"Essbare Stadt" stellt erste öffentliche Kochaktion auf die Beine Von Jürgen Langenkämper Minden (mt). Es muss nicht immer Kotelett sein, auch mit heimischem Gemüse lassen sich leckere Gerichte zaubern. Das hat die Initiative "Essbare Stadt" mit ihrer ersten öffentlichen Kochaktion auf dem Wochenmarkt bewiesen. Etwas skeptisch schauten manche Passanten schon im Vorbeigehen in den Kochtopf auf dem Martinikirchhof. Doch Wochenmarktbesucher wissen, dass aus heimischen Landen gerade in dieser Jahreszeit einiges frisch in den Topf wandern kann. "Das ist Mangold in frei verschiedenen Farben", klärt Burkhard Kayser auf. Dazu schmurgeln Zucchini und Auberginen in der Elektropfanne. Letztere können auch hierzulande unter Folie mit Erfolg gezogen werden, weiß der Gartenplaner und Anbauexperte der Anfang des Jahres gegründeten und schon recht erfolgreichen "Urban Gardening"-Initiative.Aber es soll nicht nur angebaut und dadurch das Innenstadtbild verschönert werden. Es soll auch gegessen und genossen werden. Dazu haben ein Dutzend Helfer zuvor fleißig geschnippelt - vor laufender Kamera, denn der WDR hat an diesem Wochenende verschiedene Aktionen der Stadtgärtner aufgezeichnet, um in einer "Hier und Heute"-Reportage in Kürze darüber zu berichten."Ich finde die Idee der ,Essbaren Stadt` gut", sagt Roswitha Stegmann aus Petershagen. Deshalb hilft sie nicht nur, sondern hat auch noch Eier ihrer Hühner aus Heimsen mitgebracht. Die Nachbarn haben ihr auch noch Zucchini, Kürbisse, Birnen und Äpfel mitgegeben.Barbara Noack steht schon seit 8 Uhr im Kochpavillon ihre Frau. "Da haben wir aufgebaut." Sie freut sich, dass alles so gut durchorganisiert ist und gut klappt. Sie reizt die Vielfalt regionaler Produkte: "Die Leute sind erstaunt, wie viele Möglichkeiten es gibt mit ein bisschen Fantasie."

"Essbare Stadt" stellt erste öffentliche Kochaktion auf die Beine

Minden (mt). Es muss nicht immer Kotelett sein, auch mit heimischem Gemüse lassen sich leckere Gerichte zaubern. Das hat die Initiative "Essbare Stadt" mit ihrer ersten öffentlichen Kochaktion auf dem Wochenmarkt bewiesen.

"Da muss noch mehr Dampf hinter": Barbara Noack und Burkhard Kayser versuchen gemeinsam, das Energieproblem am Kochstand der "Essbaren Stadt" auf dem Wochenmarkt durch einen kleinen Dreh in den Griff zu bekommen - aber in welche Richtung bloß? - © MT-Foto: Langenkämper
"Da muss noch mehr Dampf hinter": Barbara Noack und Burkhard Kayser versuchen gemeinsam, das Energieproblem am Kochstand der "Essbaren Stadt" auf dem Wochenmarkt durch einen kleinen Dreh in den Griff zu bekommen - aber in welche Richtung bloß? - © MT-Foto: Langenkämper

Etwas skeptisch schauten manche Passanten schon im Vorbeigehen in den Kochtopf auf dem Martinikirchhof. Doch Wochenmarktbesucher wissen, dass aus heimischen Landen gerade in dieser Jahreszeit einiges frisch in den Topf wandern kann. "Das ist Mangold in frei verschiedenen Farben", klärt Burkhard Kayser auf. Dazu schmurgeln Zucchini und Auberginen in der Elektropfanne. Letztere können auch hierzulande unter Folie mit Erfolg gezogen werden, weiß der Gartenplaner und Anbauexperte der Anfang des Jahres gegründeten und schon recht erfolgreichen "Urban Gardening"-Initiative.

Aber es soll nicht nur angebaut und dadurch das Innenstadtbild verschönert werden. Es soll auch gegessen und genossen werden. Dazu haben ein Dutzend Helfer zuvor fleißig geschnippelt - vor laufender Kamera, denn der WDR hat an diesem Wochenende verschiedene Aktionen der Stadtgärtner aufgezeichnet, um in einer "Hier und Heute"-Reportage in Kürze darüber zu berichten.

"Ich finde die Idee der ,Essbaren Stadt` gut", sagt Roswitha Stegmann aus Petershagen. Deshalb hilft sie nicht nur, sondern hat auch noch Eier ihrer Hühner aus Heimsen mitgebracht. Die Nachbarn haben ihr auch noch Zucchini, Kürbisse, Birnen und Äpfel mitgegeben.

Barbara Noack steht schon seit 8 Uhr im Kochpavillon ihre Frau. "Da haben wir aufgebaut." Sie freut sich, dass alles so gut durchorganisiert ist und gut klappt. Sie reizt die Vielfalt regionaler Produkte: "Die Leute sind erstaunt, wie viele Möglichkeiten es gibt mit ein bisschen Fantasie."

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