"Essbare Stadt" Minden legt dritten "Speiseraum" an Ein Pflanzkasten mit Thymian und Petersilie Minden (GB). Alle dürfen zugreifen: Kräuter und Gewürze für die Küche wachsen jetzt auch in der Oberen Altstadt. Der Pflanzkasten an der Fröbelstraße ist ein Projekt der Bürgerinitiative "Essbare Stadt" und des KIZ Café Klee. Es ist der dritte "Speiseraum" neben dem am Gemeindehaus St. Simeonis und auf der Martinitreppe, wo die Pflanzen bereits üppig wuchern und duften (das MT berichtete). Aber es ist das erste Beet, das von Menschen mit geistiger Behinderung gepflegt wird. Andreas Ebert und Andreas Bödecker werden den Pflanzkasten betreuen, unterstützt von Ralf Sedelke, Koch im vor kurzem eröffneten Café Klee an der Königstraße.Er wird mit den Kräutern wie Petersilie, Thymian, Basilikum, Zitronenmelisse und Rucola seine Gerichte würzen, aber nach Auskunft von Caféleiterin Beatrice Weichert dürfen sich auch alle anderen bedienen. Und zwar kostenlos.Das Hochbeet hatte Tischler Jochen Weiß aus Rothenuffeln aus Europaletten gezimmert - als eine Spende für das Projekt. Anschließend kleideten Mitglieder der "Essbaren Stadt" das Rechteck mit Folie aus und befüllten es mit Erde. "Die meist winterharten Stauden hat uns die Gärtnerin Elke Fukking aus Rahden geschenkt", berichtete Bettina Fugh von der noch jungen Bürgerinitiative.Demnächst wird der Pflanzkasten von Kindern der Eltern-Kind-Gruppe im Café Klee, welches sich in der Trägerschaft des Wittekindshofs befindet, bunt angemalt. Dann wird der kleine Kräutergarten an der Rückseite des Gebäudes garantiert nicht mehr zu übersehen sein.

"Essbare Stadt" Minden legt dritten "Speiseraum" an

Minden (GB). Alle dürfen zugreifen: Kräuter und Gewürze für die Küche wachsen jetzt auch in der Oberen Altstadt. Der Pflanzkasten an der Fröbelstraße ist ein Projekt der Bürgerinitiative "Essbare Stadt" und des KIZ Café Klee.

Als Gärtner im Einsatz: Andreas Ebert, Andreas Bödecker und Andrea Sperr (von rechts) setzen Kräuter in den Pflanzkasten hinter dem Café Klee. - © MT-Foto: Gisela Burmester
Als Gärtner im Einsatz: Andreas Ebert, Andreas Bödecker und Andrea Sperr (von rechts) setzen Kräuter in den Pflanzkasten hinter dem Café Klee. - © MT-Foto: Gisela Burmester

Es ist der dritte "Speiseraum" neben dem am Gemeindehaus St. Simeonis und auf der Martinitreppe, wo die Pflanzen bereits üppig wuchern und duften (das MT berichtete). Aber es ist das erste Beet, das von Menschen mit geistiger Behinderung gepflegt wird. Andreas Ebert und Andreas Bödecker werden den Pflanzkasten betreuen, unterstützt von Ralf Sedelke, Koch im vor kurzem eröffneten Café Klee an der Königstraße.

Er wird mit den Kräutern wie Petersilie, Thymian, Basilikum, Zitronenmelisse und Rucola seine Gerichte würzen, aber nach Auskunft von Caféleiterin Beatrice Weichert dürfen sich auch alle anderen bedienen. Und zwar kostenlos.

Das Hochbeet hatte Tischler Jochen Weiß aus Rothenuffeln aus Europaletten gezimmert - als eine Spende für das Projekt. Anschließend kleideten Mitglieder der "Essbaren Stadt" das Rechteck mit Folie aus und befüllten es mit Erde. "Die meist winterharten Stauden hat uns die Gärtnerin Elke Fukking aus Rahden geschenkt", berichtete Bettina Fugh von der noch jungen Bürgerinitiative.

Demnächst wird der Pflanzkasten von Kindern der Eltern-Kind-Gruppe im Café Klee, welches sich in der Trägerschaft des Wittekindshofs befindet, bunt angemalt. Dann wird der kleine Kräutergarten an der Rückseite des Gebäudes garantiert nicht mehr zu übersehen sein.

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