Fahrschülerin über die Birne in Minden: „Wer sich an Tempo 30 hält, behält den Überblick“ Minden (lies). Die Birne ist für viele Autofahrer eine Herausforderung, und manche meiden sie sogar. Andere können sich den Weg hingegen nicht aussuchen und müssen regelmäßig durch die Birne fahren. Zum Beispiel Fahrschülerin Anne Bakemeier (17) aus Minden. Sie nimmt derzeit praktischen Unterricht in der Fahrschule Säger, die in Minden und in Porta Westfalica vertreten ist. Was ist das für ein Gefühl, als Fahranfängerin durch die Birne fahren zu müssen, die alle so verteufeln? Ich habe im Vorfeld viel von Freunden gehört und mir wirklich viele Gedanken gemacht. Seitdem ich aber das erste Mal selbst durchgefahren bin, habe ich keine große Angst mehr davor. Den Respekt sollte man allerdings nicht davor verlieren. Was ist das Geheimrezept, um gut durch die Birne zu kommen? Man muss wirklich auf vieles gleichzeitig achten, wenn man mit dem Auto da durchfährt. Wie verhalten sich die anderen Verkehrsteilnehmer? Muss ich jetzt eine Spur wechseln? Wann ist dafür der richtige Zeitpunkt? Man darf nicht zu langsam werden und den Verkehrsfluss behindern oder sogar zum Stehen kommen. Wer sich an das vorgeschriebene Tempo von 30 km/h hält, der behält auch den Überblick. Das ist eigentlich das einzige Geheimrezept. Hat sich das Gefühl beim Durchfahren seit dem ersten Mal verändert? Ich bin jetzt bereits vier- bis fünfmal mit dem Fahrschulauto durch die Birne gefahren. Es wird von Mal zu Mal sicherer. Ich denke jetzt nicht jedes Mal: ,Mist, schon wieder durch die Birne.’ Sondern ich denke einfach daran, dass dieser Bereich besondere Aufmerksamkeit erfordert. Und zwar nicht die ganze Zeit beim Autofahren, sondern erst, wenn ich in die Birne einbiege. Die Herausforderung ist, dass man auf so viele Dinge gleichzeitig achten muss. Deshalb ist Aufmerksamkeit so wichtig.

Fahrschülerin über die Birne in Minden: „Wer sich an Tempo 30 hält, behält den Überblick“

Die Rotlichter an der Birne wurden vergrößert. MT-Foto: Lieske © Thomas Lieske

Minden (lies). Die Birne ist für viele Autofahrer eine Herausforderung, und manche meiden sie sogar. Andere können sich den Weg hingegen nicht aussuchen und müssen regelmäßig durch die Birne fahren. Zum Beispiel Fahrschülerin Anne Bakemeier (17) aus Minden. Sie nimmt derzeit praktischen Unterricht in der Fahrschule Säger, die in Minden und in Porta Westfalica vertreten ist.

Was ist das für ein Gefühl, als Fahranfängerin durch die Birne fahren zu müssen, die alle so verteufeln?

Ich habe im Vorfeld viel von Freunden gehört und mir wirklich viele Gedanken gemacht. Seitdem ich aber das erste Mal selbst durchgefahren bin, habe ich keine große Angst mehr davor. Den Respekt sollte man allerdings nicht davor verlieren.

Was ist das Geheimrezept, um gut durch die Birne zu kommen?

Man muss wirklich auf vieles gleichzeitig achten, wenn man mit dem Auto da durchfährt. Wie verhalten sich die anderen Verkehrsteilnehmer? Muss ich jetzt eine Spur wechseln? Wann ist dafür der richtige Zeitpunkt? Man darf nicht zu langsam werden und den Verkehrsfluss behindern oder sogar zum Stehen kommen. Wer sich an das vorgeschriebene Tempo von 30 km/h hält, der behält auch den Überblick. Das ist eigentlich das einzige Geheimrezept.

Hat sich das Gefühl beim Durchfahren seit dem ersten Mal verändert?

Ich bin jetzt bereits vier- bis fünfmal mit dem Fahrschulauto durch die Birne gefahren. Es wird von Mal zu Mal sicherer. Ich denke jetzt nicht jedes Mal: ,Mist, schon wieder durch die Birne.’ Sondern ich denke einfach daran, dass dieser Bereich besondere Aufmerksamkeit erfordert. Und zwar nicht die ganze Zeit beim Autofahren, sondern erst, wenn ich in die Birne einbiege. Die Herausforderung ist, dass man auf so viele Dinge gleichzeitig achten muss. Deshalb ist Aufmerksamkeit so wichtig.

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