Espelkamp knackt nun sogar 700er-Inzidenz - auch der Wert des Kreises steigt dadurch Minden (mt/lo/lf). Das Gesundheitsamt des Kreises Minden-Lübbecke hat am Montag 90 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das sind 22 mehr positiv Getestete als in der vergangenen Woche, weshalb die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis steigt. Der Wert liegt nach MT-Berechnungen nun bei 129,9. Diese Zahl wird am morgigen Dienstag ins Dashboard des Robert-Koch-Instituts einfließen, wo für heute ein Wert von 124,1 gemeldet wurde. Ein wesentlicher Grund für die steigende Inzidenz sind die neu gemeldeten Werte aus Espelkamp. In der Altkreis-Stadt wurden übers Wochenende 57 Neuinfektionen registriert, die die Inzidenz auf 726,3 steigen lassen. Zum Vergleich: In Minden, einer Stadt die mehr als dreimal so viele Einwohner hat, waren es übers Wochenende nur 21. Hier liegt die Inzidenz bei 68,5. Im restlichen MT-Verbreitungsgebiet sieht es so aus: Petershagen hat einen Wert von 71,7, Porta Westfalica von 67,4 und Hille von 6,5. An den Standorten der Mühlenkreiskliniken in Minden, Bad Oeynhausen und Rahden werden 29 Corona-Patientinnen und -Patienten behandelt, davon neun auf der Intensivstation des Universitätsklinikums Minden. Fünf Personen werden künstlich beatmet. Im Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, werden derzeit fünf Infizierte versorgt, die sich alle auf der Intensivstation befinden. Die Kreisverwaltung weist in diesem Zusammenhang noch einmal daraufhin, dass sich positiv getestete Personen inzwischen über einen neuen Formularserver beim Gesundheitsamt melden können. Infizierte haben dort die Möglichkeit, Angaben zu ihrer Person, zu ihrer Erkrankung und zu ihren Kontaktpersonen zu machen. Im Anschluss erhält die Person dann ein Dokument, auf dem der Zeitraum der erforderlichen Quarantäne zu finden ist. !function(){"use strict";window.addEventListener("message",(function(e){if(void 0!==e.data["datawrapper-height"]){var t=document.querySelectorAll("iframe");for(var a in e.data["datawrapper-height"])for(var r=0;r

Espelkamp knackt nun sogar 700er-Inzidenz - auch der Wert des Kreises steigt dadurch

Symbolbild: © Pixabay

Minden (mt/lo/lf). Das Gesundheitsamt des Kreises Minden-Lübbecke hat am Montag 90 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das sind 22 mehr positiv Getestete als in der vergangenen Woche, weshalb die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis steigt. Der Wert liegt nach MT-Berechnungen nun bei 129,9. Diese Zahl wird am morgigen Dienstag ins Dashboard des Robert-Koch-Instituts einfließen, wo für heute ein Wert von 124,1 gemeldet wurde.

Ein wesentlicher Grund für die steigende Inzidenz sind die neu gemeldeten Werte aus Espelkamp. In der Altkreis-Stadt wurden übers Wochenende 57 Neuinfektionen registriert, die die Inzidenz auf 726,3 steigen lassen. Zum Vergleich: In Minden, einer Stadt die mehr als dreimal so viele Einwohner hat, waren es übers Wochenende nur 21. Hier liegt die Inzidenz bei 68,5. Im restlichen MT-Verbreitungsgebiet sieht es so aus: Petershagen hat einen Wert von 71,7, Porta Westfalica von 67,4 und Hille von 6,5.

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An den Standorten der Mühlenkreiskliniken in Minden, Bad Oeynhausen und Rahden werden 29 Corona-Patientinnen und -Patienten behandelt, davon neun auf der Intensivstation des Universitätsklinikums Minden. Fünf Personen werden künstlich beatmet. Im Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, werden derzeit fünf Infizierte versorgt, die sich alle auf der Intensivstation befinden.


Die Kreisverwaltung weist in diesem Zusammenhang noch einmal daraufhin, dass sich positiv getestete Personen inzwischen über einen neuen Formularserver beim Gesundheitsamt melden können. Infizierte haben dort die Möglichkeit, Angaben zu ihrer Person, zu ihrer Erkrankung und zu ihren Kontaktpersonen zu machen. Im Anschluss erhält die Person dann ein Dokument, auf dem der Zeitraum der erforderlichen Quarantäne zu finden ist.

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Mittlerweile sind im Kreis 211.120 Menschen einmal geimpft - 70 mehr als am Freitag. Das entspricht einer Impfquote von 68,01 Prozent. Laut dem aktuellen Bericht der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) sind zudem immerhin 202.138 Menschen vollständig immunisiert. Das sind 227 mehr als vor dem Wochenende. Damit verfügen 65,12 Prozent der Menschen im Kreis über einen vollständigen Impfschutz.

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Diese Werte dürften allerdings noch etwas höher liegen, da die KVWL nur die Impfungen aus Arztpraxen, Impfzentren und über mobile Teams erfasst. Die Impfungen über Betriebsärzte und Krankenhäuser werden direkt an das Robert-Koch-Institut (RKI) gemeldet und nicht kreisweit aufgeschlüsselt. Diese Zahlen fließen in die bundesweite Berechnung ein, die kleinste Aufschlüsselung seitens des RKI ist nur auf Landesebene zu sehen.

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Hier beträgt laut RKI der Anteil der mindestens einmal geimpften Menschen 72,7 Prozent, der der vollständig Geimpften liegt bei 63,5 Prozent (Stand: 2. September 2021). Deutschlandweit sind mit dem aktuellen Datenstand 68,2 Prozent der Bevölkerung erstgeimpft und 66,8 Prozent weisen den vollständigen Impfschutz auf (Stand: 2. September 2021).

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