Großer Ölteppich auf der Weser: Feuerwehr an der Schlagde im Einsatz Patrick Schwemling,Stefan Koch Minden. Die Berufsfeuerwehr war gestern an der Mindener Schlagde im Einsatz. Grund dafür war ein Ölfilm, der ab 14.30 Uhr die Weser herunterfloss und grünlich schillerte. Wie eine Augenzeugin vor Ort berichtete, habe sie beim Spaziergang durch das Weserglacis in dem Bereich zunächst den Geruch von Diesel oder einem anderen Kraftstoff wahrgenommen und dann bemerkt, dass der Fluss mit großen Ölflecken bedeckt sei. Daraufhin alarmierte sie um 14.43 Uhr die Feuerwehr. Nach der Alarmierung rückte die Mindener Berufsfeuerwehr mit einem Löschzug sowie einem Gerätewagen mit Rettungsboot aus und bereitete sich auf der Schlagde auf den Einsatz vor. Allerdings hatte sich schon nach 15 Uhr die Verschmutzung auf der Weser bis auf wenige Spuren verflüchtigt, so dass ein Einsatz mit Ölschlägeln und anderen Mitteln nicht erforderlich wurde. Als auch eine Stunde später keine neue Verunreinigung des Gewässers auftrat, war der Einsatz der Feuerwehr beendet.  Am gestrigen Nachmittag hatte die Wasserschutzpolizei versucht, die Herkunft der Verschmutzung zu klären. Unter anderem wurden dazu die Wesereinläufe im Bereich der Schiffmühle und des Wasserübungsplatzes der Mindener Pioniere kontrolliert.  Am gestrigen Nachmittag lagen der Pressestelle der Wasserschutzpolizei in Duisburg keine Hinweise auf einen Verursacher vor. Wer Mineralöle oder Mineralölprodukte in oberirdische Gewässer einbringt, muss laut dem Bußgeldkatalog des Landes Nordrhein-Westfalen mit einem Bußgeld zwischen 510 bis 50.000 Euro rechnen. In Niedersachsen liegt der Rahmen für dieses Delikt zwischen 50 bis 25.000 Euro. 

Großer Ölteppich auf der Weser: Feuerwehr an der Schlagde im Einsatz

Nicht zu übersehen: Auf der Weser befindet sich aktuell ein Ölteppich. Wie es dazu gekommen ist, muss noch geklärt werden. MT-Foto: © Patrick Schwemling

Minden. Die Berufsfeuerwehr war gestern an der Mindener Schlagde im Einsatz. Grund dafür war ein Ölfilm, der ab 14.30 Uhr die Weser herunterfloss und grünlich schillerte. Wie eine Augenzeugin vor Ort berichtete, habe sie beim Spaziergang durch das Weserglacis in dem Bereich zunächst den Geruch von Diesel oder einem anderen Kraftstoff wahrgenommen und dann bemerkt, dass der Fluss mit großen Ölflecken bedeckt sei. Daraufhin alarmierte sie um 14.43 Uhr die Feuerwehr.

Nach der Alarmierung rückte die Mindener Berufsfeuerwehr mit einem Löschzug sowie einem Gerätewagen mit Rettungsboot aus und bereitete sich auf der Schlagde auf den Einsatz vor. Allerdings hatte sich schon nach 15 Uhr die Verschmutzung auf der Weser bis auf wenige Spuren verflüchtigt, so dass ein Einsatz mit Ölschlägeln und anderen Mitteln nicht erforderlich wurde. Als auch eine Stunde später keine neue Verunreinigung des Gewässers auftrat, war der Einsatz der Feuerwehr beendet. 

Am gestrigen Nachmittag hatte die Wasserschutzpolizei versucht, die Herkunft der Verschmutzung zu klären. Unter anderem wurden dazu die Wesereinläufe im Bereich der Schiffmühle und des Wasserübungsplatzes der Mindener Pioniere kontrolliert. 

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Am gestrigen Nachmittag lagen der Pressestelle der Wasserschutzpolizei in Duisburg keine Hinweise auf einen Verursacher vor.

Wer Mineralöle oder Mineralölprodukte in oberirdische Gewässer einbringt, muss laut dem Bußgeldkatalog des Landes Nordrhein-Westfalen mit einem Bußgeld zwischen 510 bis 50.000 Euro rechnen. In Niedersachsen liegt der Rahmen für dieses Delikt zwischen 50 bis 25.000 Euro. 

Die Feuerwehr ist mit mehreren Fahrzeugen und Einsatzkräften an der Schlage positioniert. - © Patrick Schwemling
Die Feuerwehr ist mit mehreren Fahrzeugen und Einsatzkräften an der Schlage positioniert. - © Patrick Schwemling
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