze Laden kommt in Stimmung. Die halbe Crowd verliert Besinnung

wenn dann jemand auf der Bühne steht und rappt und das mit Sinn. Und

ein Tag später: Kosengs sind durch, hängen in der City ab.

Vielleicht dann hoch zum Kaiser, denn je weiter, desto chilliger.

Zurück zum Hauptquartier inmitten Mindens feinster Innenstadt.

Der Blick zur Weser, zwischen Täler, Augenschmaus und insgesamt

ist Minden Mekka für Meister, für Rapper,

für alles was du willst wir können es besser.

Schreit es von den Dächern, spart euch das Gelächter,

spitten wie der Weserspucker, GWD und Treffer.

Und stadtbekannt das Anne-Frank, wo Hitnapperz die Hits producen

plus die Stadt ist tolerant, denn Nazis haben hier nix zu suchen.

Geht man auf Geschäfte, geht man seine Homies fix besuchen.

Du brauchst noch Poeten? Dann komm fix nach Minden dichter buchen.

Brauchst du dicke Beat-Box-Skills? Dann richte dich an Mazn und

dein Song wird aufgepimpt und schon ist Sinn in deinem Leben, Punkt.

Multikulturelle City, Mittelpunkt ist Mehdis Hof

und Zero Zero lassen Ärsche wackeln und holen Mädels hoch.

Minden, egal wo ich bin, du bist Heimat.

Von mir bis zur Stadt hoch zum Kaiser.

Die Weser als Begleiter. Alles hier mit Liebe zum Detail.

MI, meine Stadt, darum Mi, myself and i.

Früh bis spät, jeder Zeit ist sichtbar wer ein Übel sät,

doch jeder hält hier dicht, weil auch die Kuh für jeden Sprüher steht.

Frag mal in den Staaten, dort kennt man unseren Jazz-Club.

Musik als ob man Minden in das Herz guckt.

Und wenn es um die Mädels geht, der Rest kann sich mal schnell verpissen,

denn die Mindener Girlies sind die Schönsten. Lass die Welt es wissen.

Manche steh’n auf lange Haare, drum kriegt Juri alle Chicks.

Vielleicht auch weil er rappt mit schöner Aussicht – Panorama-Blick.

Ayo&Sky sind mit dabei, mitten im Ohr, mit `nem Rekord

an diesen Songs, die man performt für diesen Ort – Minden Support.

Alle hier sind ungefähr so legendär wie City Döner

und der Marktplatz macht sich ready und somit die City schöner.

Wieder Samstag Abend, keine Ahnung wo man hingehen soll.

PW und Box und all die anderen kleinen Kneipen sind so voll.

Vielleicht zum Mexikaner, Enchilada und Mojito trinken.

Mark und seiner Barbedienung Bargeld reichen – Liter trinken.

Kontinuierlich Koteletts von der Kotelett-Schmiede. Kotelett-Klaus

gibt Koteletts raus von denen ihr nur träumt, ja ich kost‘ es aus.

Kostenlose W-Lan-City, konstruiert für Künstler Viertel,

weil hier jeder Zweite kreativ ist und so Künste wirken.

Nachts willst du nicht draußen sein, wenn du nicht hier aus Minden kommst,

doch tagsüber, im Schein der Sonne, bist du hier bestimmt willkommen.

Bei uns lebt man wie auf der Sonne, heller Schein, nicht hinterm Mond

und vom Mond aus sieht Man auch das helle Licht vom Mindener Dom.

Minden, egal wo ich bin, du bist Heimat.

Von mir bis zur Stadt hoch zum Kaiser.

Die Weser als Begleiter. Alles hier mit Liebe zum Detail.

MI, meine Stadt, darum Mi, myself and i.

Ich schreibe stellvertretend für MI, Mono und Benz.

Minden ist Gemeinschaft und somit eine Ko-Existenz.

Musik ist ganz verschieden, doch für Indie Rock gibt’s Anime Vox,

Jamaica Partys nur mit DJ Gordon ohne trendigen Pop.

DJ Danny und Kid Vincent machen manche Partys black

und Tiefgang füllt das Haus mit House und Chalies, check.

Ja, es kommt auch vor, dass Chabos hier paar krumme Dinger dreh’n.

Falls es mal passiert erzählt und rappt es dann auch King Jamen.

Und Stress, mein Partner seit Tag Eins.

Statt zu sniffen, spliffen, spitten wir ein paar Lines.

Curse war der Ursprung, kurz darauf Mindens Klan.

Eingetauscht mit Weser-Allstars als es zu Big Minden kam.

Die Stadt ist was ich bin und darum bin ich auch in dieser Stadt.

Sie definiert mein Wesen und mein Wesen gibt ihr was ich hab.

Hab alles was ich brauche und viel mehr fällt mir nicht ein,

außer: MI, gesprochen Mi und darum „Mi, myself and i"

Nicht die einzige Hymne

2012 haben die beiden Mindener Rapper „Chazer one" (Alex Mathiesen) und „Tschi-ko" (Stefan Watermann), besser bekannt als „zero/zero" mit ihrem Lied „Minden" für Furore im Netz gesorgt.

In dem Video laufen die Rapper mit Freunden durch die Stadt und fahren durch den Weserauentunnel. Textlich packen sie ihre Heimatstadt nicht gerade mit Samthandschuhen an: Diebstahl, Schlägereien, dümpelnder Einzelhandel oder das „funktionierende Fahrrad-Rotationsprinzip" werden thematisiert. Damit treffen sie den Nerv vieler Hörer.

Auszug aus dem Text: „Du bist die Perle OWLs, zwischen hässlich und schick. Bist auf deine Art beständig, hier verändert sich nichts, du scherst dich nicht um die Kids. Aber nichtsdestotrotz, Rabenmutter, deine Mindener Kinder lieben dich doch."

Auch im Lied von Trauma werden die Rapper wie viele andere aus der Szene erwähnt. (nas)

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