Für GWD Minden ist die Multihalle „überlebenswichtig“ Minden (kül). GWD Mindens kaufmännischer Geschäftsführer Markus Kalusche begrüßte den gestrigen Vorstoß des Landrats – mit einer Einschränkung: „Wünschenswert wäre die schnellstmögliche Öffnung der Kampa-Halle als Interimslösung – so, wie es auch im vom Kreis zurückgehaltenen Gutachten als möglich beschrieben wird und seit fünf Jahren gelebte Praxis ist.“ Eine längere Sanierung helfe GWD dagegen nicht: „Drei Jahre in Lübbecke sind für uns finanziell nicht darstellbar.“ Langfristiges strategisches Ziel des Handball-Bundesligisten bleibe die Multihalle. „Sie ist für uns überlebenswichtig, da zählt jedes Jahr“, sagt Kalusche. Würde nun aber die Kampa-Halle wieder für 20 Jahre flott gemacht, könnte das Großprojekt verschoben werden – und das ist nicht im Sinne von GWD: „Wir brauchen nur einen Übergang. Unsere volle Konzentration gilt der Multihalle“, sagt der Geschäftsführer. Die von ihm geplante temporäre Arena ist dagegen weit entfernt: „Die Unternehmen, die uns dabei unterstützen wollten, haben aufgrund der Corona-Krise andere Themen.“ Die schnelle Rückkehr in die Kampa-Halle wäre also eine gute Sache für GWD – eines jedoch irritiert Kalusche: „Die Kampa-Halle als Interimslösung wäre für alle Beteiligten die beste Option, findet aber komischerweise in dem Vorschlag keine Erwähnung.“ Wann GWD überhaupt wieder spielt, ist unklar. Die Bundesliga plant einen Saisonstart im September oder Oktober, womöglich mit Geisterspielen. Kalusche sieht diese skeptisch: „Ich hoffe, wir haben davon so wenige wie möglich. Ein Jahr Geisterspiele wird die Liga nicht überstehen.“

Für GWD Minden ist die Multihalle „überlebenswichtig“

Am 29. Dezember verabschiedete sich GWD aus der Kampa-Halle – vielleicht nicht für immer. MT- © Foto: Külbel

Minden (kül). GWD Mindens kaufmännischer Geschäftsführer Markus Kalusche begrüßte den gestrigen Vorstoß des Landrats – mit einer Einschränkung: „Wünschenswert wäre die schnellstmögliche Öffnung der Kampa-Halle als Interimslösung – so, wie es auch im vom Kreis zurückgehaltenen Gutachten als möglich beschrieben wird und seit fünf Jahren gelebte Praxis ist.“ Eine längere Sanierung helfe GWD dagegen nicht: „Drei Jahre in Lübbecke sind für uns finanziell nicht darstellbar.“

Langfristiges strategisches Ziel des Handball-Bundesligisten bleibe die Multihalle. „Sie ist für uns überlebenswichtig, da zählt jedes Jahr“, sagt Kalusche. Würde nun aber die Kampa-Halle wieder für 20 Jahre flott gemacht, könnte das Großprojekt verschoben werden – und das ist nicht im Sinne von GWD: „Wir brauchen nur einen Übergang. Unsere volle Konzentration gilt der Multihalle“, sagt der Geschäftsführer. Die von ihm geplante temporäre Arena ist dagegen weit entfernt: „Die Unternehmen, die uns dabei unterstützen wollten, haben aufgrund der Corona-Krise andere Themen.“

Die schnelle Rückkehr in die Kampa-Halle wäre also eine gute Sache für GWD – eines jedoch irritiert Kalusche: „Die Kampa-Halle als Interimslösung wäre für alle Beteiligten die beste Option, findet aber komischerweise in dem Vorschlag keine Erwähnung.“

Wann GWD überhaupt wieder spielt, ist unklar. Die Bundesliga plant einen Saisonstart im September oder Oktober, womöglich mit Geisterspielen. Kalusche sieht diese skeptisch: „Ich hoffe, wir haben davon so wenige wie möglich. Ein Jahr Geisterspiele wird die Liga nicht überstehen.“

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