Erste Einschränkungen im Kreisgebiet drohen: 7-Tages-Inzidenz steigt auf 34,47 Minden (mt/ps). Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Minden-Lübbecke ist binnen 24 Stunden stark angestiegen und liegt aktuell bei 34,47. Grund dafür sind 32 Neuinfektionen, wie Kreis-Pressesprecherin Sabine Ohnesorge am heutigen Donnerstag mitteilt. Insgesamt gab es in den vergangenen sieben Tagen im Kreisgebiet 107 Neuinfektionen. Sollte die Inzidenz weiter steigen, drohen den Bürgern im Kreis Minden-Lübbecke erste Einschränkungen. Das Land NRW spricht bei einem Inzidenz-Wert von mehr als 35 von einer sogenannten "Gefährdungsstufe 1". Diese Regelungen würden dann in Kraft treten: Veranstaltungen und Versammlungen sowie Kongresse mit mehr als 1.000 Personen sind unzulässig. An Festen aus herausragendem Anlass außerhalb einer Wohnung dürfen höchstens 25 Personen teilnehmen Die Maskenpflicht gilt auch am Sitz- oder Stehplatz bei Konzerten, Aufführungen, sonstigen Veranstaltungen und Versammlungen in geschlossenen Räumen sowie für Zuschauer bei Sportveranstaltungen. Die Maskenpflicht gilt auch in regelmäßig stark frequentierten Außenbereichen wie Fußgängerzonen, in denen der Mindestabstand kaum einzuhalten ist. Wo genau das vor Ort ist, legen die Kommunen ausdrücklich fest. Die Kommunen können in Abstimmung mit dem Landeszentrum Gesundheit, dem Gesundheitsministerium und der Bezirksregierung weitere Schutzmaßnahmen wie eine Sperrstunde für gastronomische Einrichtungen anordnen. Das Gesundheitsamt des Kreises hat am Donnerstag neben den 32 Neuinfektionen vier weitere abgeschlossen Fälle gemeldet. Damit ist die Zahl der aktiven Fälle um 28 auf 161 gestiegen. Wie Kreis-Pressesprecherin Sabine Ohnesorge mitteilt, gibt es kreisweit nun 1152 laborbestätigte Fälle, davon gelten 991 als abgeschlossen. 16 Menschen sind im Zusammenhang mit dem Virus verstorben, sie werden in die abgeschlossenen Fälle eingerechnet. Am Dienstag war ein 66-jähriger Mann aus Petershagen verstorben. In den letzten 24 Stunden gab es in folgenden Städten und Gemeinden Neuinfektionen: Minden, Hille, Espelkamp (je 6), Pr. Oldendorf (5), Bad Oeynhausen (4), Porta Westfalica, Petershagen, Rahden, Stemwede und Lübbecke (je 1).  Nach einem positiven Covid-19-Nachweis ist eine Gruppe der Kita Martin-Luther-Haus in Minden einschließlich der Erzieherinnen in Quarantäne. Darüber hinaus teilt Ohnesorge mit, dass sich aktuell neun nachgewiesene Fälle in stationärer Behandlung im Johannes Wesling Klinikum Minden befinden. Sie werden alle auf der Isolierstation behandelt. Ein Patient ist in intensivmedizinischer Behandlung im Herz- und Diabeteszentrum in Bad Oeynhausen.

Erste Einschränkungen im Kreisgebiet drohen: 7-Tages-Inzidenz steigt auf 34,47

Minden (mt/ps). Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Minden-Lübbecke ist binnen 24 Stunden stark angestiegen und liegt aktuell bei 34,47. Grund dafür sind 32 Neuinfektionen, wie Kreis-Pressesprecherin Sabine Ohnesorge am heutigen Donnerstag mitteilt. Insgesamt gab es in den vergangenen sieben Tagen im Kreisgebiet 107 Neuinfektionen. Sollte die Inzidenz weiter steigen, drohen den Bürgern im Kreis Minden-Lübbecke erste Einschränkungen.

Das Land NRW spricht bei einem Inzidenz-Wert von mehr als 35 von einer sogenannten "Gefährdungsstufe 1". Diese Regelungen würden dann in Kraft treten:

  • Veranstaltungen und Versammlungen sowie Kongresse mit mehr als 1.000 Personen sind unzulässig.
  • An Festen aus herausragendem Anlass außerhalb einer Wohnung dürfen höchstens 25 Personen teilnehmen
  • Die Maskenpflicht gilt auch am Sitz- oder Stehplatz bei Konzerten, Aufführungen, sonstigen Veranstaltungen und Versammlungen in geschlossenen Räumen sowie für Zuschauer bei Sportveranstaltungen.
  • Die Maskenpflicht gilt auch in regelmäßig stark frequentierten Außenbereichen wie Fußgängerzonen, in denen der Mindestabstand kaum einzuhalten ist. Wo genau das vor Ort ist, legen die Kommunen ausdrücklich fest.
  • Die Kommunen können in Abstimmung mit dem Landeszentrum Gesundheit, dem Gesundheitsministerium und der Bezirksregierung weitere Schutzmaßnahmen wie eine Sperrstunde für gastronomische Einrichtungen anordnen.

Das Gesundheitsamt des Kreises hat am Donnerstag neben den 32 Neuinfektionen vier weitere abgeschlossen Fälle gemeldet. Damit ist die Zahl der aktiven Fälle um 28 auf 161 gestiegen. Wie Kreis-Pressesprecherin Sabine Ohnesorge mitteilt, gibt es kreisweit nun 1152 laborbestätigte Fälle, davon gelten 991 als abgeschlossen. 16 Menschen sind im Zusammenhang mit dem Virus verstorben, sie werden in die abgeschlossenen Fälle eingerechnet. Am Dienstag war ein 66-jähriger Mann aus Petershagen verstorben.

In den letzten 24 Stunden gab es in folgenden Städten und Gemeinden Neuinfektionen: Minden, Hille, Espelkamp (je 6), Pr. Oldendorf (5), Bad Oeynhausen (4), Porta Westfalica, Petershagen, Rahden, Stemwede und Lübbecke (je 1). 

Nach einem positiven Covid-19-Nachweis ist eine Gruppe der Kita Martin-Luther-Haus in Minden einschließlich der Erzieherinnen in Quarantäne.

Darüber hinaus teilt Ohnesorge mit, dass sich aktuell neun nachgewiesene Fälle in stationärer Behandlung im Johannes Wesling Klinikum Minden befinden. Sie werden alle auf der Isolierstation behandelt. Ein Patient ist in intensivmedizinischer Behandlung im Herz- und Diabeteszentrum in Bad Oeynhausen.

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