Hilfe nach der Flut: Edeka-Mitarbeiter, Händler und Stiftung sammeln 250.000 Euro Jan Lücking Minden. „Die Betroffenen benötigen jetzt Bautrockner, Hochdruckreiniger, Arbeitsschuhe und Baumaterial“, sagt Manuela Roßbach. Die Vorständin der „Aktion Deutschland Hilft“ ist aus Bonn nach Minden gereist, um eine besondere Spende für die Unterstützung der Flutopfer in Empfang zu nehmen. Die Edeka Minden-Hannover hat insgesamt 250.000 Euro übergeben. Davon stammen 134.498 Euro aus Spenden der Mitarbeiter und Händler. Der Betrag wurde aus den Mitteln der Edeka-Stiftung auf eine Viertelmillion Euro aufgestockt. Das Geld werde auch dafür benötigt, winterfeste Unterkünfte in Form von Mobilheimen für die Flutopfer zu errichten, sagt Roßbach im MT-Gespräch. „Unsere Mitarbeiter haben natürlich auch die schrecklichen Bilder von der Hochwasserkatastrophe gesehen und es kam sehr schnell der Wunsch auf, Spenden zu sammeln. Es gab einen Spendenaufruf im Intranet und zahlreiche Mitarbeiter und Händler waren sofort bereit zu spenden“, sagt Ulf-U. Plath, Vorstandsmitglied der Edeka-Regionalgesellschaft Minden-Hannover. Bei den Spenden seien sowohl kleine Beträge von zehn oder 20 Euro dabei gewesen als auch dreistellige Beträge von einzelnen Mitarbeitern. Supermarktbetreiber hätten zum Teil vierstellige Summen gespendet und dabei hätten selbst Händler eine große Spendenbereitschaft gezeigt, denen es wirtschaftlich nicht so gut gehe, sagt das Vorstandsmitglied. „Die Schäden der Hochwasserkatastrophe sind immens und mit nichts zu vergleichen, was ich in Deutschland jemals gesehen habe“, sagt Manuela Roßbach. Die Hilfsorganisationen in ihrem Bündnis seien mit vielen Helferinnen und Helfern vor Ort, um bei den Aufräumarbeiten zu unterstützen und die in Not geratenden Menschen zu betreuen, medizinisch zu versorgen und mit Lebensmitteln zu verpflegen, sagt das Vorstandsmitglied. Dem Aktionsbündnis mit Sitz in Bonn gehören mehr als 20 Hilfsorganisationen, wie die Johanniter-Unfall-Hilfe, der Malteser-Hilfsdienst und der Paritätische Wohlfahrtsverband an. Manuela Roßbach betont, dass bei der Verteilung der Spendengelder auf Fairness geachtet werde. Man achte genau darauf, dass beispielsweise erfasst werde, welche betroffene Familie bereits auf anderen Wegen Spendengelder erhalten habe, damit es bei der Verteilung der Gelder auch gerecht zugehe.

Hilfe nach der Flut: Edeka-Mitarbeiter, Händler und Stiftung sammeln 250.000 Euro

Spende für Flutopfer (v.l.): Ulf-U. Plath (Vorstandsmitglied), Manuela Roßbach (Vorstandsmitglied „Aktion Deutschland Hilft“) und Mark Rosenkranz (Vorstandssprecher). MT-Foto: Jan Lücking © Jan Lücking

Minden. „Die Betroffenen benötigen jetzt Bautrockner, Hochdruckreiniger, Arbeitsschuhe und Baumaterial“, sagt Manuela Roßbach. Die Vorständin der „Aktion Deutschland Hilft“ ist aus Bonn nach Minden gereist, um eine besondere Spende für die Unterstützung der Flutopfer in Empfang zu nehmen.

Die Edeka Minden-Hannover hat insgesamt 250.000 Euro übergeben. Davon stammen 134.498 Euro aus Spenden der Mitarbeiter und Händler. Der Betrag wurde aus den Mitteln der Edeka-Stiftung auf eine Viertelmillion Euro aufgestockt. Das Geld werde auch dafür benötigt, winterfeste Unterkünfte in Form von Mobilheimen für die Flutopfer zu errichten, sagt Roßbach im MT-Gespräch.

„Unsere Mitarbeiter haben natürlich auch die schrecklichen Bilder von der Hochwasserkatastrophe gesehen und es kam sehr schnell der Wunsch auf, Spenden zu sammeln. Es gab einen Spendenaufruf im Intranet und zahlreiche Mitarbeiter und Händler waren sofort bereit zu spenden“, sagt Ulf-U. Plath, Vorstandsmitglied der Edeka-Regionalgesellschaft Minden-Hannover. Bei den Spenden seien sowohl kleine Beträge von zehn oder 20 Euro dabei gewesen als auch dreistellige Beträge von einzelnen Mitarbeitern. Supermarktbetreiber hätten zum Teil vierstellige Summen gespendet und dabei hätten selbst Händler eine große Spendenbereitschaft gezeigt, denen es wirtschaftlich nicht so gut gehe, sagt das Vorstandsmitglied.


„Die Schäden der Hochwasserkatastrophe sind immens und mit nichts zu vergleichen, was ich in Deutschland jemals gesehen habe“, sagt Manuela Roßbach. Die Hilfsorganisationen in ihrem Bündnis seien mit vielen Helferinnen und Helfern vor Ort, um bei den Aufräumarbeiten zu unterstützen und die in Not geratenden Menschen zu betreuen, medizinisch zu versorgen und mit Lebensmitteln zu verpflegen, sagt das Vorstandsmitglied. Dem Aktionsbündnis mit Sitz in Bonn gehören mehr als 20 Hilfsorganisationen, wie die Johanniter-Unfall-Hilfe, der Malteser-Hilfsdienst und der Paritätische Wohlfahrtsverband an. Manuela Roßbach betont, dass bei der Verteilung der Spendengelder auf Fairness geachtet werde. Man achte genau darauf, dass beispielsweise erfasst werde, welche betroffene Familie bereits auf anderen Wegen Spendengelder erhalten habe, damit es bei der Verteilung der Gelder auch gerecht zugehe.

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