Hobbyastronomen beobachten ohne Spezialausrüstung Venus-Transit Von Tasja Demel Minden (mel). Der Venus-Transit am frühen Mittwochmorgen begeisterte auch in Minden einige Frühaufsteher. Das Beste: Um den Zug der Venus über die Sonne zu sehen, brauchte man noch nicht einmal eine Spezialausrüstung. "Ein Venus-Transit passiert nur alle 105 Jahre", erklärt Pawel Wrobel von der Astro-AG des Ratsgymnasiums. Er und einige Mitglieder der AG waren extra früh aufgestanden, um die Wanderung des kleinen schwarzen Punkts auf der Sonne zu beobachten.Bei einem Venus-Transit sind Sonne, Venus und Erde in einer Linie. Da die Venus zwischen Sonne und Erde steht, erscheint sie als schwarzer Fleck. Selten ist das Naturschauspiel, weil die Bahnen der drei Planeten unterschiedliche Winkel haben. "Es kann vorkommen, dass die Venus über oder unter der Sonne steht", sagt Pawel weiter. Sehen kann man sie dann nicht. Nur alle 105 Jahre stehen die Planeten richtig.Ausgerüstet mit einem eigens gebastelten Sonnenfilter, der das Teleskop vor schädlichem Licht schützt, konnten Ratsschüler Zeugen des Venus-Transits werden. Dabei hatten sie Glück: Fast wäre der Termin wegen des schlechten Wetters abgesagt worden.Glück hatte auch Jörg Stahlhut. Der Amateurastronom war zum Kaiser-Wilhelm-Denkmal gefahren, weil er wusste, dass er dort gute Sicht haben würde. Genau zum Transit klärte sich der wolkenverhangene Himmel auf. Seine spektakulären Bilder hat er aber nur mit einer normalen Digitalkamera geschossen und nachträglich den Kontrast ein wenig höher gestellt.

Hobbyastronomen beobachten ohne Spezialausrüstung Venus-Transit

Minden (mel). Der Venus-Transit am frühen Mittwochmorgen begeisterte auch in Minden einige Frühaufsteher. Das Beste: Um den Zug der Venus über die Sonne zu sehen, brauchte man noch nicht einmal eine Spezialausrüstung.

Jörg Stahlhut fotografierte am Kaiser-Wilhelm-Denkmal den Venus-Transit. - © MT-Foto: Manfred Otto
Jörg Stahlhut fotografierte am Kaiser-Wilhelm-Denkmal den Venus-Transit. - © MT-Foto: Manfred Otto

"Ein Venus-Transit passiert nur alle 105 Jahre", erklärt Pawel Wrobel von der Astro-AG des Ratsgymnasiums. Er und einige Mitglieder der AG waren extra früh aufgestanden, um die Wanderung des kleinen schwarzen Punkts auf der Sonne zu beobachten.

Bei einem Venus-Transit sind Sonne, Venus und Erde in einer Linie. Da die Venus zwischen Sonne und Erde steht, erscheint sie als schwarzer Fleck. Selten ist das Naturschauspiel, weil die Bahnen der drei Planeten unterschiedliche Winkel haben. "Es kann vorkommen, dass die Venus über oder unter der Sonne steht", sagt Pawel weiter. Sehen kann man sie dann nicht. Nur alle 105 Jahre stehen die Planeten richtig.

Ausgerüstet mit einem eigens gebastelten Sonnenfilter, der das Teleskop vor schädlichem Licht schützt, konnten Ratsschüler Zeugen des Venus-Transits werden. Dabei hatten sie Glück: Fast wäre der Termin wegen des schlechten Wetters abgesagt worden.

Glück hatte auch Jörg Stahlhut. Der Amateurastronom war zum Kaiser-Wilhelm-Denkmal gefahren, weil er wusste, dass er dort gute Sicht haben würde. Genau zum Transit klärte sich der wolkenverhangene Himmel auf. Seine spektakulären Bilder hat er aber nur mit einer normalen Digitalkamera geschossen und nachträglich den Kontrast ein wenig höher gestellt.

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