Gesundheitsamt meldet 170 Corona-Neuinfektionen: Kreis-Inzidenz steuert auf 200 zu Minden (mt/lo). Die Sieben-Tage-Inzidenz des Kreises Minden-Lübbecke steigt am Mittwoch deutlich an. Aufgrund von 170 registrierten Corona-Neuinfektionen liegt der Wert nach MT-Berechnungen nunmehr bei 191,1 (Dienstag: 160,2). Diese Zahl wird am morgigen Donnerstag ins offizielle Dashboard des Robert-Koch-Institut einfließen, wo für heute ein Wert von 159,9 gemeldet ist. Nur noch eine Kommune im Kreis hat eine zweistellige Inzidenz - Petershagen mit 79,6. Die Werte aller anderen Gemeinden und Städte sind zuletzt zum Teil deutlich angestiegen. Die höchste Inzidenz hat nach wie vor Espelkamp mit 460 - gefolgt von Porta Westfalica (247), Lübbecke (234,9) und Rahden (214,3). Im restlichen MT-Verbreitungsgebiet sieht's wie folgt aus: Minden (121,1) und Hille (143,1). Wie Kreis-Pressesprecherin Dagmar Selle mitteilt, hat sich die Zahl der Corona-Patienten in den Krankenhäusern im Vergleich zum Vortag kaum verändert. An den Standorten der Mühlenkreiskliniken in Minden und Lübbecke werden 23 Infizierte behandelt, davon vier auf der Intensivstation des Universitätsklinikums Minden. Zwei Personen werden künstlich beatmet. Im Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, werden weitere sechs Patienten versorgt, davon fünf auf der Intensivstation. In der letzten Woche gab es 12.407 Testungen an offiziellen Standorten - 65 davon waren positiv. Bezüglich der Auffrischungsimpfung hat der Kreis eine allgemeine Information veröffentlicht: „Da der Impfschutz gerade bei älteren Menschen ein halbes Jahr nach der zweiten Impfung kontinuierlich nachlässt, empfiehlt die Stiko allen Menschen, die 70 Jahre und älter sind, eine Auffrischungsimpfung. Die dritte Impfung wird beim Hausarzt beziehungsweise Hausärztin durchgeführt und ist weiterhin kostenlos", schreibt Pressesprecherin Dagmar Selle. Und weiter: „Dafür sollte am besten jetzt ein Termin vereinbart werden, wenn die zweite Corona-Schutzimpfung mindestens sechs Monate her ist. Dieser Termin kann auch gleichzeitig mit einer Grippeschutzimpfung verbunden werden. Ein zeitlicher Abstand zwischen den beiden Impfungen ist laut Stiko nicht nötig." Seit Anfang September haben die Mitglieder der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe schon rund 165.000 Auffrischungsimpfungen durchgeführt. Für den Fall, dass der eigene Hausarzt beziehungsweise die Hausärztin nicht impft oder lange Wartezeiten hat, gibt es ein Portal der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe. Dort sind über eine Postleitzahlsuche alle Ärzt*innen im Kreis aufgelistet, die auch „praxisfremd" impfen.

Gesundheitsamt meldet 170 Corona-Neuinfektionen: Kreis-Inzidenz steuert auf 200 zu

Symbolbild: © Pixabay

Minden (mt/lo). Die Sieben-Tage-Inzidenz des Kreises Minden-Lübbecke steigt am Mittwoch deutlich an. Aufgrund von 170 registrierten Corona-Neuinfektionen liegt der Wert nach MT-Berechnungen nunmehr bei 191,1 (Dienstag: 160,2). Diese Zahl wird am morgigen Donnerstag ins offizielle Dashboard des Robert-Koch-Institut einfließen, wo für heute ein Wert von 159,9 gemeldet ist.

Nur noch eine Kommune im Kreis hat eine zweistellige Inzidenz - Petershagen mit 79,6. Die Werte aller anderen Gemeinden und Städte sind zuletzt zum Teil deutlich angestiegen. Die höchste Inzidenz hat nach wie vor Espelkamp mit 460 - gefolgt von Porta Westfalica (247), Lübbecke (234,9) und Rahden (214,3). Im restlichen MT-Verbreitungsgebiet sieht's wie folgt aus: Minden (121,1) und Hille (143,1).

Wie Kreis-Pressesprecherin Dagmar Selle mitteilt, hat sich die Zahl der Corona-Patienten in den Krankenhäusern im Vergleich zum Vortag kaum verändert. An den Standorten der Mühlenkreiskliniken in Minden und Lübbecke werden 23 Infizierte behandelt, davon vier auf der Intensivstation des Universitätsklinikums Minden. Zwei Personen werden künstlich beatmet. Im Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, werden weitere sechs Patienten versorgt, davon fünf auf der Intensivstation.

Malina Reckordt

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In der letzten Woche gab es 12.407 Testungen an offiziellen Standorten - 65 davon waren positiv.

Bezüglich der Auffrischungsimpfung hat der Kreis eine allgemeine Information veröffentlicht: „Da der Impfschutz gerade bei älteren Menschen ein halbes Jahr nach der zweiten Impfung kontinuierlich nachlässt, empfiehlt die Stiko allen Menschen, die 70 Jahre und älter sind, eine Auffrischungsimpfung. Die dritte Impfung wird beim Hausarzt beziehungsweise Hausärztin durchgeführt und ist weiterhin kostenlos", schreibt Pressesprecherin Dagmar Selle. Und weiter: „Dafür sollte am besten jetzt ein Termin vereinbart werden, wenn die zweite Corona-Schutzimpfung mindestens sechs Monate her ist. Dieser Termin kann auch gleichzeitig mit einer Grippeschutzimpfung verbunden werden. Ein zeitlicher Abstand zwischen den beiden Impfungen ist laut Stiko nicht nötig." Seit Anfang September haben die Mitglieder der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe schon rund 165.000 Auffrischungsimpfungen durchgeführt.

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