Hoch hinaus: Ein Turm voller Kreativität Ursula Koch Minden. Der Turm am alten Weserhafen füllt sich mehr und mehr mit Leben. Seit 2014 arbeitet der Mindener Künstler Michael Engbert daran, den ehemaligen Getreidespeicher im Besitz von Rose Immobilien wieder nutzbar zu machen. Seitdem hat er Tonnen von Schutt aus dem seit 1986 brach liegenden Gebäude entfernt und dort sein eigenes Atelier eingerichtet. 2019 präsentierte er dort in einer dreiteiligen Ausstellung seine eigenen Arbeiten. „Jetzt ist der Turm zum ersten Mal von oben bis unten sauber“, berichtet Engbert. Darum will er die Ausstellung 2022 wiederholen – dann werden daran vermutlich mehr Künstler beteiligt sein. Denn Engbert ist seit dem Winter nicht mehr allein in dem fünfstöckigen Gebäude. In der doppelt so hohen Etage über ihm hat ein Künstler aus Bielefeld sein Atelier eingerichtet. Die Etage darüber nutzen Marvin Denker (23) und Julia Freudenberger (22). Der angehende Fitnesstrainer und die Pflegehelferin treten als DJs auf, organisieren eigene Veranstaltungen und produzieren auch Musik. Alle zwei Wochen produzieren sie den Podcast „distrikt 303“ mit Techno-Musik, an dem auch andere Musiker aus der Region, aber auch aus dem Ausland mitwirken. Im Turm soll ein Studio entstehen und sie wollen dort einen Testraum für ihr Equipment einrichten. Noch ist die Musik ihr Hobby. Beide hoffen, daraus ihren Beruf machen zu können. Ganz frisch ist auch der Raum im Turm vom Schutt befreit. Der bietet mit einer neu eingezogenen Zwischendecke zwei Ebenen Platz für kreatives Arbeiten und einen unschlagbaren Ausblick auf den alten Weserhafen. Bei einem Abend der offenen Tür, Hafenstraße 19-21, kann sich das Publikum am Samstag, 11. September, von 18 bis 24 Uhr Kunst und Turm anschauen.

Hoch hinaus: Ein Turm voller Kreativität

Marvin Denker und Julia Freudenberger richten im Turm ein Studio ein. MT-Foto: Alex Lehn © Alex Lehn

Minden. Der Turm am alten Weserhafen füllt sich mehr und mehr mit Leben. Seit 2014 arbeitet der Mindener Künstler Michael Engbert daran, den ehemaligen Getreidespeicher im Besitz von Rose Immobilien wieder nutzbar zu machen. Seitdem hat er Tonnen von Schutt aus dem seit 1986 brach liegenden Gebäude entfernt und dort sein eigenes Atelier eingerichtet. 2019 präsentierte er dort in einer dreiteiligen Ausstellung seine eigenen Arbeiten. „Jetzt ist der Turm zum ersten Mal von oben bis unten sauber“, berichtet Engbert. Darum will er die Ausstellung 2022 wiederholen – dann werden daran vermutlich mehr Künstler beteiligt sein.

Denn Engbert ist seit dem Winter nicht mehr allein in dem fünfstöckigen Gebäude. In der doppelt so hohen Etage über ihm hat ein Künstler aus Bielefeld sein Atelier eingerichtet. Die Etage darüber nutzen Marvin Denker (23) und Julia Freudenberger (22). Der angehende Fitnesstrainer und die Pflegehelferin treten als DJs auf, organisieren eigene Veranstaltungen und produzieren auch Musik. Alle zwei Wochen produzieren sie den Podcast „distrikt 303“ mit Techno-Musik, an dem auch andere Musiker aus der Region, aber auch aus dem Ausland mitwirken. Im Turm soll ein Studio entstehen und sie wollen dort einen Testraum für ihr Equipment einrichten. Noch ist die Musik ihr Hobby. Beide hoffen, daraus ihren Beruf machen zu können.

Ganz frisch ist auch der Raum im Turm vom Schutt befreit. Der bietet mit einer neu eingezogenen Zwischendecke zwei Ebenen Platz für kreatives Arbeiten und einen unschlagbaren Ausblick auf den alten Weserhafen. Bei einem Abend der offenen Tür, Hafenstraße 19-21, kann sich das Publikum am Samstag, 11. September, von 18 bis 24 Uhr Kunst und Turm anschauen.


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