Erfolgreiche „Leader"-Bewerbung: 5,8 Millionen Euro fließen in den Mühlenkreis Sebastian Radermacher Hille/Minden. Der Kreis Minden-Lübbecke hat beim Förderprojekt „Leader“ für seine beiden Bewerberregionen den Zuschlag erhalten und darf sich über insgesamt fast sechs Millionen Euro an Fördermitteln zur Stärkung des ländlichen Raumes freuen. Wie der Kreis mitteilt, habe eine unabhängige Fachjury Ende April über die Bewerbungen ländlicher Regionen in NRW für die kommende EU-Förderperiode entschieden: Die beiden Regionen Aueland und Weserland im Mühlenkreis wurden dabei ausgewählt. So werden die Fördermittel aufgeteilt Somit stehen in Minden-Lübbecke aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) sowie aus Landesmitteln bis Ende des Jahres 2027 Fördermittel in Höhe von 2,7 Millionen Euro für die Region Aueland (Hille, Hüllhorst, Espelkamp, Lübbecke, Preußisch Oldendorf, Rahden und Stemwede) sowie 3,1 Millionen für die Region Weserland (Bad Oeynhausen, Minden, Petershagen und Porta Westfalica) zur Verfügung. „Die Leader-Regionen sehen sich für die Zukunft gut aufgestellt und natürlich durch den Zuschlag aus Düsseldorf gestärkt“, heißt es in der Mitteilung des Kreises. Dorfgemeinschaften in Bewerbungsprozess einbezogen In einem intensiven Arbeitsprozess von Oktober 2021 bis Februar dieses Jahres unter aktiver Einbindung von Dorfgemeinschaften und anderen Interessierten waren die Regionalen Entwicklungsstrategien (RES) als Bewerbungen für Leader erarbeitet worden. Die neue Entwicklungsstrategie für das Aueland folgt dem Leitbild „TAT-Ort Aueland – Tatkräftig, Aktiv, Traditionsbewusst“ und soll die „Anpack-Mentalität“ der Region und den Tatendrang ihrer Bewohner widerspiegeln, so der Kreis. Das Entwicklungskonzept für das Weserland stehe unter dem Leitbild „Neues Leben am Strom – mobil.innovativ.natürlich“. Künftig soll die Weser Stadt und Land, Leben und Arbeiten, Jung und Alt, Tradition und Innovation, blaue und grüne Infrastruktur in mobiler, innovativer und natürlicher Weise verbinden. Landrätin Anna Katharina Bölling (CDU) freut sich über den Zuschlag: „Wir sehen im Leader-Förderprogramm eine tolle Möglichkeit, Engagement, Selbstbestimmtheit und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserem ländlichen Raum weiter zu stärken und die vielen verschiedenen Akteure mit ihren kreativen Ideen zu unterstützen“. Auch die Geschäftsstelle und das Regionalmanagement des Bündnisses ländlicher Raum (BlR) im Mühlenkreis sind erfreut über die erfolgreiche Bewerbung und ziehen ein durchweg positives Fazit für die auslaufende Förderphase: Wie man nicht nur an den 20 Projekten seit 2017 und an den mehr als 50 Kleinprojekten sehe, habe der Mühlenkreis „ein breit angelegtes Netzwerk mit vielen engagierten Menschen, die sich für eine positive Gestaltung des ländlichen Raums einsetzen“, heißt es in der Mitteilung. Nähere Informationen zu den Bewerbungskonzepten sowie den bisherigen Projekten und Maßnahmen sind auf der Internetseite des Vereins (www.blr-ev.de) zu finden. Umsetzung der Projekte soll 2023 beginnen In der zweiten Jahreshälfte 2022 werden die beiden neuen Vereine als sogenannte lokale Aktionsgruppen gegründet, um dann ab dem kommenden Jahr konkrete Projekte zur Umsetzung ihrer regionalen Entwicklungsstrategien auszuwählen. Diese sollen dann bis in das Jahr 2027 hinein umgesetzt und ausfinanziert werden. Für Rückfragen zur neuen Förderperiode stehen die Regionalmanagerin Dr. Pia Steffenhagen-Koch, (0571 80 72 31 31, p.steffenhagen-koch@minden-luebbecke.de) beim Bündnis ländlicher Raum sowie Rainer Riemenschneider (0571 80 72 31 40, r.riemenschneider@minden-lübbecke.de) beim Amt für Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung des Kreises zur Verfügung.

Erfolgreiche „Leader"-Bewerbung: 5,8 Millionen Euro fließen in den Mühlenkreis

Auch Projekte in Hille – hier die Mühle Südhemmern – können von der Leader-Förderung profitieren. Foto: Rickert © Kerstin Rickert

Hille/Minden. Der Kreis Minden-Lübbecke hat beim Förderprojekt „Leader“ für seine beiden Bewerberregionen den Zuschlag erhalten und darf sich über insgesamt fast sechs Millionen Euro an Fördermitteln zur Stärkung des ländlichen Raumes freuen. Wie der Kreis mitteilt, habe eine unabhängige Fachjury Ende April über die Bewerbungen ländlicher Regionen in NRW für die kommende EU-Förderperiode entschieden: Die beiden Regionen Aueland und Weserland im Mühlenkreis wurden dabei ausgewählt.

So werden die Fördermittel aufgeteilt

Somit stehen in Minden-Lübbecke aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) sowie aus Landesmitteln bis Ende des Jahres 2027 Fördermittel in Höhe von 2,7 Millionen Euro für die Region Aueland (Hille, Hüllhorst, Espelkamp, Lübbecke, Preußisch Oldendorf, Rahden und Stemwede) sowie 3,1 Millionen für die Region Weserland (Bad Oeynhausen, Minden, Petershagen und Porta Westfalica) zur Verfügung. „Die Leader-Regionen sehen sich für die Zukunft gut aufgestellt und natürlich durch den Zuschlag aus Düsseldorf gestärkt“, heißt es in der Mitteilung des Kreises.


Dorfgemeinschaften in Bewerbungsprozess einbezogen

In einem intensiven Arbeitsprozess von Oktober 2021 bis Februar dieses Jahres unter aktiver Einbindung von Dorfgemeinschaften und anderen Interessierten waren die Regionalen Entwicklungsstrategien (RES) als Bewerbungen für Leader erarbeitet worden. Die neue Entwicklungsstrategie für das Aueland folgt dem Leitbild „TAT-Ort Aueland – Tatkräftig, Aktiv, Traditionsbewusst“ und soll die „Anpack-Mentalität“ der Region und den Tatendrang ihrer Bewohner widerspiegeln, so der Kreis. Das Entwicklungskonzept für das Weserland stehe unter dem Leitbild „Neues Leben am Strom – mobil.innovativ.natürlich“. Künftig soll die Weser Stadt und Land, Leben und Arbeiten, Jung und Alt, Tradition und Innovation, blaue und grüne Infrastruktur in mobiler, innovativer und natürlicher Weise verbinden.

Landrätin Anna Katharina Bölling (CDU) freut sich über den Zuschlag: „Wir sehen im Leader-Förderprogramm eine tolle Möglichkeit, Engagement, Selbstbestimmtheit und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserem ländlichen Raum weiter zu stärken und die vielen verschiedenen Akteure mit ihren kreativen Ideen zu unterstützen“. Auch die Geschäftsstelle und das Regionalmanagement des Bündnisses ländlicher Raum (BlR) im Mühlenkreis sind erfreut über die erfolgreiche Bewerbung und ziehen ein durchweg positives Fazit für die auslaufende Förderphase: Wie man nicht nur an den 20 Projekten seit 2017 und an den mehr als 50 Kleinprojekten sehe, habe der Mühlenkreis „ein breit angelegtes Netzwerk mit vielen engagierten Menschen, die sich für eine positive Gestaltung des ländlichen Raums einsetzen“, heißt es in der Mitteilung. Nähere Informationen zu den Bewerbungskonzepten sowie den bisherigen Projekten und Maßnahmen sind auf der Internetseite des Vereins (www.blr-ev.de) zu finden.

Umsetzung der Projekte soll 2023 beginnen

In der zweiten Jahreshälfte 2022 werden die beiden neuen Vereine als sogenannte lokale Aktionsgruppen gegründet, um dann ab dem kommenden Jahr konkrete Projekte zur Umsetzung ihrer regionalen Entwicklungsstrategien auszuwählen. Diese sollen dann bis in das Jahr 2027 hinein umgesetzt und ausfinanziert werden.

Für Rückfragen zur neuen Förderperiode stehen die Regionalmanagerin Dr. Pia Steffenhagen-Koch, (0571 80 72 31 31, p.steffenhagen-koch@minden-luebbecke.de) beim Bündnis ländlicher Raum sowie Rainer Riemenschneider (0571 80 72 31 40, r.riemenschneider@minden-lübbecke.de) beim Amt für Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung des Kreises zur Verfügung.

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