Große Polizeipräsenz in Minden: Das war auf dem Marktplatz los Benjamin Piel Minden. Die Polizei ist Donnerstagabend mit einem großen Aufgebot in der Mindener Innenstadt unterwegs gewesen. 17 Einsatzfahrzeuge standen auf dem Marktplatz. Insgesamt waren laut Polizeisprecher Thomas Bensch 150 Kräfte im Einsatz. Hintergrund war ein unangemeldeter Protest von Gegnern der staatlichen Coronaschutz-Maßnahmen. Sie hatten im Online-Nachrichtendienst Telegram zu einem sogenannten Spaziergang aufgerufen. Die Resonanz war allerdings gering. Insgesamt zählte die Polizei rund 100 Teilnehmer, die allerdings in eher versprengten Gruppen in der Innenstadt unterwegs waren. In der Folge wirkte es, als stünde das große Polizeiaufgebot einer kaum vorhandenen Zahl an Protestierenden gegenüber. Anlass für die große Präsenz der Einsatzkräfte war die neue NRW-Coronaverordnung, die unter anderem vorsieht, dass Teilnehmer von Veranstaltungen auch im Außenbereich medizinische Masken zu tragen haben.Die Polizei hätte diese Vorgabe im Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt durchgesetzt. Allein: Es gab aufgrund der geringen Teilnehmerzahl wenig durchzusetzen. Es mache der Polizei die Arbeit schwer, dass die Aktionen nicht angemeldet würden, betonte Bensch. Eine Teilnehmerin sagte gegenüber dem MT, sie empfinde es als „sinnfrei, draußen eine Maske zu tragen“. Die Polizeipräsenz empfinde sie zudem als „bedrückend“. Die Stimmung blieb während des Abends friedlich, zu Vorfällen kam es nicht.

Große Polizeipräsenz in Minden: Das war auf dem Marktplatz los

Die Polizei suchte das Gespräch mit den Kritikern der Corona-Maßnahmen. © Alex Lehn

Minden. Die Polizei ist Donnerstagabend mit einem großen Aufgebot in der Mindener Innenstadt unterwegs gewesen. 17 Einsatzfahrzeuge standen auf dem Marktplatz. Insgesamt waren laut Polizeisprecher Thomas Bensch 150 Kräfte im Einsatz. Hintergrund war ein unangemeldeter Protest von Gegnern der staatlichen Coronaschutz-Maßnahmen. Sie hatten im Online-Nachrichtendienst Telegram zu einem sogenannten Spaziergang aufgerufen.

Die Resonanz war allerdings gering. Insgesamt zählte die Polizei rund 100 Teilnehmer, die allerdings in eher versprengten Gruppen in der Innenstadt unterwegs waren. In der Folge wirkte es, als stünde das große Polizeiaufgebot einer kaum vorhandenen Zahl an Protestierenden gegenüber. Anlass für die große Präsenz der Einsatzkräfte war die neue NRW-Coronaverordnung, die unter anderem vorsieht, dass Teilnehmer von Veranstaltungen auch im Außenbereich medizinische Masken zu tragen haben.

Die Polizei hätte diese Vorgabe im Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt durchgesetzt. Allein: Es gab aufgrund der geringen Teilnehmerzahl wenig durchzusetzen. Es mache der Polizei die Arbeit schwer, dass die Aktionen nicht angemeldet würden, betonte Bensch. Eine Teilnehmerin sagte gegenüber dem MT, sie empfinde es als „sinnfrei, draußen eine Maske zu tragen“. Die Polizeipräsenz empfinde sie zudem als „bedrückend“. Die Stimmung blieb während des Abends friedlich, zu Vorfällen kam es nicht.

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Patrick Schwemmling

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Die Polizei war mit knapp 20 Mannschaftswagen vor Ort. - © Alex Lehn
Die Polizei war mit knapp 20 Mannschaftswagen vor Ort. - © Alex Lehn
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