Grundsteuer-Reform: Finanzämter stellen mehr Personal ein - auch Minden sucht noch Aushilfskräfte Minden (mt). Die Umsetzung der Grundsteuer-Reform in NRW ist in vollem Gange – und die Finanzverwaltung des Landes wird für diesen Bereich das Personal aufstocken. Weitere 150 Aushilfskräfte sollen zur Unterstützung der Grundstücksstellen bei der Umsetzung der Grundsteuer-Reform eingestellt werden, heißt es in einer Mitteilung. Viele Bürger aus dem Mühlenkreis hatten zuletzt von Hürden und Problemen beim Eintragen der Daten berichtet. Eine Frau aus Minden verzweifelte an der Aufgabe und bekam zunächst keine Unterstützung. Zu den Aufgaben der neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehören zum Beispiel die Erteilung von Auskünften an der Telefonhotline sowie die Datenerfassung im sogenannten Scanverfahren. „Wir haben bereits vor einigen Wochen alle vorbereitenden Maßnahmen getroffen“, erklärt Sven Brinkmann, Leiter des Finanzamts Minden. „Ab sofort suchen wir weitere engagierte und zuverlässige Aushilfskräfte für unsere Grundstücksstellen. Damit können wir flexibler auf die Anliegen der Bürgerinnen und Bürgern im Kreis Minden-Lübbecke reagieren und gleichzeitig unsere Grundsteuer-Expertinnen und -Experten vor Ort entlasten.“ Bewerbungsfrist läuft bald ab Interessierte erwartet nach einer vorbereitenden Schulung eine abwechslungsreiche Tätigkeit in einem kompetenten und hilfsbereiten Team, heißt es in der Mitteilung. Einstellungsbeginn ist der 1. November 2022. Die Bewerbung ist online noch bis zum 28. August möglich. Weitere Informationen zur Ausschreibung und zur Online-Bewerbung stehen unter www.finanzverwaltung.nrw.de zur Verfügung. In den vergangenen Wochen haben die Finanzämter in NRW ihre Hilfsangebote zur Abgabe der Feststellungserklärung deutlich ausgebaut, um das Ausfüllen zu erleichtern. Dazu gehöre etwa die digitale Informationsplattform www.grundsteuer.nrw.de mit Erklär-Videos, ausführlichen Klick-für-Klick-Anleitungen sowie Check-Listen, „die eine Übersicht der benötigten Daten liefern und Hinweise geben, wo diese zu finden sind“. Die Info-Plattform sei die erste Anlaufstelle, um sich mit der Abgabe der Feststellungserklärung vertraut zu machen, sagt Brinkmann. Dort finde man gezielt Informationen und Unterstützung bei der Erstellung der Feststellungserklärung mit Elster. Zudem würden auf dem Portal die häufigsten Fragen beantwortet. Auch das Grundsteuerportal (Geodatenportal) zum Abruf wichtiger Informationen zum Flurstück, wie zum Beispiel die Gemarkung, der Bodenrichtwert und die Grundbuchblattnummer, sei dort zu finden. „Bürgerinnen und Bürger können hier den sogenannten Sachdatenauszug zu ihrem Flurstück abfragen, der einen Großteil der Daten enthält, die bei der Erstellung der Feststellungserklärung benötigt werden“, erklärt Brinkmann. „So können die Daten auch ohne Informationsschreiben einfach zusammengetragen werden.“ Auch für die Hotline wurde das Personal aufgestockt Die Finanzämter in Nordrhein-Westfalen hätten bereits im Vorgriff auf die Arbeiten zur Grundsteuerreform in den vergangenen Jahren mehr als 300 Regierungsbeschäftigte zusätzlich unbefristet eingestellt, heißt es in der Mitteilung. Zusammen mit dem bereits vor der Reform eingesetzten Bestandspersonal seien aktuell rund 825 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Grundstücksstellen beschäftigt. Zudem werde zusätzliches Personal in den Grundsteuer-Hotlines der Finanzämter eingesetzt, um die Anrufe der Bürger entgegenzunehmen. Sobald die Hotline des Finanzamts Minden ausgelastet ist, werden Gespräche automatisch auf freie Kapazitäten in den umliegenden Ämtern umgeleitet. Die Mindener Hotline ist von Montag bis Freitag, 9 bis 18 Uhr, unter (0571) 8 04 19 59 freigeschaltet. „Damit wir die Neubewertung für die Grundsteuer vornehmen können, ist es wichtig, dass für jedes Grundstück in Nordrhein-Westfalen, für das bisher noch keine Feststellungserklärung abgegeben wurde, bis zum 31. Oktober 2022 eine entsprechende Erklärung abgegeben wird“, betont Brinkmann.
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Grundsteuer-Reform: Finanzämter stellen mehr Personal ein - auch Minden sucht noch Aushilfskräfte

Die Finanzverwaltung empfiehlt die Übermittlung der Daten mit dem programm "Elster". Symbolfoto: Marijan Murat/dpa

Minden (mt). Die Umsetzung der Grundsteuer-Reform in NRW ist in vollem Gange – und die Finanzverwaltung des Landes wird für diesen Bereich das Personal aufstocken. Weitere 150 Aushilfskräfte sollen zur Unterstützung der Grundstücksstellen bei der Umsetzung der Grundsteuer-Reform eingestellt werden, heißt es in einer Mitteilung. Viele Bürger aus dem Mühlenkreis hatten zuletzt von Hürden und Problemen beim Eintragen der Daten berichtet. Eine Frau aus Minden verzweifelte an der Aufgabe und bekam zunächst keine Unterstützung.

Zu den Aufgaben der neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehören zum Beispiel die Erteilung von Auskünften an der Telefonhotline sowie die Datenerfassung im sogenannten Scanverfahren. „Wir haben bereits vor einigen Wochen alle vorbereitenden Maßnahmen getroffen“, erklärt Sven Brinkmann, Leiter des Finanzamts Minden. „Ab sofort suchen wir weitere engagierte und zuverlässige Aushilfskräfte für unsere Grundstücksstellen. Damit können wir flexibler auf die Anliegen der Bürgerinnen und Bürgern im Kreis Minden-Lübbecke reagieren und gleichzeitig unsere Grundsteuer-Expertinnen und -Experten vor Ort entlasten.“

Bewerbungsfrist läuft bald ab

Interessierte erwartet nach einer vorbereitenden Schulung eine abwechslungsreiche Tätigkeit in einem kompetenten und hilfsbereiten Team, heißt es in der Mitteilung. Einstellungsbeginn ist der 1. November 2022. Die Bewerbung ist online noch bis zum 28. August möglich. Weitere Informationen zur Ausschreibung und zur Online-Bewerbung stehen unter www.finanzverwaltung.nrw.de zur Verfügung.

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In den vergangenen Wochen haben die Finanzämter in NRW ihre Hilfsangebote zur Abgabe der Feststellungserklärung deutlich ausgebaut, um das Ausfüllen zu erleichtern. Dazu gehöre etwa die digitale Informationsplattform www.grundsteuer.nrw.de mit Erklär-Videos, ausführlichen Klick-für-Klick-Anleitungen sowie Check-Listen, „die eine Übersicht der benötigten Daten liefern und Hinweise geben, wo diese zu finden sind“.

Die Info-Plattform sei die erste Anlaufstelle, um sich mit der Abgabe der Feststellungserklärung vertraut zu machen, sagt Brinkmann. Dort finde man gezielt Informationen und Unterstützung bei der Erstellung der Feststellungserklärung mit Elster. Zudem würden auf dem Portal die häufigsten Fragen beantwortet. Auch das Grundsteuerportal (Geodatenportal) zum Abruf wichtiger Informationen zum Flurstück, wie zum Beispiel die Gemarkung, der Bodenrichtwert und die Grundbuchblattnummer, sei dort zu finden. „Bürgerinnen und Bürger können hier den sogenannten Sachdatenauszug zu ihrem Flurstück abfragen, der einen Großteil der Daten enthält, die bei der Erstellung der Feststellungserklärung benötigt werden“, erklärt Brinkmann. „So können die Daten auch ohne Informationsschreiben einfach zusammengetragen werden.“

Auch für die Hotline wurde das Personal aufgestockt

Die Finanzämter in Nordrhein-Westfalen hätten bereits im Vorgriff auf die Arbeiten zur Grundsteuerreform in den vergangenen Jahren mehr als 300 Regierungsbeschäftigte zusätzlich unbefristet eingestellt, heißt es in der Mitteilung. Zusammen mit dem bereits vor der Reform eingesetzten Bestandspersonal seien aktuell rund 825 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Grundstücksstellen beschäftigt. Zudem werde zusätzliches Personal in den Grundsteuer-Hotlines der Finanzämter eingesetzt, um die Anrufe der Bürger entgegenzunehmen. Sobald die Hotline des Finanzamts Minden ausgelastet ist, werden Gespräche automatisch auf freie Kapazitäten in den umliegenden Ämtern umgeleitet. Die Mindener Hotline ist von Montag bis Freitag, 9 bis 18 Uhr, unter (0571) 8 04 19 59 freigeschaltet.

„Damit wir die Neubewertung für die Grundsteuer vornehmen können, ist es wichtig, dass für jedes Grundstück in Nordrhein-Westfalen, für das bisher noch keine Feststellungserklärung abgegeben wurde, bis zum 31. Oktober 2022 eine entsprechende Erklärung abgegeben wird“, betont Brinkmann.

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