Erster Informatik-Doktor: Mindener schließt Promotion am Campus Minden ab Minden (mt/lkp). Im Rahmen des Projekts „Seerose – Serviceroboter im Smart-Home“, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wurde, hat Dr. Dennis Sprute vom Campus Minden der Fachhochschule (FH) Bielefeld seine kooperative Promotion begonnen und nun erfolgreich abgeschlossen. In seiner Dissertation erforschte Sprute, wie man den Arbeitsbereich von Servicerobotern, beispielsweise Staubsaugerrobotern, interaktiv einschränken kann. „So können unter anderem Navigationsfehler vermieden werden, so dass sich der Roboter nicht in einem Teppich festfährt“, erklärt Sprute. Die Arbeit mit dem Titel „Interactive Restriction of a Mobile Robot’s Workspace in Traditional and Smart Home Environments“ ist die erste abgeschlossene Doktorarbeit in der Informatik am Campus Minden. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Dennis Sprute unserem ersten Doktoranden gratulieren können“, sagt Prof. Dr. Dr. Matthias König, der Sprute an der FH betreut hat. „Besonders stolz sind wir, dass er bei uns im Bachelor- und Masterstudiengang Informatik studiert hat und dass im Rahmen seiner Forschung eine Vielzahl internationaler Veröffentlichungen und sogar zwei Patente entstanden sind.“ Sprute erforschte in seiner Arbeit Möglichkeiten, den Arbeitsbereich eines Roboters festzulegen. In einem Ansatz können Nutzerinnen und Nutzer den Arbeitsbereich einfach per Laserpointer auf dem Boden aufzeigen. Die Linien werden vom Roboter als virtuelle Grenzen respektiert und er passt sein Navigationsverhalten entsprechend an. „Bei der Nutzerinteraktion bin ich dann noch einen Schritt weitergegangen und habe Augmented Reality integriert“, erklärt Sprute. So sind neue Interaktionsmethoden zwischen Mensch und Roboter entstanden. „Diese neuen Methoden sind bei bestimmten Benutzungsanforderungen besser geeignet als bisherige“, erläutert Sprute. „Dadurch kann beispielsweise die Genauigkeit und die Interaktionszeit zwischen Mensch und Roboter verbessert werden.“ Bei seinen Untersuchungen hat er zudem die Lernfähigkeit des Netzwerkrobotersystems in einer Smart-Home-Umgebung untersucht, um die Interaktion weiter zu verbessern. Der 29-Jährige ist gebürtiger Mindener und absolvierte nach dem Abitur 2010 am Besselgymnasium sowohl sein Bachelor- als auch sein Masterstudium in Informatik an der FH Bielefeld. „Damals war der Studiengang am Campus Minden noch neu, und da ich aus Minden komme und mich die Thematik interessiert, habe ich mich für die FH Bielefeld entschieden“, sagt Sprute.

Erster Informatik-Doktor: Mindener schließt Promotion am Campus Minden ab

Minden (mt/lkp). Im Rahmen des Projekts „Seerose – Serviceroboter im Smart-Home“, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wurde, hat Dr. Dennis Sprute vom Campus Minden der Fachhochschule (FH) Bielefeld seine kooperative Promotion begonnen und nun erfolgreich abgeschlossen. In seiner Dissertation erforschte Sprute, wie man den Arbeitsbereich von Servicerobotern, beispielsweise Staubsaugerrobotern, interaktiv einschränken kann. „So können unter anderem Navigationsfehler vermieden werden, so dass sich der Roboter nicht in einem Teppich festfährt“, erklärt Sprute.

Premiere: Dennis Sprute schreibt die erste Promotion seines Fachs. - © Foto: pr
Premiere: Dennis Sprute schreibt die erste Promotion seines Fachs. - © Foto: pr

Die Arbeit mit dem Titel „Interactive Restriction of a Mobile Robot’s Workspace in Traditional and Smart Home Environments“ ist die erste abgeschlossene Doktorarbeit in der Informatik am Campus Minden. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Dennis Sprute unserem ersten Doktoranden gratulieren können“, sagt Prof. Dr. Dr. Matthias König, der Sprute an der FH betreut hat. „Besonders stolz sind wir, dass er bei uns im Bachelor- und Masterstudiengang Informatik studiert hat und dass im Rahmen seiner Forschung eine Vielzahl internationaler Veröffentlichungen und sogar zwei Patente entstanden sind.“

Sprute erforschte in seiner Arbeit Möglichkeiten, den Arbeitsbereich eines Roboters festzulegen. In einem Ansatz können Nutzerinnen und Nutzer den Arbeitsbereich einfach per Laserpointer auf dem Boden aufzeigen. Die Linien werden vom Roboter als virtuelle Grenzen respektiert und er passt sein Navigationsverhalten entsprechend an.

„Bei der Nutzerinteraktion bin ich dann noch einen Schritt weitergegangen und habe Augmented Reality integriert“, erklärt Sprute. So sind neue Interaktionsmethoden zwischen Mensch und Roboter entstanden. „Diese neuen Methoden sind bei bestimmten Benutzungsanforderungen besser geeignet als bisherige“, erläutert Sprute. „Dadurch kann beispielsweise die Genauigkeit und die Interaktionszeit zwischen Mensch und Roboter verbessert werden.“ Bei seinen Untersuchungen hat er zudem die Lernfähigkeit des Netzwerkrobotersystems in einer Smart-Home-Umgebung untersucht, um die Interaktion weiter zu verbessern.

Der 29-Jährige ist gebürtiger Mindener und absolvierte nach dem Abitur 2010 am Besselgymnasium sowohl sein Bachelor- als auch sein Masterstudium in Informatik an der FH Bielefeld. „Damals war der Studiengang am Campus Minden noch neu, und da ich aus Minden komme und mich die Thematik interessiert, habe ich mich für die FH Bielefeld entschieden“, sagt Sprute.

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