Heimaufsicht stellt bei Besuchen erneute Mängel fest Porta Westfalica-Hausberge (lies). Gleich mehrfach ist die Seniorenresidenz Weserbergland in Hausberge in den Fokus der Behörden geraten. Ein großer Corona-Ausbruch im Januar mündete vor wenigen Tagen in einem Urteil des Oberverwaltungsgerichts Münster – mit der Folge, dass die angestellte Heimleiterin wegen mehrfachen Verstoßes gegen Auflagen des Kreises nicht mehr beschäftigt werden darf (MT berichtete). Trauriger Höhepunkt war vor wenigen Wochen eine Razzia der Heimaufsicht, nachdem die MT-Redaktion der Behörde 27 Bilder zur Verfügung stellte, die im Zuge einer Recherche aufgetaucht waren. Frage an den Kreis. Wie ging es nach dieser großangelegten Kontrollaktion, bei der zahlreiche Mängel festgestellt wurden, weiter? Am Sonntag, 28. März, und Montag, 29. März, habe es weitere Kontrollen in der Senioreneinrichtung gegeben, erklärt Kreissprecherin Mirjana Lenz auf MT-Anfrage. Dabei hätten die Behördenvertreter vor allem die Personalquote unter die Lupe genommen. Und: Sie sind fündig geworden, erklärt Lenz. „Die personelle Besetzung war am 28. März nicht ausreichend.“ Diesen Mangel stellte die Aufsichtsbehörde schon 2019 bei einer Routinekontrolle fest. Vom MT befragte Experten bestätigten zudem, dass die auf den übersandten Fotos zu sehenden Wunden mit großer Wahrscheinlichkeit durch falsche oder fehlende Pflege entstanden sein könnten. Und wie geht es für die Einrichtung weiter? „Die Einrichtung wird bei der Behebung der festgestellten Mängel weiterhin durch die Behörde begleitet.“ Übrigens: In der Vergangenheit wurden mehrere Zwangsgelder wegen Verstoßes gegen Anordnungen der Behörde festgesetzt, erklärt Mirjana Lenz.

Heimaufsicht stellt bei Besuchen erneute Mängel fest

Die Seniorenresidenz Weserbergland ist in den Fokus der Behörden geraten. MT-Foto: Thomas Lieske © Thomas Lieske

Porta Westfalica-Hausberge (lies). Gleich mehrfach ist die Seniorenresidenz Weserbergland in Hausberge in den Fokus der Behörden geraten. Ein großer Corona-Ausbruch im Januar mündete vor wenigen Tagen in einem Urteil des Oberverwaltungsgerichts Münster – mit der Folge, dass die angestellte Heimleiterin wegen mehrfachen Verstoßes gegen Auflagen des Kreises nicht mehr beschäftigt werden darf (MT berichtete). Trauriger Höhepunkt war vor wenigen Wochen eine Razzia der Heimaufsicht, nachdem die MT-Redaktion der Behörde 27 Bilder zur Verfügung stellte, die im Zuge einer Recherche aufgetaucht waren. Frage an den Kreis. Wie ging es nach dieser großangelegten Kontrollaktion, bei der zahlreiche Mängel festgestellt wurden, weiter?

Am Sonntag, 28. März, und Montag, 29. März, habe es weitere Kontrollen in der Senioreneinrichtung gegeben, erklärt Kreissprecherin Mirjana Lenz auf MT-Anfrage. Dabei hätten die Behördenvertreter vor allem die Personalquote unter die Lupe genommen. Und: Sie sind fündig geworden, erklärt Lenz. „Die personelle Besetzung war am 28. März nicht ausreichend.“ Diesen Mangel stellte die Aufsichtsbehörde schon 2019 bei einer Routinekontrolle fest. Vom MT befragte Experten bestätigten zudem, dass die auf den übersandten Fotos zu sehenden Wunden mit großer Wahrscheinlichkeit durch falsche oder fehlende Pflege entstanden sein könnten. Und wie geht es für die Einrichtung weiter? „Die Einrichtung wird bei der Behebung der festgestellten Mängel weiterhin durch die Behörde begleitet.“

Übrigens: In der Vergangenheit wurden mehrere Zwangsgelder wegen Verstoßes gegen Anordnungen der Behörde festgesetzt, erklärt Mirjana Lenz.

Copyright © Mindener Tageblatt 2021
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Weiterlesen in Minden