Großbrand an der Bahnhofskaserne beschäftigte Feuerwehr fast 24 Stunden Minden (mt/rad). Es war gegen 22 Uhr am Abend des 10. August 2015, als Anwohner plötzlich eine starke Rauchentwicklung im Innenhof der Bahnhofskaserne an der Friedrich-Wilhelm-Straße bemerkten und Alarm schlugen. Als die Feuerwehr eintraf, standen bereits Teile des Dachstuhls lichterloh in Flammen. Schnell griff das Feuer auf zwei Drittel des Daches über, der Wind trieb den Rauch in Richtung Osten – Anwohner wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Feuerwehrleute durchkämmten das Gebäude, um sicherzugehen, dass sich keine Personen in der Kaserne befanden. Insgesamt waren mehr als 100 Einsatzkräfte die ganze Nacht vor Ort und bekämpften den Brand, der immer wieder aufflammte. Große Teile des Dachstuhls stürzten ein. Die Feuerwehrleute hatten mit widrigen Umständen zu kämpfen: Gegen Mitternacht zog ein Gewitter über Minden hinweg – Starkregen, Hagel und Blitzeinschläge machten das Löschen zeitweise unmöglich. Ein Feuerwehrmann stürzte im Gebäude durch eine Decke, woraufhin das Löschen im Inneren der Kaserne eingestellt wurde. Auch die Ermittlungen der Polizei zur Brandursache gestalteten sich schwierig, da die Kaserne einsturzgefährdet war und nicht betreten werden durfte. Der Eigentümer musste das Gebäude einzäunen. Trotz öffentlicher Zeugenaufrufe konnten die Ermittler keinen Tatverdächtigen ausmachen.

Großbrand an der Bahnhofskaserne beschäftigte Feuerwehr fast 24 Stunden

Die Bahnhofskaserne wurde bei dem Dachstuhlbrand 2015 stark beschädigt. MT-Archivfoto: Alex Lehn

Minden (mt/rad). Es war gegen 22 Uhr am Abend des 10. August 2015, als Anwohner plötzlich eine starke Rauchentwicklung im Innenhof der Bahnhofskaserne an der Friedrich-Wilhelm-Straße bemerkten und Alarm schlugen. Als die Feuerwehr eintraf, standen bereits Teile des Dachstuhls lichterloh in Flammen.

Schnell griff das Feuer auf zwei Drittel des Daches über, der Wind trieb den Rauch in Richtung Osten – Anwohner wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Feuerwehrleute durchkämmten das Gebäude, um sicherzugehen, dass sich keine Personen in der Kaserne befanden. Insgesamt waren mehr als 100 Einsatzkräfte die ganze Nacht vor Ort und bekämpften den Brand, der immer wieder aufflammte. Große Teile des Dachstuhls stürzten ein. Die Feuerwehrleute hatten mit widrigen Umständen zu kämpfen: Gegen Mitternacht zog ein Gewitter über Minden hinweg – Starkregen, Hagel und Blitzeinschläge machten das Löschen zeitweise unmöglich. Ein Feuerwehrmann stürzte im Gebäude durch eine Decke, woraufhin das Löschen im Inneren der Kaserne eingestellt wurde.

Ein starkes Gewitter mit Starkregen, Blitzeinschlag und Hagel erschwerte die Löscharbeiten der Feuerwehr. MT-Archivfoto: Alex Lehn
Ein starkes Gewitter mit Starkregen, Blitzeinschlag und Hagel erschwerte die Löscharbeiten der Feuerwehr. MT-Archivfoto: Alex Lehn

Auch die Ermittlungen der Polizei zur Brandursache gestalteten sich schwierig, da die Kaserne einsturzgefährdet war und nicht betreten werden durfte. Der Eigentümer musste das Gebäude einzäunen. Trotz öffentlicher Zeugenaufrufe konnten die Ermittler keinen Tatverdächtigen ausmachen.

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