Ganz große Klassik: Am „Orgeltag Westfalen“ spielen fünf Organisten in drei Kirchen Ursula Koch Minden. Zum zweiten Mal veranstaltet die Evangelische Kirche von Westfalen den „Orgeltag Westfalen“. Zum ersten Mal ist in diesem Jahr am 13. Juni Minden dabei – mit drei Kirchen und fünf Organisten. „Ziel ist es, das Instrument wieder in den Vordergrund zu rücken“, sagt Kreiskantor Nils Fricke. Außerdem wolle der Orgeltag den Menschen das Instrument zugänglich machen. Darum gehören am Sonntag um 10 Uhr in der Christuskirche in Todtenhausen im Familiengottesdienst Erklärungen der Orgelmaus und Filmausschnitte aus dem Inneren des Instruments zum Programm. Selbstverständlich ist die Orgel auch zu hören. Im Festgottesdienst um 11 Uhr spielen die Organisten Olaf Schmidt, Nils Fricke und Frauke Seele-Brandt Werke von Johann-Sebastian Bach (seine berühmte Toccata und Fuge in d-moll), Felix Mendelssohn-Bartholdy, Max Reger, Sigfrid Karg-Elert und von dem zeitgenössischen Kirchenmusiker Johannes Matthias Michel. Der Orgeltag ist die vorerst letzte Gelegenheit das Instrument, das 1915 erbaut wurde, zu hören, berichtete Frauke Seele-Brandt. Danach werde die Orgel fünf Monate lang restauriert. In der Martinikirche beginnt um 11 Uhr ein Orgelgottesdienst, in dem sich auch die Predigt von Pfarrer Thomas Pfuhl um die Orgel dreht und mit Klangbeispielen ergänzt wird. Dazu spielt Kantor Ulf Wellner Werke von Bach und Michael Praetorius, der 1610 Minden besucht hat. Dass er den Dom besuchte, sei verbürgt, berichtet Wellner. Es sei aber zu vermuten, dass er sich die damals noch recht junge Orgel in der Martinikirche, deren älteste Teile aus dem Jahr 1591 stammen, angesehen habe. Um 16 Uhr bietet Wellner eine Orgelführung, in der es um die Geschichte dieses Instrumentes geht. Um 17 Uhr beginnt ein Konzert mit Orgelmusik aus sechs Jahrhunderten, nämlich vom 16. bis zum 21. In der Offenen Kirche St. Simeonis spielen Johannes Hartmann und Olaf Schmidt von 12 bis 16 Uhr jeweils zur vollen Stunde im Wechsel ein Programm von etwa 20 Minuten. Es spannt sich vom Barock bis zu Popmusik von Michael Schmitz. Dort steht das jüngste Instrument aus dem Jahr 1974. Zwischen den musikalischen Darbietungen beantworten beide Fragen zum Instrument und zur Geschichte der Kirche. Nicht für die Gottesdienste, aber für die Führungen und Konzerte ist ein negativer Coronatest notwendig (nicht für Geimpfte und Genesene). Das Tragen von Masken ist in allen Veranstaltungen Pflicht.

Ganz große Klassik: Am „Orgeltag Westfalen“ spielen fünf Organisten in drei Kirchen

Minden. Zum zweiten Mal veranstaltet die Evangelische Kirche von Westfalen den „Orgeltag Westfalen“. Zum ersten Mal ist in diesem Jahr am 13. Juni Minden dabei – mit drei Kirchen und fünf Organisten. „Ziel ist es, das Instrument wieder in den Vordergrund zu rücken“, sagt Kreiskantor Nils Fricke. Außerdem wolle der Orgeltag den Menschen das Instrument zugänglich machen.

Fünf Organisten sind beim zweiten Orgeltag Westfalen am 13. Juni dabei: Nils Fricke, Johannes Hartmann (vorne von links), Olaf Schmidt, Frauke Seele-Brandt und Ulf Wellner (hinten von links). Sie spielen in St. Martini, St. Simeonis und der Christuskirche. MT-Foto: Ursula Koch - © Ursula Koch
Fünf Organisten sind beim zweiten Orgeltag Westfalen am 13. Juni dabei: Nils Fricke, Johannes Hartmann (vorne von links), Olaf Schmidt, Frauke Seele-Brandt und Ulf Wellner (hinten von links). Sie spielen in St. Martini, St. Simeonis und der Christuskirche. MT-Foto: Ursula Koch - © Ursula Koch

Darum gehören am Sonntag um 10 Uhr in der Christuskirche in Todtenhausen im Familiengottesdienst Erklärungen der Orgelmaus und Filmausschnitte aus dem Inneren des Instruments zum Programm. Selbstverständlich ist die Orgel auch zu hören. Im Festgottesdienst um 11 Uhr spielen die Organisten Olaf Schmidt, Nils Fricke und Frauke Seele-Brandt Werke von Johann-Sebastian Bach (seine berühmte Toccata und Fuge in d-moll), Felix Mendelssohn-Bartholdy, Max Reger, Sigfrid Karg-Elert und von dem zeitgenössischen Kirchenmusiker Johannes Matthias Michel. Der Orgeltag ist die vorerst letzte Gelegenheit das Instrument, das 1915 erbaut wurde, zu hören, berichtete Frauke Seele-Brandt. Danach werde die Orgel fünf Monate lang restauriert.

In der Martinikirche beginnt um 11 Uhr ein Orgelgottesdienst, in dem sich auch die Predigt von Pfarrer Thomas Pfuhl um die Orgel dreht und mit Klangbeispielen ergänzt wird. Dazu spielt Kantor Ulf Wellner Werke von Bach und Michael Praetorius, der 1610 Minden besucht hat. Dass er den Dom besuchte, sei verbürgt, berichtet Wellner. Es sei aber zu vermuten, dass er sich die damals noch recht junge Orgel in der Martinikirche, deren älteste Teile aus dem Jahr 1591 stammen, angesehen habe. Um 16 Uhr bietet Wellner eine Orgelführung, in der es um die Geschichte dieses Instrumentes geht. Um 17 Uhr beginnt ein Konzert mit Orgelmusik aus sechs Jahrhunderten, nämlich vom 16. bis zum 21.


In der Offenen Kirche St. Simeonis spielen Johannes Hartmann und Olaf Schmidt von 12 bis 16 Uhr jeweils zur vollen Stunde im Wechsel ein Programm von etwa 20 Minuten. Es spannt sich vom Barock bis zu Popmusik von Michael Schmitz. Dort steht das jüngste Instrument aus dem Jahr 1974. Zwischen den musikalischen Darbietungen beantworten beide Fragen zum Instrument und zur Geschichte der Kirche.

Nicht für die Gottesdienste, aber für die Führungen und Konzerte ist ein negativer Coronatest notwendig (nicht für Geimpfte und Genesene). Das Tragen von Masken ist in allen Veranstaltungen Pflicht.

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