Familienzentrum für den Deichhof Minden (mob). Soll am Deichhof auf dem ehemaligen Leffers-Parkplatz ein Zentrum mit Beratungsangeboten für Familien oder ein Haus zum Mehrgenerationen-Wohnen entstehen? Das hatte gestern Abend der Haupt- und Finanzausschuss zu entscheiden. Der Zuschlag fiel in nicht öffentlicher Sitzung nach MT-Informationen mit klarer Mehrheit für das Familienzentrum. Die Rudloff-Stiftung will dieses bauen.Nach der Präsentation beider Projekte stimmten in der Diskussion Vertreter aller Fraktionen überein: Beides sind gute Vorschläge, beide wären gut und wichtig für Minden, für beide sprechen gute Gründe.Drei Punkte ließen schließlich das Pendel zugunsten der Rudloff-Stiftung ausschlagen: Vor allem war es die Anerkennung der Arbeit der Stiftung, die in den vergangenen Jahren Bildungsprojekte in Minden kontinuierlich und nennenswert gefördert hat.Zweitens werden in dem Modell der Stiftung parkende Autos in einer Tiefgarage verschwinden - anders als im Entwurf des Mehrgenerationenhauses, das als „Mindener Torhaus“ historisch hergeleitet wurde. Drittens bestätigten dessen Investoren erst spät den geforderten Kaufpreis.

Familienzentrum für den Deichhof

Am Deichhof soll da, wo jetzt noch ein Parkplatz ist, ein Haus mit vielen Angeboten für Familien entstehen. Auch Wohnungen kommen in die oberen Stockwerke. © MT-Foto: Monika Jäger

Minden (mob). Soll am Deichhof auf dem ehemaligen Leffers-Parkplatz ein Zentrum mit Beratungsangeboten für Familien oder ein Haus zum Mehrgenerationen-Wohnen entstehen? Das hatte gestern Abend der Haupt- und Finanzausschuss zu entscheiden. Der Zuschlag fiel in nicht öffentlicher Sitzung nach MT-Informationen mit klarer Mehrheit für das Familienzentrum. Die Rudloff-Stiftung will dieses bauen.

Nach der Präsentation beider Projekte stimmten in der Diskussion Vertreter aller Fraktionen überein: Beides sind gute Vorschläge, beide wären gut und wichtig für Minden, für beide sprechen gute Gründe.

Drei Punkte ließen schließlich das Pendel zugunsten der Rudloff-Stiftung ausschlagen: Vor allem war es die Anerkennung der Arbeit der Stiftung, die in den vergangenen Jahren Bildungsprojekte in Minden kontinuierlich und nennenswert gefördert hat.

Zweitens werden in dem Modell der Stiftung parkende Autos in einer Tiefgarage verschwinden - anders als im Entwurf des Mehrgenerationenhauses, das als „Mindener Torhaus“ historisch hergeleitet wurde. Drittens bestätigten dessen Investoren erst spät den geforderten Kaufpreis.

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