Erneuter Höchstwert bei Inzidenz - und auch der Omikron-Anteil steigt weiter Lea Oetjen,Malina Reckordt Minden. Den zweiten Tag in Folge hat die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Minden-Lübbecke ihren Höchstwert erreicht: Nach Berechnungen des Mindener Tageblatts liegt sie am Donnerstag aufgrund von 263 Corona-Neuinfektion in den vergangenen 24 Stunden nun bei 471,8 (Vortag: 455,4). In den letzten sieben Tagen sind also 1.464 Menschen im Kreisgebiet positiv auf Covid-19 getestet worden. Diese Zahlen legt die Kreis-Pressestelle um Sprecherin Sabine Ohnesorge mit. Die Werte werden am morgigen Freitag ins offizielle Dashboard des Robert-Koch-Instituts einfließen. Für den heutigen Donnerstag war dort für den Mühlenkreis eine Inzidenz von 457,7 gemeldet worden. Wie das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW mitteilt, beträgt der Anteil der Omikron-Variante in Minden-Lübbecke inzwischen knapp 33,5 Prozent. Im Zeitraum vom 6. bis zum 12. Januar wurden in 476 der 1.420 positiven Testergebnisse im Kreis die Omikron-Variante nachgewiesen. Der Kreis informiert zudem über einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. So ist ein 85-jähriger Mann aus Hille verstorben. Seit Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020 sind mittlerweile 373 Infizierte im Kreis verstorben - davon sieben im Januar. Mindestens fünf der Verstorbenen waren ungeimpft, wie die Pressestelle der Kreisverwaltung auf Anfrage der Redaktion mitgeteilt hat. Die Situation in den heimischen Krankenhäusern verhält sich wie folgt: An den Standorten der Mühlenkreiskliniken in Minden und Lübbecke werden 26 Corona-Patienten behandelt, davon acht auf der Intensivstation des Universitätsklinikums Minden. Fünf Personen werden künstlich beatmet. Weitere neun Infizierte müssen im Herz- und Diabeteszentrum NRW in Bad Oeynhausen medizinisch versorgt werden - davon sechs auf der Intensivstation. An 20 Kindertageseinrichtungen im Kreisgebiet sind derzeit mindestens 24 Kinder und 23 Mitarbeitende mit dem Coronavirus infiziert - unter anderem in einer Kita in Hausberge. Zudem gibt es aktuell an fünf Altenpflegeeinrichtungen im Kreis Minden-Lübbecke bestätigte Fälle. Insgesamt wurden bislang 44 Bewohnende und 20 Mitarbeitenden positiv auf Covid-19 getestet. So sieht die Situation an den Schulen in Minden derzeit aus. Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis hat weiterhin Minden mit 582,5 - dicht gefolgt von Bad Oeynhausen mit 580,2 und Espelkamp mit 528,6. Den niedrigsten Wert in der Region hat weiterhin Stemwede mit 215,1. Im restlichen Verbreitungsgebiet des Mindener Tagesblatts sieht es wie folgt aus: Petershagen mit 270,7, Hille mit 442,3 und Porta Westfalica mit 426,6.

Erneuter Höchstwert bei Inzidenz - und auch der Omikron-Anteil steigt weiter

Symbolbild: © Unsplash

Minden. Den zweiten Tag in Folge hat die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Minden-Lübbecke ihren Höchstwert erreicht: Nach Berechnungen des Mindener Tageblatts liegt sie am Donnerstag aufgrund von 263 Corona-Neuinfektion in den vergangenen 24 Stunden nun bei 471,8 (Vortag: 455,4). In den letzten sieben Tagen sind also 1.464 Menschen im Kreisgebiet positiv auf Covid-19 getestet worden. Diese Zahlen legt die Kreis-Pressestelle um Sprecherin Sabine Ohnesorge mit.

Die Werte werden am morgigen Freitag ins offizielle Dashboard des Robert-Koch-Instituts einfließen. Für den heutigen Donnerstag war dort für den Mühlenkreis eine Inzidenz von 457,7 gemeldet worden. Wie das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW mitteilt, beträgt der Anteil der Omikron-Variante in Minden-Lübbecke inzwischen knapp 33,5 Prozent. Im Zeitraum vom 6. bis zum 12. Januar wurden in 476 der 1.420 positiven Testergebnisse im Kreis die Omikron-Variante nachgewiesen.

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Der Kreis informiert zudem über einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. So ist ein 85-jähriger Mann aus Hille verstorben. Seit Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020 sind mittlerweile 373 Infizierte im Kreis verstorben - davon sieben im Januar. Mindestens fünf der Verstorbenen waren ungeimpft, wie die Pressestelle der Kreisverwaltung auf Anfrage der Redaktion mitgeteilt hat.

Die Situation in den heimischen Krankenhäusern verhält sich wie folgt: An den Standorten der Mühlenkreiskliniken in Minden und Lübbecke werden 26 Corona-Patienten behandelt, davon acht auf der Intensivstation des Universitätsklinikums Minden. Fünf Personen werden künstlich beatmet. Weitere neun Infizierte müssen im Herz- und Diabeteszentrum NRW in Bad Oeynhausen medizinisch versorgt werden - davon sechs auf der Intensivstation.

An 20 Kindertageseinrichtungen im Kreisgebiet sind derzeit mindestens 24 Kinder und 23 Mitarbeitende mit dem Coronavirus infiziert - unter anderem in einer Kita in Hausberge. Zudem gibt es aktuell an fünf Altenpflegeeinrichtungen im Kreis Minden-Lübbecke bestätigte Fälle. Insgesamt wurden bislang 44 Bewohnende und 20 Mitarbeitenden positiv auf Covid-19 getestet. So sieht die Situation an den Schulen in Minden derzeit aus.

Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis hat weiterhin Minden mit 582,5 - dicht gefolgt von Bad Oeynhausen mit 580,2 und Espelkamp mit 528,6. Den niedrigsten Wert in der Region hat weiterhin Stemwede mit 215,1. Im restlichen Verbreitungsgebiet des Mindener Tagesblatts sieht es wie folgt aus: Petershagen mit 270,7, Hille mit 442,3 und Porta Westfalica mit 426,6.

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