Feuer in Recycling-Betrieb in Päpinghausen Jan Henning Rogge Minden (mt). Ein Feuer beim Päpinghauser Recyclingbetrieb ERS löste gestern Nachmittag einen Großeinsatz der Feuerwehr aus. Um kurz nach 16 Uhr ging der Notruf in der Leitstelle ein, bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wenige Minuten später stand eine etwa 30 mal 40 Meter große Halle bereits im Vollbrand. Die Mitarbeiter des Betriebes hatten das Gebäude rechtzeitig verlassen können, berichtete Einsatzleiter Lutz Kölling. In dem Gebäude an der Dresdener Straße werden Elektrogeräte recycelt.Nach Angaben von Lutz Kölling brannte das Gebäude komplett aus. Bereits kurz nach Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war die Decke eingebrochen. Eine Solaranlage auf dem Dach wurde zerstört. Für die Feuerwehr war das von Vorteil – sie hatte von zwei Drehleitern aus gute Möglichkeiten, gegen den Brand vorzugehen. „Wir versuchen jetzt, das Feuer zu löschen und ein Übergreifen auf die benachbarten Gebäude zu verhindern“, so der Einsatzleiter. „Die Halle wird ein Totalverlust sein.“ Außer mehreren Tonnen Elektroschrott verbrannten auch zwei Gabelstapler.Wegen der starken Rauch- und Geruchsentwicklung war die Feuerwehr mit einem Messwagen unterwegs, um Informationen über mögliche Schadstoffbelastungen zu sammeln. Ein zweiter Messwagen wurde im Laufe des Abends an den Unglücksort beordert. Laut Feuerwehrchef Heino Nordmeyer, der die Stabsstelle besetzte, bestand keine Gefahr, die zulässigen Grenzwerte wurden nicht erreicht. Dennoch wurden Anwohner aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Der beißende Geruch wurde vom Wind in Richtung Süden bis in die Innenstadt getragen.Auch das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen und die Bezirksregierung wurden informiert. Um eine Verseuchung des Bodens zu vermeiden, wurde das eventuell kontaminierte Löschwasser aufgefangen.Mindestens 100 Kräfte waren im Einsatz. Unter Atemschutz bekämpften die Einsatzkräfte das Feuer von oben und von den Seiten. Die Wellblechfassade des Gebäudes war zum Teil bereits nach innen gekippt, immer wieder schlugen meterhohe Flammen aus den Öffnungen. Die Löscharbeiten dauerten an.„Wir haben es im Griff. 25 frische Kräfte kümmern sich in der Nacht um die Brandnester“, so Nordmeyer später in der Nacht. Rauch- und Geruchsentwicklung seien weitestgehend heruntergefahren.Die Polizei hat den Bereich weiträumig abgesperrt, die Karlstraße in Richtung Cammer war von der Nordbrücke an gesperrt, blieb aber in die Gegenrichtung befahrbar.

Feuer in Recycling-Betrieb in Päpinghausen

Brand eines Recycling-Betriebes an der Dresdener Straße in Minden © MT-Foto: Alex Lehn

Minden (mt). Ein Feuer beim Päpinghauser Recyclingbetrieb ERS löste gestern Nachmittag einen Großeinsatz der Feuerwehr aus. Um kurz nach 16 Uhr ging der Notruf in der Leitstelle ein, bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wenige Minuten später stand eine etwa 30 mal 40 Meter große Halle bereits im Vollbrand. Die Mitarbeiter des Betriebes hatten das Gebäude rechtzeitig verlassen können, berichtete Einsatzleiter Lutz Kölling. In dem Gebäude an der Dresdener Straße werden Elektrogeräte recycelt.

Nach Angaben von Lutz Kölling brannte das Gebäude komplett aus. Bereits kurz nach Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war die Decke eingebrochen. Eine Solaranlage auf dem Dach wurde zerstört. Für die Feuerwehr war das von Vorteil – sie hatte von zwei Drehleitern aus gute Möglichkeiten, gegen den Brand vorzugehen. „Wir versuchen jetzt, das Feuer zu löschen und ein Übergreifen auf die benachbarten Gebäude zu verhindern“, so der Einsatzleiter. „Die Halle wird ein Totalverlust sein.“ Außer mehreren Tonnen Elektroschrott verbrannten auch zwei Gabelstapler.

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Wegen der starken Rauch- und Geruchsentwicklung war die Feuerwehr mit einem Messwagen unterwegs, um Informationen über mögliche Schadstoffbelastungen zu sammeln. Ein zweiter Messwagen wurde im Laufe des Abends an den Unglücksort beordert. Laut Feuerwehrchef Heino Nordmeyer, der die Stabsstelle besetzte, bestand keine Gefahr, die zulässigen Grenzwerte wurden nicht erreicht. Dennoch wurden Anwohner aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Der beißende Geruch wurde vom Wind in Richtung Süden bis in die Innenstadt getragen.

Auch das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen und die Bezirksregierung wurden informiert. Um eine Verseuchung des Bodens zu vermeiden, wurde das eventuell kontaminierte Löschwasser aufgefangen.

Mindestens 100 Kräfte waren im Einsatz. Unter Atemschutz bekämpften die Einsatzkräfte das Feuer von oben und von den Seiten. Die Wellblechfassade des Gebäudes war zum Teil bereits nach innen gekippt, immer wieder schlugen meterhohe Flammen aus den Öffnungen. Die Löscharbeiten dauerten an.

„Wir haben es im Griff. 25 frische Kräfte kümmern sich in der Nacht um die Brandnester“, so Nordmeyer später in der Nacht. Rauch- und Geruchsentwicklung seien weitestgehend heruntergefahren.

Die Polizei hat den Bereich weiträumig abgesperrt, die Karlstraße in Richtung Cammer war von der Nordbrücke an gesperrt, blieb aber in die Gegenrichtung befahrbar.

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