Eine weiterer Patient verstorben: Zahl der aktiven Fälle steigt an Minden (mt/vast). Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Corona-Virus im Kreis Minden-Lübbecke ist wieder gestiegen: Gestern meldete der Kreis 37 Neuinfektionen, heute sind es 96. Am Sonntag waren es 53 neue Fälle. Die Zahl der derzeit aktiven Fälle ist ebenfalls gestiegen: 1198 Menschen sind derzeit positiv auf das Coronavirus getestet, gestern hatte der Kreis 1163 Menschen gemeldet, das sind 35 Fälle mehr. Insgesamt haben sich in den vergangenen sieben Tagen 560 Menschen mit dem Virus infiziert, was sich auch auf die Sieben-Tages-Inzidenz niederschlägt. Diese ist leicht gesunken und liegt nach MT-Berechnungen nun bei 180,41 (Montag: 181,38). Als verbindlicher Wert gilt jedoch der des Landeszentrums Gesundheit (LZG) NRW und der liegt mit Datenstand 17. November, 0 Uhr, bei 181,4. Wie Kreis-Pressesprecherin Sabine Ohnesorge berichtet , liegt die Zahl der laborbestätigten Fälle nun bei 3142, davon gelten 1944 Fälle als abgeschlossen. Ein 82-jähriger Patient aus Preußisch Oldendorf ist verstorben. 23 Menschen sind nun im Zusammenhang mit dem Virus gestorben, sie werden in die abgeschlossenen Fälle eingerechnet. 66 am Coronavirus erkrankte Menschen sind derzeit in Kliniken im Kreis Minden-Lübbecke stationär aufgenommen: Die Mühlenkreiskliniken behandeln aktuell 60 Covid-Patientinnen und Patienten an den Standorten in Minden und Lübbecke, davon werden sechs Patientinnen und Patienten im Universitätsklinikum Minden intensivmedizinisch behandelt. Auch gestern waren es 60 Patienten, davon wurden acht intensivmedizinisch behandelt. Zwei Covid-Patienten werden derzeit künstlich beatmet (Montag: 3). Im Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen werden Insgesamt sechs Corona-Patienten behandelt, davon befinden sich vier in intensivmedizinischer Behandlung und zwei auf der Normalstation. Wie Ohnesorge mitteilt, entstehen viele Erkrankungen im privaten Bereich, so dass es in der Folge zu Fällen an Schulen, Kitas, in Einrichtungen und Betrieben kommt. Erhöhte Infektionsgefahr besteht, wenn die Hygieneregeln– Abstand halten, Maske tragen, Lüften, Händewaschen – nicht eingehalten werden. Auch die Empfehlungen bei Isolation und Quarantäne müssen konsequent befolgt werden. Zusätzlich wendet sich der Krisenstab des Kreises gezielt an Arbeitgeber im Kreisgebiet: „Wir beobachten, dass das Virus auch in beruflichen Kontexten weitergetragen wird", sagt Krisenstabsleiterin Cornelia Schöder. „Wir appellieren an alle Arbeitgeber, sich nochmals bewusst zu machen, auf welchen Wegen sich das Coronavirus besonders gut ausbreitet. Dort, wo Mitarbeitende sich zum Beispiel länger ohne Maske in einem Raum aufhalten, hat das Virus leichtes Spiel. Arbeitgeber schützen Ihre Mitarbeitenden und sichern die Arbeitsfähigkeit ihres Betriebes, wenn sie auf die Einhaltung der Hygieneregeln achten."

Eine weiterer Patient verstorben: Zahl der aktiven Fälle steigt an

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Minden (mt/vast). Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Corona-Virus im Kreis Minden-Lübbecke ist wieder gestiegen: Gestern meldete der Kreis 37 Neuinfektionen, heute sind es 96. Am Sonntag waren es 53 neue Fälle. Die Zahl der derzeit aktiven Fälle ist ebenfalls gestiegen: 1198 Menschen sind derzeit positiv auf das Coronavirus getestet, gestern hatte der Kreis 1163 Menschen gemeldet, das sind 35 Fälle mehr.

Insgesamt haben sich in den vergangenen sieben Tagen 560 Menschen mit dem Virus infiziert, was sich auch auf die Sieben-Tages-Inzidenz niederschlägt. Diese ist leicht gesunken und liegt nach MT-Berechnungen nun bei 180,41 (Montag: 181,38). Als verbindlicher Wert gilt jedoch der des Landeszentrums Gesundheit (LZG) NRW und der liegt mit Datenstand 17. November, 0 Uhr, bei 181,4.

Wie Kreis-Pressesprecherin Sabine Ohnesorge berichtet , liegt die Zahl der laborbestätigten Fälle nun bei 3142, davon gelten 1944 Fälle als abgeschlossen. Ein 82-jähriger Patient aus Preußisch Oldendorf ist verstorben. 23 Menschen sind nun im Zusammenhang mit dem Virus gestorben, sie werden in die abgeschlossenen Fälle eingerechnet.

66 am Coronavirus erkrankte Menschen sind derzeit in Kliniken im Kreis Minden-Lübbecke stationär aufgenommen: Die Mühlenkreiskliniken behandeln aktuell 60 Covid-Patientinnen und Patienten an den Standorten in Minden und Lübbecke, davon werden sechs Patientinnen und Patienten im Universitätsklinikum Minden intensivmedizinisch behandelt. Auch gestern waren es 60 Patienten, davon wurden acht intensivmedizinisch behandelt. Zwei Covid-Patienten werden derzeit künstlich beatmet (Montag: 3).

Im Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen werden Insgesamt sechs Corona-Patienten behandelt, davon befinden sich vier in intensivmedizinischer Behandlung und zwei auf der Normalstation.

Wie Ohnesorge mitteilt, entstehen viele Erkrankungen im privaten Bereich, so dass es in der Folge zu Fällen an Schulen, Kitas, in Einrichtungen und Betrieben kommt. Erhöhte Infektionsgefahr besteht, wenn die Hygieneregeln– Abstand halten, Maske tragen, Lüften, Händewaschen – nicht eingehalten werden. Auch die Empfehlungen bei Isolation und Quarantäne müssen konsequent befolgt werden.

Zusätzlich wendet sich der Krisenstab des Kreises gezielt an Arbeitgeber im Kreisgebiet: „Wir beobachten, dass das Virus auch in beruflichen Kontexten weitergetragen wird", sagt Krisenstabsleiterin Cornelia Schöder. „Wir appellieren an alle Arbeitgeber, sich nochmals bewusst zu machen, auf welchen Wegen sich das Coronavirus besonders gut ausbreitet. Dort, wo Mitarbeitende sich zum Beispiel länger ohne Maske in einem Raum aufhalten, hat das Virus leichtes Spiel. Arbeitgeber schützen Ihre Mitarbeitenden und sichern die Arbeitsfähigkeit ihres Betriebes, wenn sie auf die Einhaltung der Hygieneregeln achten."

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