Hier kommt Herbert der Blumenkohl Tausendschön: Handwerk, Kunst, Design und etwas Verrücktes im Preußen-Museum locken Besucher Von Jörg Reinhardt Minden (jr). Neuer Termin, neues Logo, neuer Name: "Tausendschön" und ein überarbeitetes Konzept haben der Winter-Kunst-Ausstellung im Preußen-Museum zu einer großen Besucherresonanz verholfen. Die Aussteller begeisterten das Publikum mit kunsthandwerklichen Arbeiten. "Tomate Renate", "Herbert" und "Röschen" sind Figuren der Künstlerin Karin Müller. Handpuppen, Marionettenfiguren und Masken fertigt die Hüllhorsterin aus Papiermaché, Filz, Holz und Stoff. Die sehr ausdrucksstarken Gesichter werden in entsprechenden Theaterstücken eingesetzt und entführen die Zuschauer in die jeweilige Fantasiewelt. Auch für Kinder und Laien-Puppenspieler gibt es eine große Auswahl. "Die Magie der Buchstaben hat mich zu dem Stück ,Die ungeschriebene Geschichte’ inspiriert" erläutert die Puppenspielerin, deren Stück am 1. Dezember in der Büttendorfer Mühle Premiere feiert. Die mit Ölfarbe bemalten Silhouettenfiguren des Kunstmalers Egbert Heissing erscheinen beim Betrachten wie echte dreidimensionale Skulpturen.Erst beim genauen Hinsehen entdeckt man, dass diese wie Laubsägearbeiten aus Holz ausgeschnitten und bemalt sind. "Diese Technik wurde bereits zu Zeiten Friedrich des Großen eingesetzt und ist heute noch in England sehr gebräuchlich", sagt der Hildesheimer und führt aus, dass neben den ausgestellten historischen Figuren mit detailreichen Uniformen auch die Abbildung von aktuellen Hochzeitsgesellschaften, Familienmitgliedern etc. möglich ist.Pucksäcke bieten Babys Behaglichkeit"Die Kleinen fühlen sich in den Pucksäcken wie im Mutterleib und haben es schön kuschelig", sagt Nadine Meier. Die Mindenerin strickt diese aus Leinen und Schafwolle, die nicht kratzt. Gerade Neugeborene und kleine Babys können dies am Tag und in der Nacht tragen. Beim Rundgang auf den beiden Ausstellungsetagen konnten die Besucher Aquarelle, Skizzen, Drucke, Radierungen, Zeichnungen, Papierkunst, Schmuck, Wolle, Damenbekleidung, Filzarbeiten und vieles andere aus dem kunsthandwerklichen Bereich entdecken.Das gesamte Preußen-Museum war für die Ausstellung geöffnet und es gab Führungen in historischen Kostümen durch die Sonderausstellung zum 300. Geburtstag Friedrich des Großen. Die Veranstaltung wurde wie in den Vorjahren organisiert von Theresia Störtländer-Nerge und Thea Langner-Berg. Die Erweiterung der Ausstellungsfläche um das erste Obergeschoss machte eine Vergrößerung von 20 Ausstellern im vergangenen Jahr auf 36 möglich, wovon 26 zum ersten Mal teilnahmen.

Hier kommt Herbert der Blumenkohl

Minden (jr). Neuer Termin, neues Logo, neuer Name: "Tausendschön" und ein überarbeitetes Konzept haben der Winter-Kunst-Ausstellung im Preußen-Museum zu einer großen Besucherresonanz verholfen. Die Aussteller begeisterten das Publikum mit kunsthandwerklichen Arbeiten.

"Tomate Renate", "Herbert" und "Röschen" sind Figuren der Künstlerin Karin Müller. Handpuppen, Marionettenfiguren und Masken fertigt die Hüllhorsterin aus Papiermaché, Filz, Holz und Stoff. Die sehr ausdrucksstarken Gesichter werden in entsprechenden Theaterstücken eingesetzt und entführen die Zuschauer in die jeweilige Fantasiewelt.

- © Foto: Jörg Reinhardt
© Foto: Jörg Reinhardt

Auch für Kinder und Laien-Puppenspieler gibt es eine große Auswahl. "Die Magie der Buchstaben hat mich zu dem Stück ,Die ungeschriebene Geschichte’ inspiriert" erläutert die Puppenspielerin, deren Stück am 1. Dezember in der Büttendorfer Mühle Premiere feiert. Die mit Ölfarbe bemalten Silhouettenfiguren des Kunstmalers Egbert Heissing erscheinen beim Betrachten wie echte dreidimensionale Skulpturen.

Erst beim genauen Hinsehen entdeckt man, dass diese wie Laubsägearbeiten aus Holz ausgeschnitten und bemalt sind. "Diese Technik wurde bereits zu Zeiten Friedrich des Großen eingesetzt und ist heute noch in England sehr gebräuchlich", sagt der Hildesheimer und führt aus, dass neben den ausgestellten historischen Figuren mit detailreichen Uniformen auch die Abbildung von aktuellen Hochzeitsgesellschaften, Familienmitgliedern etc. möglich ist.

Pucksäcke bieten Babys Behaglichkeit

"Die Kleinen fühlen sich in den Pucksäcken wie im Mutterleib und haben es schön kuschelig", sagt Nadine Meier. Die Mindenerin strickt diese aus Leinen und Schafwolle, die nicht kratzt. Gerade Neugeborene und kleine Babys können dies am Tag und in der Nacht tragen. Beim Rundgang auf den beiden Ausstellungsetagen konnten die Besucher Aquarelle, Skizzen, Drucke, Radierungen, Zeichnungen, Papierkunst, Schmuck, Wolle, Damenbekleidung, Filzarbeiten und vieles andere aus dem kunsthandwerklichen Bereich entdecken.

Das gesamte Preußen-Museum war für die Ausstellung geöffnet und es gab Führungen in historischen Kostümen durch die Sonderausstellung zum 300. Geburtstag Friedrich des Großen. Die Veranstaltung wurde wie in den Vorjahren organisiert von Theresia Störtländer-Nerge und Thea Langner-Berg. Die Erweiterung der Ausstellungsfläche um das erste Obergeschoss machte eine Vergrößerung von 20 Ausstellern im vergangenen Jahr auf 36 möglich, wovon 26 zum ersten Mal teilnahmen.

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